Von Multi-Cloud bis 5G

F5-Studie: Chancen und Risiken für Mobilfunkbetreiber

Neue Entwicklungen wie die Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV), Multi-Cloud oder 5G eröffnen Mobilfunkbetreibern zahlreiche Chancen. Doch gleichzeitig stehen sie vor großen Herausforderungen aufgrund der ständigen Weiterentwicklung der Technologien und Service-Angebote.

Mobilfunk in der Stadt

Die Situation für Mobilfunkbetreiber soll immer komplexer werden.

Die weltweite Studie „The Future of Mobile Service Delivery“ von F5 gibt nun einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

  • Neun von zehn Betreibern planen die Implementierung von NFV: Dies ist ein eindeutiges Zeichen, dass Network Functions Virtualization in Kürze im breiten Maßstab kommerziell genutzt wird.
  • NFV soll viele Herausforderungen bei der Service-Bereitstellung lösen: Zu den wichtigsten Herausforderungen zählen Time to Market, Customer Experience Management (CEM), Infrastrukturkosten, Profitabilität/Effizienz und steigender Wettbewerb. NFV ermöglicht vor allem Verbesserungen bei Netzwerkskalierung und -flexibilität, Service-Agilität sowie Kostenreduzierung.
  • Betreiber sind sich uneins, welcher Ansatz am besten gegen DDoS-Angriffe wirkt: Sie nutzen fast zu gleichen Teilen Inline- und Out-of-Band-Lösungen sowie eine Kombination aus beiden Ansätzen. Die meisten Unternehmen führen dabei selbst die Sicherheitsmaßnahmen durch, doch eine erhebliche Anzahl nutzt auch Hosting-Lösungen von Drittanbietern.
  • Fast die Hälfte sagt, dass die Häufigkeit von DNS-Angriffen deutlich zugenommen hat: Jeder fünfte Betreiber sieht ein gleichbleibendes Niveau und nur sieben Prozent eine Abschwächung in den vergangenen 12 Monaten.
  • Volumenbasierte DNS-Attacken sind deutlich schwieriger zu bewältigen als andere: Nicht einmal jedes fünfte Unternehmen sieht eine hohe Komplexität des Managements von Trickle Attacks, Cache Poisoning und DNS-Tunnel-Vektoren. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass sie seltener vorkommen als volumenbasierte DNS-Attacken.

„Die Situation für Mobilfunkbetreiber wird immer komplexer“, sagt Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5. „Einerseits können sie durch neue Technologien ihre Geschäftsmodelle erweitern und zusätzliche Umsatzquellen erschließen. Andererseits tauchen ständig neue Gefahren auf, sowohl durch Cyberkriminelle wie DDoS-Angriffe oder Ransomware als auch durch Marktteilnehmer, die aus anderen Bereichen stammen, wie Anbieter von Online-Telefonie und Webkonferenzen.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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