AirDroid

Fernsteuerung für das Smartphone

AirDroid erlaubt die komfortable Verwaltung eines Androiden via Desktopcomputer. Jetzt ist die öffentliche Beta der neuen Version 2 erschienen.

Der AirDroid-Desktop im Einsatz

AirDroid ist eine App, auf die via WLAN mit dem Browser zugegriffen wird. Anschließend erscheint der AirDroid-Desktop, der Werkzeuge für das Smartphone anbietet. Es gibt Symbole für den Zugriff auf Musik, Fotos, Videos, Apps und so weiter. Ein AirDroid-Anwender kann SMS-Nachrichten versenden, Fotos anzeigen, Klingeltöne und Musik verwalten, Dateien löschen oder kopieren und Kontakte bearbeiten, hinzufügen oder entfernen.

Diese Funktionen gab es auch schon in der Vorversion. Die auffälligste Neuerung von AirDroid 2 ist die Fernsteuerung der Kamera in Echtzeit. Ein Bild wird einfach mit einem Mausklick geschossen und anschließend direkt auf den lokalen Computer heruntergeladen.

Weitere wichtige Neuerungen: Eine Möglichkeit zum Suchen, sperren oder löschen eines verlorenen Smartphones sowie der Einsatz des Tools über Mobilfunk, der dies überhaupt erst erlaubt. Diese Funktionen ließen sich nicht mehr mit dem bisherigen Verfahren des Direktzugriffs über WLAN verwirklichen.

Die neue Version kennt deshalb zwei verschiedene Arbeitsweisen. Wer AirDroid auf seinem Smartphone startet und dann die angezeigte lokale IP-Adresse eingibt, startet die Anwendung im "Lite Mode". Hier gibt es im Wesentlichen nur die aus der Vorversion bekannten Funktionen plus den Kamerazugriff.

Im Prinzip bietet dieser Modus ausreichend Hilfen für das schnelle Aufräumen bei Fotos, Video- und Audioclips und sonstigen Dateien. Erweiterte Funktionen wie "Find Phone", "Frequent Calls" sowie mehrere Desktops und die internen Wetter- und Kalender-Widgets gibt es nur im "Full Mode", für den die Webadresse v2.airdroid.com aufgerufen werden muss.

Voraussetzung ist ein ein Benutzerkonto auf den AirDroid-Servern. In dieser Arbeitsweise steht der vollständige Funktionsumfang der neuen Version bereit. Neben den erwähnten Zusatzfunktionen gibt es vor allen Dingen eine Möglichkeit, die Verbindung nicht nur über WLAN, sondern auch über den Mobilfunk aufzubauen. Dazu ist allerdings ein Benutzerkonto auf den AirDroid-Servern notwendig.

Die Verbindung wird in diesem Fall via Internet aufgebaut. Ein Hinweis: Die Betaversion ist eingeschränkt, der Datenaustausch über das Internet ist auf ein Gigabyte pro Monat begrenzt. Im WLAN geschieht lediglich die Autorisierung über das Internet. Für den eigentlichen Datenaustausch wird das lokale Netz benutzt.

Die Verbindung im "Full Mode" kann übrigens auch aufgebaut werden, ohne dass AirDroid manuell gestartet werden muss. Dieses Verhalten erlaubt den Einsatz der hilfreichsten Funktion: "Find Phone". Sie bietet den vom Mobile Device Management gewohnten Komfort.

Nach der Lokalisierung kann eine Meldung oder ein Tonsignal an das Smartphone geschickt werden. Außerdem gibt es die Funktion "Remote Lock" und "Rempote Wipe", mit denen das Smartphone gesperrt oder gleich ganz gelöscht werden kann.

Neben den großen Veränderungen gibt es noch viele Detailverbesserungen. So ist es zum Beispiel möglich, von der AirDroid-Oberfläche aus einen Screenshot auf dem Androiden zu speichern. Dafür ist aber Root-Zugriff notwendig. Eine für Social-Media-Fans interessante Neuerung: AirDroid kann sich auf Wunsch mit Facebook, Twitter oder Google + verbinden, um so das Übertragen von Fotos zu erleichtern.

Die öffentliche Beta der Version 2 des Systemtools kann jetzt von den AirDroid-Servern Opens external link in new windowheruntergeladen werden. Zum Installieren der App ist aber der APK-Installer nötig, den es bei Opens external link in new windowGoogle Play gibt.

Bildquelle: Screenshot

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