Carsharing

Firmenwagen jederzeit

Die in Berlin ansässige Deutsche Kreditbank AG (DKB) setzt neben der eigenen Firmenflotte auf das Mobilitätsangebot Carsharing. Dabei können die Mitarbeiter ein Auto per Smartphone reservieren – der Zutritt erfolgt mit dem Führerschein.

  • Über dir Drivenow-App können die DKB-Mitarbeiter ein Auto per Smartphone reservieren.

  • Geöffnet werden die Autos durch einnen auf dem Führerschein des Fahrers angebrachten RFID-Chip – darüber erfolgt die Authentifizierung.

Unsere Mitarbeiter sollen selbst entscheiden können, mit welchen Verkehrsmitteln sie sich betriebswirtschaftlich kostengünstig und nachhaltig fortbewegen“, sagt Martin Becker, der die Dienstleistungen im Fuhrparkmanagement des DKB-Konzerns betreut. Als Firmenkunde von Drivenow, einem stationsunabhängigen Carsharingservice der BMW Group und der Sixt AG, setzt die DKB dabei auf das neue Mobilitätsangebot. Dessen zentrale Komponenten sind eine im Fahrzeug verbaute Telematikeinheit, ein RFID-Chip* auf dem Führerschein des Mitarbeiters, eine spezielle App sowie das IT-Backend.

Als Fahrzeuge stehen bei dem Carsharingangebot Autos der Marken BMW und Mini zur Verfügung, die jeweils dort angemietet und abgestellt werden können, wo der Nutzer sie gerade braucht. Die Mitarbeiter finden und reservieren das nächstgelegene Auto über ihr Smartphone und die Drivenow-App. „Man muss in der Innenstadt nicht lange nach einem passenden Fahrzeug suchen oder zu einer zentralen Abholungsstelle kommen“, erläutert Martin Becker einen Vorteil des Angebots. Alternativ können die Nutzer jedes verfügbare Fahrzeug aus dem Carsharingpool auch spontan im Straßenbild anmieten. Geöffnet werden die Autos durch einen auf dem Führerschein des Fahrers angebrachten RFID-Chip, über den die Authentifizierung erfolgt –  anschließend werden die Türen automatisch entriegelt. Im Auto selbst kann der jeweilige Mitarbeiter auf einem Bedienfeld seine PIN eingeben und die Fahrt antreten. Ist die Fahrt beendet, checkt er mit dem RFID-Chip wieder aus.

Geschäftlich oder privat?

Nach Ankunft gibt der Mitarbeiter an, ob er privat oder geschäftlich unterwegs war. Entsprechend erfolgt die Abrechnung, die so Transparenz für die Mobilitätsmanager der DKB bieten soll. Gezahlt wird für jede gefahrene Minute mit einer Pauschale, die bereits Parkgebühren und Benzin beinhaltet. In den ersten vier Wochen des Angebotes haben sich über zehn Prozent Mitarbeiter für das Carsharing-modell registriert. Martin Becker ist davon nicht überrascht: „Unsere Mitarbeiter sehen das Angebot als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, insbesondere für innerstädtische One-Way-Fahrten, bei dem das Erreichen des Ziels mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schlecht oder mit einem unverhältnismäßig hohen Zeitaufwand verbunden wäre.“

Für die Zukunft erwartet Martin Becker, dass das Angebot immer mehr angenommen wird: „Sicher war die Nutzung der Fahrzeuge durch unsere Mitarbeiter, ob dienstlich oder privat, anfänglich noch etwas zögerlich, aber dafür immerhin kontinuierlich steigend. So werden zukünftig weitere Mit-
arbeiter Carsharing für sich entdecken und komplett auf ein (Zweit-)Fahrzeug verzichten.“ Die DKB habe zudem das Ziel, die eigene Fahrzeugflotte mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit auf ein Minimum reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, benötige man ein breit aufgestelltes Mobilitäts-
angebot, zu dem nun auch der Carsharingservice zähle.

*RFID: Radio Frequency Identification (RFID) ist ein drahtlos arbeitendes Verfahren zur Auszeichnung und Identifikation von Waren, Objekten, Personen und Nutztieren. Es ist ein elektronisches Verfahren, das berührungslos arbeitet und die Warendaten über eine gewisse Entfernung mit Funk, induktiver oder Resonanzkopplung überträgt.
Quelle: www.itwissen.info

Bildquelle: Drivenow

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