Mobile Datenerfassung von Aisci für Klebstoffhersteller

Logistikzentrum modernisiert

Der Klebstoffhersteller Jowat hat seine Lager- und Kommissionierprozesse mit Hilfe einer mobilen Datenerfassungslösung von Aisci Ident leistungsfähiger ausgestaltet, um mehr Volumen in kürzerer Zeit abzuarbeiten.

  • Mit dem Bau des neuen Logistikzentrums hat der Klebstoffhersteller Jowat auch seine logistischen Abläufe modernisiert.

  • Jowat hat moderne Datenerfassungsterminals fest an den Staplern installiert.

  • Auf den Staplerterminals sind Servermasken angelegt, sodass die Daten sofort im SAP-System zur Verfügung stehen.

Die Jowat AG mit Sitz in Detmold ist ein international agierender Hersteller von Klebstoffen für Industrie und Handwerk. Vor etwas mehr als zwei Jahren hat das Unternehmen ein neues Logistikzentrum am Stammsitz Detmold in Betrieb genommen und damit seine Kapazitäten in Lager, Kommissionierung und Wareneingang ausgebaut. Insgesamt 11.000 Paletten finden hier jetzt Platz – das entspricht etwa 350 vollen Lkw-Ladungen. Die Gesamtinvestition betrug rund zehn Millionen Euro.

Mit dem Neubau einher ging eine Modernisierung auch in den logistischen Abläufen. Im Bereich der Hardware für die mobile Datenerfassung vertraut Jowat dabei auf das Know-how des Auto-ID-Spezialisten Aisci Ident. „Dadurch sparen wir in erster Linie Zeit bei der Prozessbearbeitung und können darüber hinaus die Abläufe mittlerweile auch sehr viel kundenindividueller ausgestalten“, sagt Samir Youssef, von Seiten der IT und Kommunikationstechnik bei Jowat hauptverantwortlich für das Projekt. „Die höhere Effizienz und der geringere Kommunikationsaufwand in unseren internen Prozessen führen im Ergebnis dazu, dass wir mehr Volumen insgesamt abbilden können.“ Auch die Prozesssicherheit habe sich mit der neuen Lösung deutlich erhöht.

Transparenz in den logistischen Prozessen

„Bereits in der Vergangenheit haben wir für Jowat mobile Datenerfassungsgeräte in den Produktionsstätten und Lagerbereichen zum Einsatz gebracht“, sagt Sascha Radovic, zuständiger Projektleiter bei Aisci Ident. „Im Zuge der Modernisierung durch den Bau des neuen Logistikzentrums konnten wir nun Unterstützung leisten bei der Einführung von Datenerfassungsterminals, die sowohl fest installiert an den Staplern als auch mobil in den Händen der Kommissionierung eingesetzt werden können.“ Zum Leistungsumfang gehörte es auch, entsprechende Hardware-Empfehlungen für den Einbau in verschiedene eingesetzte Staplergrößen auszusprechen, um die Übersichtlichkeit und Transparenz in den logistischen Abläufen zu gewährleisten. Zum Einsatz kommen Staplerterminals vom Leinfelder Hersteller Ads-tec.

Als nächstes ging es dann vor allem um die Frage, welche Handscanner geeignet sind, die Datenerfassungs- und –verarbeitungsprozesse optimal zu unterstützen. Hier hat man sich schließlich für den Powerscan Extra Long Range von Datalogic entschieden, der Lesereichweiten von bis zu zehn Metern erlaubt. Damit können die Barcodes vom Stapler aus gescannt und über eine Telnet-Client-Verbindung auf den Server geschrieben werden. Hierzu sind direkt auf den Staplerterminals Servermasken angelegt, sodass die Daten sofort im SAP-System zur Verfügung stehen. Aisci Ident hat im Zuge der Modernisierung die WLAN-Ausleuchtung in der Lagerhalle mit realisiert, die vorhandenen Access Points optimiert sowie die Leistungsfähigkeit der bestehenden Infrastruktur punktuell weiter verbessert.

Spezielle Fahrzeughaltung für den Staplereinsatz entwickelt

Eine weitere ganz zentrale Anforderung bestand darin, dass sowohl Staplerfahrer als auch Kommissionierer eine mobile Druckerlösung für den Druck kleinerer Etiketten vor Ort in ihrem Arbeitsbereich nutzen können. Dazu wurde eine spezielle Fahrzeughalterung für Zwei-Zolldrucker von Toshiba integriert, über die die Stromversorgung am Stapler gewährleistet ist. Der Prozess läuft dabei wie folgt ab: Kommt ein neuer Auftrag in der Kommissionierung an, werden die Gebinde oder Paletten mit einem Barcode gekennzeichnet, der alle relevanten kunden- und auftragsspezifischen Daten enthält. Das SAP-System stößt einen Druckbefehl an und über WLAN wird das Etikett auf dem mobilen Drucker erzeugt. Dieses bringt der Kommissionierer dann auf dem Gebinde oder der Palette an.

Mit dem bisher Erreichten ist man bei Jowat zufrieden. „In Zukunft möchten wir unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen und denken derzeit darüber nach, in einem nächsten Schritt eine Betriebsdatenerfassung per Barcode gemeinsam einzuführen“, so Jowat-Projektleiter Samir Youssef.


Jowat:
Die Jowat AG mit Sitz in Detmold gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Industrieklebstoffen. Diese finden insbesondere in der Holz- und Möbelproduktion, in der Papier- und Verpackungsindustrie, der Textilindustrie sowie im grafischen Gewerbe und der Automobilindustrie ihren Einsatz. Das 1919 gegründete Unternehmen besitzt neben den deutschen Produktionsstätten in Detmold und Zeitz drei weitere Produktionsgesellschaften: die Jowat Corporation in den USA, die Jowat Swiss AG sowie die Jowat Manufacturing in Malaysia. Der Komplettlieferant produziert mit rund 800 Beschäftigten jährlich mehr als 70.000 Tonnen Klebstoffe. Eine weltweite Vertriebsstruktur mit 17 eigenen Vertriebsgesellschaften sowie Partnerfirmen gewährleistet dabei die kundennahe Betreuung vor Ort.

www.jowat.de
www.aisci.de

Bildquelle: Jowat

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