Meta-Plattform

Mehr Durchblick im „Social Feed“ mit Bynd

Alle Lieblings-Feeds in einer App, ist das Motto von Bynd. Die App verspricht mehr Durchblick bei sozialen Netzwerken.

Soziale Netzwerke wie Facebook, LinkedIn oder Twitter sind ungemein praktisch, aber auch umständlich: Wer in mehr als einem Dienst vertreten ist, muss auf dem Desktop mit Browser-Tabs jonglieren und mobil permanent zwischen Apps umschalten. Eine deutliche Vereinfachung will die App des Kölner Startups Bynd bringen: Sie integriert mehrere Netzwerke zu einem einheitlichen Feed.

Das Startup aus Köln arbeitet bereits seit mehr als einem Jahr an dieser Idee und hat vor einiger Zeit eine Version 1.0 für iOS veröffentlicht, um aus dem Nutzer-Feedback die weitere Entwicklung abzuleiten. Ziel der App ist der Aufbau einer einheitlichen „Meta-Plattform“, die alle möglichen Informationskanäle inklusive Kalender und Mails bündelt.

Die neue Version der App soll erst in Kürze erscheinen und befindet sich noch im Betatest. Der Funktionsumfang ist aber schon relativ klar. Die App bündelt Konten bei den Diensten Facebook, Instagram, Twitter, YouTube, Tumblr, Foursquare, Vine und Linkedin.

Dazu gibt es eine individuelle Filterung der einzelnen Kontakte. Die Nutzer der App sollen dadurch eine Möglichkeit erhalten, nur wirklich relevanten Personen oder Kontakten zu folgen, unabhängig von dem, was in dem jeweiligen sozialen Netzwerk als Freund oder Kontakt angegeben ist.

Mehr Struktur für den „Social Feed“

Die Beiträge der einzelnen Kontakte erscheinen in Form von gleich großen Kacheln. Jede zeigt den letzten Beitrag des entsprechenden Kontakts und nach dem Antippen einen vollständigen Beitrag. Die geöffnete Karte zeigt auch die älteren Beiträge des jeweiligen Kontaktes werden sichtbar, wenn nach links gewischt wird.

Die App bietet also einen zusätzlichen Layer, mit dem der „Social-Feed“ besser strukturiert werden kann. Er gibt Intensivnutzern von sozialen Netzwerken die Möglichkeit, auf der Mobilapp einen angepassten Feed zusammenzustellen, der nur die Statusmeldungen von bevorzugten Kontakten anzeigt.

Dabei funktioniert der Feed ein bisschen wie eine Todo-Liste: Bereits gelesene Beiträge können durch Wischen nach links ausgeblendet werden, so dass sie nicht erneut angezeigt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, jedes Posting zu kommentieren, zu „liken“ und erneut zu posten. Diese Möglichkeiten werden von der App automatisch im jeweiligen sozialen Netzwerks umgesetzt.

Der Anbieter wird während des Betatests und kurz nach Veröffentlichung zunächst einmal möglichst viele Dienste in die App einbauen, um die potentielle Nutzerbasis zu vergrößern. Doch auch Zusatzfunktionen sind sicher gefragt. Für den weiteren Ausbau der App arbeitet das Unternehmen mit den Nutzern direkt zusammen, die über eine Feedbackfunktion in der App Wünsche und Anregungen äußern können.

Bildquelle: Thinkstock

           

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