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Nie wieder Stress mit Horch und Guck, Inc.

Wer Clouddienste nutzen will und um seine Datenfürchtet, kann eine selbst betriebene Lösung einsetzen. OwnCloud ersetzt diverse öffentliche Dienste. Privatanwender und Unternehmen können Adressen, Termine, Bilder, Office-, Video- und Audio-Dateien teilen und synchronisieren. Sie können die Daten jederzeit, überall und mit jedem Endgerät nutzen und behalten dennoch die volle Kontrolle über all ihre digitalen Inhalte.

Nie wieder Stress mit Horch und Guck, Inc.

OwnCloud gibt es in den zwei Varianten, nämlich als Enterprise Edition auf ownCloud.com und als Community-Edition auf ownCloud.org. Die Community Edition ist kostenlos und muss in Eigenregie installiert, konfiguriert und betrieben werden - zum Beispiel bei einem Webhoster oder auf einem eigenen Linux-Server.

Die Enterprise Edition bietet gegen zusätzliche Gebühren qualitätsgeprüfte Updates und Erweiterungen für den Unternehmenseinsatz. Die Business-Kunden erhalten außerdem professionellen technischen Support, zusätzliche Software-Module für den Unternehmenseinsatz und haben Mitsprachemöglichkeit bei der Entwicklung.

Die Community-Edition eignet sich allerdings ebenfalls für kleinere Unternehmen und Teams, denn sie kennt eine brauchbare Nutzerverwaltung sowie Schnittstellen zu gängigen Authentifizierungsprotokollen. Zusätzlich können die Anwender auch eigene Speicher mit externer Cloud-Storage von Dropbox oder Google kombinieren. Die Quellen erscheinen jeweils als eigener Ordner in ownCloud.

Dadurch können Unternehmen geschäftskritsche Dokumente auf eigenen Servern und weniger wichtige Daten kostengünstig in der Public Cloud speichern. Die Dateien werden trotzdem mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche verwaltet. Doch ownCloud widmet sich nicht nur dem Speichern von Dateien

Es gibt diverse integrierte Apps für Musik, Video, Bilder, Termine, Kontakte, Aufgaben und Web-Lesezeichen. Darüber hinaus gibt es OwnCloud-Apps für Notizen (“Notes”) sowie für Tagebücher (“Journal”). Recht neu ist noch die News-App, die einen einfachen, aber ausreichenden RSS-Reader anbietet. Außerdem lassen sich andere Webdienste wie Evernote oder Instapaper in die ownCloud-Oberfläche einbinden.

Doch der wichtigste Vorteil von ownCloud: Es gibt inzwischen ein ganzes Ökosystem an zusätzlichen mobilen Apps. Im Normalfall wird OwnCloud über das Web genutzt, doch es gibt auch Apps für iOS und Android sowie Desktop-Clients für Windows, Mac und Linux. Sie dienen allerdings nur der Synchronisierung von Ordnern mit den jeweiligen Geräten. Für Kontakte und Termine bietet OwnCloud aber die offenen Standards CardDAV und CalDAV an.

Unter Android kann zum Beispiel CardDAV-Sync und CalDAV-Sync genutzt werden, um eine Synchronisation von Kontakten und Kalendern zu erlauben. Grundsätzlich funktioniert das mit jeder unter Android verfügbaren Kontakte- oder Kalender-App, sofern sie die entsprechenden Standards unterstützt.

Allerdings funktioniert das Bearbeiten der Kontakte nicht, hierfür ist eine eigene App notwendig: Contact Editor Pro. Auch die Aufgabenliste muss getrennt synchronisiert werden, mit der spezialisierten App Tasks. Ebenso sind einige andere OwnCloud-Funktionen dank der sehr aktiven Community Android-Apps verfügbar, zum Beispiel für die Lesezeichen und den RSS-Reader.

Bildquelle: Nyobe / sxc.hu

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