Cyberkriminelle verwenden immer häufiger Verschlüsselungs-Software

Ransomware: Digitale Erpressung boomt

Immer häufiger sind Unternehmen von einer digitalen Erpressung – Ransomware – betroffen. Die Höher der finanziellen Schäden ist bislang unbekannt.

Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm. Foto: Federico Gambarini/dpa

Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm. Foto: Federico Gambarini/dpa

Digitale Erpressung hat sich zum Boomgeschäft für Cyberkriminelle entwickelt. Nach einer Umfrage der Allianz für Cybersicherheit hat jedes dritte Unternehmen in Deutschland bereits Erfahrungen mit Lösegeldsoftware (Ransomware) gemacht.

„Das Gefährdungspotential nimmt zu", sagte der Chef des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, am Dienstag in Nürnberg. Am 9. November will die Bundesregierung ihre Cybersicherheitsstrategie vorstellen.

Ransomware ist Verschlüsselungs-Software, die Kriminelle im Netzwerk ihrer Opfer installieren. Die Rechner werden verschlüsselt – wer wieder Zugriff auf seine Daten bekommen will, muss zahlen. Die Höhe der Schäden ist unbekannt, da viele Unternehmen sich nicht an die Behörden wenden. Doch dass sich das Geschäft für die Täter lohnt, ist nach Schönbohms Worten offensichtlich: „Wir erkennen immer mehr unmittelbare Geldflüsse, die in Zusammenhang mit Ransomware stehen."


dpa/ zi

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok