Canonical findet Partner

Ubuntu Carrier Advisory Group gegründet

Canonical hat Partner gefunden, die die Entwicklung und Markteinführung des mobilen Betriebssystems vorantreiben wollen. In der Ubuntu Carrier Advisory Group haben sich Telekommunikationsanbieter versammelt.

Das Linux-Betriebssystem Ubuntu ist als mobilen Variante ein interessantes alternatives OS für Smartphones und Tablets. Die - neben einer großen Entwicklergemeinschaft - hinter Ubuntu stehende Firma Canonical hat nun Partner gefunden, die die Entwicklung und Markteinführung des mobilen Betriebssystems vorantreiben wollen. Zur neu konstituierten Ubuntu Carrier Advisory Group  gehören die Deutsche Telekom, Everything Everywhere, Korea Telecom, Telecom Italia, LG UPlus, Portugal Telecom und SK Telecom.

Die Telekom verfolgt damit ein weiteres Projekt hinsichtlich neuer mobiler Betriebssysteme. Über die Hintergründe des Engagements bei Firefox OS sprachen wir kürzlich mit Christoph Schmitz, Telekom.

Die Entwicklergemeinschaft hat Ubuntu bereits auf über 30 Smartphones portiert. Apps können als native Anwendungen programmiert werden, ebenso laufen HTML5-Apps. Was Canonical – zumindest offiziell – bisher fehlte, waren Partner, die alltagstaugliche Endgeräte auf den Markt bringen.

Ubuntus Förderer und Vordenker, der südafrikanische Softwaremillionär Mark Shuttleworth, schreibt in seinem Blog, dass CAG-Mitgliedern für einen gewissen Zeitraum Exklusivität zugesichert ist. Zunächst geht es um regelmäßige Treffen der Gruppe und einen gewissen Einfluss der Carrier auf Entwicklungen des Systems. Weiterhin schreibt er, dass die Gruppe der Anbieter bald geschlossen wird, man brauche nicht viele, sondern "klar denkenden, mit der Einführung neuer Systeme vertraute Partner."

www.ubuntu.com

Bildquelle: Canonical

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