MOBILE BUSINESS https://www.it-zoom.de/mobile-business/news/ MOBILE BUSINESS - Modernes Trend-Magazin für mobiles Business de ©2019 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Mon, 22 Jul 2019 16:58:04 +0200 Mon, 22 Jul 2019 16:58:04 +0200 TYPO3 EXT:news news-23464 Mon, 22 Jul 2019 16:27:21 +0200 Der große Kick für das Internet der Dinge? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/der-grosse-kick-fuer-das-internet-der-dinge-23464/ Während Deutschland noch über 5G diskutiert, ist z.B. in Japan die kommerzielle Einführung der neuen Mobilfunktechnologie bereits für 2020 geplant. Warum sollten auch deutsche Unternehmen in Sachen 5G endlich vom Reden zum Handeln übergehen? Das Internet der Dinge ist bereits da. Schon 2018 lag die Zahl der vernetzten Geräte nach Schätzungen von Juniper Research weltweit bei 21 Milliarden. Für 2022 rechnen die Analysten mit einer Steigerung auf mehr als 50 Milliarden. Bitkom geht davon aus, dass diese Zahl schon 2020 überschritten werden könnte. Angesichts solcher Zahlen erwarten Unternehmen und Verbraucher von 5G nicht weniger als den nächsten Schritt in der Evolution des Internets. Doch kann die neue Technologie diese hohen Erwartungen erfüllen?

In der öffentlichen Diskussion werden 5G eine Vielzahl unterschiedlichster Fähigkeiten zugeschrieben. Doch der Aufbau der entsprechenden Netze wird Jahre in Anspruch nehmen und verschiedene Leistungsmerkmale des neuen Standards unterschiedlich schnell bereitstellen. Der Anbieter NTT Data beispielsweise ist sich dennoch sicher, dass 5G dem Internet der Dinge in verschiedenen Anwendungsbereichen neue Impulse gibt.

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Mehr Bandbreite

Schnellere Downloads und Videostreaming unterwegs in höchster Qualität stehen vor allem auf der Wunschliste privater Internetnutzer. Enhanced Mobile Broadband (eMBB) ist deshalb das populärste Anwendungsszenario. Übertragungsraten von bis zu 20 Gbps verbessern das Benutzererlebnis. Geschäftsreisende profitieren ebenfalls davon, dass die Übergabe von einer Funkzelle in die nächste auch bei Tempo 500 km/h funktioniert. 5G ist die erste Generation von Mobilfunknetzen, die darauf ausgelegt ist, mehr Maschinen als Menschen miteinander zu verbinden. Dank Massive Machine Type Communications (mMTC) ist der Standard in der Lage, die M2M-Kommunikation für eine möglichst große Zahl von Maschinen, Anlagen, Geräten und Sensoren bereitzustellen. Bis zu eine Millionen Geräte pro Quadratkilometer lassen sich damit vernetzen. Produktion und Logistik profitieren davon, indem sie nicht nur Fahrzeuge und Behälter vernetzen, sondern auch Lager- oder Parkplätze und Sensoren zur Überwachung ihres mobilen Inventars. Im Gebäude-Management und in der Landwirtschaft steuern Unternehmen mit vernetzten Sensoren ihre Liegenschaften effizienter.

Kritische Anwendungen in Echtzeit stellen besondere Anforderungen an die hohe Verfügbarkeit und geringe Latenzzeiten von mobilen Netzen. Visuelle Fernsteuerung von Robotern am Bau oder in der Telemedizin gehören dazu. In der 5G-Terminologie heißt dieser Anwendungsbereich Ultra-Reliable and Low Latency Communications (URLLC). Mit Latenzen unter einer Millisekunde und einer Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent unterstützt 5G hier auch ferngesteuerte Fahr- und Flugzeuge oder das Monitoring von Vitaldaten.

Doch 5G allein ermöglicht weder intelligente Mobilitätsdienste noch Smart Health. Für erfolgreiche IoT-Geschäftsmodelle brauchen Unternehmen neben dem „Kick“ durch 5G vor allem die Fähigkeit, aus einer Geschäftsidee zusammen mit anderen Akteuren ein wettbewerbsfähiges Angebot zu machen. Das zeigen Erfahrungen in Japan, wo die kommerzielle Einführung von 5G bereits 2020 bevorsteht.

Bildquelle: Getty Images / iStock

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news-23459 Mon, 22 Jul 2019 12:01:19 +0200 Zwischen Automatisierung, E-Commerce und Wertewandel http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/zwischen-automatisierung-e-commerce-und-wertewandel-23459/ Im Interview spricht Professor Bernd Noche über die Herausforderungen, die die Lieferlogistik aktuell und in der näheren Zukunft stemmen muss. Der Logistikexperte lehrt an der Uni Duisburg-Essen und glaubt, dass der Branche einige Veränderungen bevorstehen. MOB: Professor Noche, oft hört man den Spruch, die „letzte Meile sei die längste“. Was sind in der Lieferlogistik hier die speziellen Herausforderungen?
Prof. Dr. Bernd Noche:
Die letzte Meile ist der Transport der Pakete vom Umschlagspunkt zum Kunden. Dieser Transportabschnitt ist besonders herausfordernd, da die Pakete von einem Punkt aus kleinteilig in die Fläche verteilt werden und dabei auch recht lange Touren entstehen. Jeder Kunde wird einzeln angefahren und genau hier wird die Lieferung kompliziert und teuer. Beispielsweise findet der Paketdienst beim Abgeben der Pakete oft nicht die notwendigen Parkmöglichkeiten. Zudem ist die letzte Meile ein hoher Kostenfaktor. Ungefähr 50 Prozent der gesamten Transportkosten entfallen auf die letzte Meile. Eine wichtige Einflussgröße für die Wirtschaftlichkeit dieses Transportabschnitts ist dabei der sogenannte „Drop-Faktor“. Er gibt an, wie viele Pakete an einem Haltepunkt abgegeben werden. Ist dieser Faktor sehr niedrig, bedeutet das in der Konsequenz, dass der Paketdienst häufig anhält, um ein Paket abzugeben - möglicherweise auch vergeblich und, weil der Kunde nicht anzutreffen ist, bedeutet dies eine Verteuerung der Auslieferung. Paketdienstleister versuchen deshalb den Drop-Faktor zu erhöhen und den kleinteiligen Auslieferverkehr zu minimieren, etwa indem sie die Möglichkeit anbieten Pakete an Paketstationen auszuliefern.

MOB: Inwieweit verschärft der E-Commerce-Boom der letzten Jahre die Problematik?
Noche:
Indem die Zustelldauer der bestellten Ware immer kürzer wird – denken Sie nur an Expresslieferungen innerhalb weniger Stunden- nimmt auch der Transportbedarf zu. D.h., ein Paketdienst fährt u.U. mehrfach täglich die gleiche Tour. Die Steigerung der Transporte geht dabei über das reine Mengenwachstum hinaus. Aber auch die Angewohnheit der Kunden, sich mehrere Artikel zu bestellen und dann nur einen auszuwählen, um dann den Rest wieder zurückzuschicken, verschärft die Situation.

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MOB: Viele Onlineshops versprechen ihren Kunden immer günstigere, flexiblere und individuellere Lieferkonditionen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wie bewerten Sie diesen Trend (aus ökonomischer und ökologischer Sicht)?
Noche:
Der Verkehr bringt diverse ökologische Belastungen mit sich: erhöhter CO2-Ausstoss, Feinstaub, Stickoxide, Lärm und Staus - auch bedingt durch Paketdienste, die in zweiter Reihe parken und den Verkehr stören. Im weiteren Sinne sind auch die negativen gesundheitlichen Folgen zu sehen. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bedeutet nicht nur mehr Abgase, sondern auch Stress für die Verkehrsteilnehmer und Anwohner. Aus ökonomischer Sicht ist die Sachlage ambivalent: Einerseits versuchen die Onlineshops auf diese Weise ihren Umsatz zu steigern, andererseits verteuern sie durch die versprochenen kurzen Lieferzeiten die Auslieferungen, da die Auslastung der Fahrzeuge sinkt.

Auch politische Entscheidungen nehmen Einfluss auf die Lieferbranche. Wie sich z.B. das aktuell drohende Diesel-Fahrverbot in deutschen Innenstädten auswirken?
Noche:
Die Auswirkungen des Diesel-Fahrverbots sind gar nicht so einfach zu prognostizieren. So können Lieferunternehmen von speziellen Ausnahmereglungen profitieren, wenn ihre Fahrer in die gesperrten Bereiche der Innenstädte fahren müssen. Perspektivisch könnten jedoch viele Fahrzeuge durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. Damit könnten die Transportkosten steigen, da diese Fahrzeuge teurer und die ausgemusterten Fahrzeuge oft noch nicht abgeschrieben sind. Hier sind allerdings auch Instrumente wie Fördermittel oder steuerliche Vorteile zu berücksichtigen, die helfen die Mehrkosten zu reduzieren.  Andererseits könnte durch höhere Transportkosten der Konsument motiviert werden auf kürzere Lieferzeiten zu verzichten, um damit die erhöhten Transportkosten, zumindest teilweise, zu kompensieren.

Durch diese Entwicklungen könnte sich der Wettbewerbsdruck bei den Paketdiensten erhöhen und ein Konzentrationsprozess einsetzen, an dessen Ende die übrigen Marktteilnehmer die Preise für Paketlieferungen festlegen. Hier bleibt abzuwarten, ob die Plattformen, über die die Kunden ihre Ware ordern, die höheren Preise weitergeben oder bessere Konditionen aushandeln.

Kann darin auch eine Chance für nachhaltigere und ressourceneffizientere Innovationen liegen?
Noche: Na klar, durch die Erhöhung der Kosten könnte die Nachfrage beim Konsumenten verringert werden. Andererseits ist das private Einkommen vieler Haushalte so hoch, dass die Möglichkeit sich Pakete - und nicht nur diese – anliefern zu lassen, attraktiv bleibt. Im Prinzip liegt die Chance darin, dass durch die politischen Vorgaben indirekt Umweltkosten auf die Paketauslieferung umgelegt werden. Externe Kosten, d.h. Kosten durch die Umweltbelastung, die die Gesellschaft derzeit noch trägt, werden also internalisiert und zu Prozesskosten umgewandelt. Für die Lieferunternehmen bietet sich die Möglichkeit ihre Strecken zu optimieren und Imagepflege zu betreiben.

KI-gestützte Routenplanung oder Paketdrohnen sind nur zwei Ansätze, die als zukünftige Lösungen für die Herausforderungen der letzten Meile gehandelt werden. Welches ist für Sie die vielversprechendste Entwicklung?
Noche:
Die beiden genannten Ansätze sind nicht direkt miteinander vergleichbar. Bei den KI-gestützten Routenplanungen geht es darum, Einflussfaktoren, die für die Routenplanung relevant sind, mit einer Art Algorithmus zu verbessern und Faktoren, die beispielsweise in großen Datenbeständen enthalten sind und aus vergangenen Fahrtabläufen gewonnen werden, zu erkennen und bei neuen Routenplanungen zu berücksichtigen.

Bei der Anwendung der Drohnentechnologie geht es, wenn man so will, um die Erweiterung eines bestehenden Verkehrsträgers um kleinere, flexiblere, automatisch gesteuerte Luftfahrzeuge.

Bei der Anwendung bietet der Einsatz der KI-Methoden sicherlich einen Vorteil, da diese Technologie millionenfach beim Einsatz von LKWs genutzt werden kann. Die Drohnen hingegen mögen eine interessante technische Entwicklung sein und werden sich ihre Einsatzgebiete erobern. Sie werden aber kaum in einer näheren Zukunft die Bedeutung von straßengebundenen Fahrzeugen erreichen können. Dazu sind sie viel zu empfindlich für Wind und Wetter, können nur eng begrenzte Gewichte transportieren und sind auf Batterien angewiesen, die nur relativ kurze Reichweiten bei der Durchführung der Transporte ermöglichen.

Welches sind Innovations-Treiber in diesem Gebiet?
Noche:
Die Innovationstreiber dürften sein: Die Automatisierungstechnik, der Wertewandel in unserer Gesellschaft und die weitere Sensibilisierung für Umweltbelange, die sich verändernde Altersstruktur der Bevölkerung, politische Entscheidungen, die den Transport regulieren und verteuern, regionale Lösungen für urbane Gegebenheiten sowie die Digitalisierung (z.B. künstliche Intelligenz, Big Data), die Bestellungen besser planbar und Auslieferungszeiten verkürzen soll.  Maßnahmen wie diese ermöglichen es, durch die Schaffung von Marktplätzen neue Dienstleistungen zu erstellen.

Wenn wir ins Jahr 2030 blicken: Wie wird sich die Art und Weise, in der Ware zugestellt wird, ändern?
Noche:
Der Druck auf die Paketdienstleister wird weiter zunehmen. Ich rechne damit, dass wir einen Konzentrationsprozess erleben, den nur die Paketdienstleister überleben, deren Auslieferungsvolumen wirtschaftlich bleibt. Elektromobilität wird mittel- bis langfristig dominieren. Zudem werden sich neue Dienste entwickeln, weil Paketauslieferungen mit weiteren Leistungen wie z.B. Bringdienste kombiniert werden könnten. Die Nachfrage nach solchen Angeboten kommt beispielsweise von unserer alternden Gesellschaft, die zunehmend auf externe Dienste angewiesen sein wird.

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Shipra Kren Mobile Business Startseite it-zoom E-Commerce / Marketing Lager und Logistik Logistik Smart City
news-23456 Sat, 20 Jul 2019 13:16:39 +0200 Hacker übernehmen Twitter-Account von Scotland Yard http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/hacker-uebernehmen-twitter-account-von-scotland-yard-23456/ Unbekannte Hacker haben den Twitter Account der Londoner Polizei geknackt. In etlichen gefälschten Tweets forderten sie am Freitagabend die Freilassung des Rappers Digga D, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Scotland Yard teilte mit, von dem Hack sei nicht ihre IT-Infrastruktur an sich, sondern nur der MyNewsDesk-Account betroffen gewesen, über den Mitteilungen verbreitet würden. Die Ursachen würden noch ermittelt. „Wir entschuldigen uns bei unseren Abonnenten und Followern für die Nachrichten, die sie bekommen haben”, hieß es.

Der Drill-Rapper Digga D, alias Rhys Herbert, sei voriges Jahr im Alter von 17 Jahren zusammen mit vier anderen Mitgliedern der 1011 Gang festgenommen worden, als sie mit Baseballschlägern und Macheten ausgerüstet auf dem Weg waren, Rivalen anzugreifen, meldete PA.

Der sogenannte Drill-Rap, bei dem oft maskierte und vermummte Männer von Waffen, Drogen und Messerstechereien reden, wird mit einem Anstieg von Gewaltverbrechen in der britischen Hauptstadt in Verbindung gebracht. Digga D und einige Mitrapper hatten schon eine dreijährige polizeiliche Auflage bekommen, keine Musik mit gewaltverherrlichenden Texten zu machen und die Polizei über neue Videos oder Auftritte zu informieren.

dpa/pf

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Mobile Business Sicherheit
news-23453 Fri, 19 Jul 2019 14:56:05 +0200 Facebook legt Widerspruch gegen Bußgeld ein http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/facebook-legt-widerspruch-gegen-bussgeld-ein-23453/ Facebook hat im Rahmen des Netzwerkdurchsuchungsgesetz (NetzDG) eine Millionenstrafe kassiert. Nun will sich der Konzern dagegen wehren. Die Bonner Behörde wirft Facebook vor, dass dessen Bericht über eingegangene Beschwerden unvollständig sei. Bemängelt wird zudem, dass das Meldeformular für Beschwerden über rechtswidrige Inhalte gemäß dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz „zu versteckt“ sei. Facebook erklärte am Freitag, der Bußgeldbescheid enthalte „einige neue und hilfreiche Klarstellungen“ zur Umsetzung des Gesetzes. Das Online-Netzwerk prüfe „mit Hochdruck“ etwaige Änderungen. Der Einspruch solle fallengelassen werden, sobald eine Lösung mit dem Bundesamt gefunden wird. Man erhoffe sich von dem Verfahren weitere Klarheit.

Das vor zwei Jahren beschlossene Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet Internet-Plattformen zu einem härteren Vorgehen gegen Hass, Hetze und Terror-Propaganda. Klar strafbare Inhalte müssen binnen 24 Stunden gelöscht werden, auf Nutzerbeschwerden soll nach spätestens 48 Stunden reagiert werden. Zudem müssen die Unternehmen alle sechs Monate einen Bericht über ihren Umgang mit Beschwerden veröffentlichen.

Facebook bietet Nutzern zwei getrennte Wege an, Inhalte zu melden: Zu mutmaßlichen Verstößen gegen die Regeln der hauseigenen Gemeinschaftsstandards und zu potenziell rechtswidrigen Inhalten nach dem NetzDG. In den vom Gesetz geforderten Bericht führt Facebook bisher nur Zahlen zu den Beschwerden über das NetzDG-Formular auf. Damit ist das Bundesamt nicht einverstanden. Es geht davon aus, dass auch auf Facebooks sogenanntem „Flagging“-Meldeweg eine beträchtliche Zahl von Beschwerden zu Inhalten eingeht, die nach dem NetzDG rechtwidrig wären. Damit sei der Facebook-Bericht nicht ausreichend.

Konkret verfügte das BfJ das Bußgeld wegen des Facebook-Berichts für das erste Halbjahr 2018, in dem 886 Beschwerden gemäß NetzDG gemeldet wurden. Sie hätten zu 362 gelöschten oder gesperrten Inhalten geführt. Auch im Bericht für das zweite Halbjahr führte das Online-Netzwerk nur die Beschwerden aus dem NetzDG-Formular auf.

Wenn das Bundesamt den Einspruch abweist, kann Facebook vor das Amtsgericht Bonn ziehen.

dpa/pf

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news-23447 Fri, 19 Jul 2019 11:01:00 +0200 Wenn Sicherheitslücken lebensgefährlich werden http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/wenn-sicherheitsluecken-lebensgefaehrlich-werden-23447/ Die Randnotizen der Woche im Überblick: Fehlende Sicherheit bei medizinischem Zubehör, mehr Sicherheit am Wahlautomaten und ein neuer Supercomputer auf der Weltrangliste. Hacker demonstrieren Angriff auf Insulinpumpen

Sicherheitsforscher haben zu Demonstrationszwecken eine App entwickelt, mit der sie auf Insulinpumpen der Firma Medtronic zugreifen können. Wie Wired berichtet, hätten Billy Rios und Jonathan Butts den Hersteller mehrfach auf die Sicherheitslücken hingewiesen, ohne dass nachgebessert wurde. Um die Gefahr zu verdeutlichen, hat das Duo daraufhin einen Sender entwickelt, der sich als Fernbedienung für besagte Insulinpumpen ausgibt und mit dem ahnungslosen Opfern unter gewissen Voraussetzungen Insulin verabreicht bzw. eine Abgabe blockiert werden könnte.

Microsoft entwickelt sichere Wahlautomaten

Der Konzern aus Redmond demonstriert im Rahmen des Aspen Security Forum in Colorado ein digitales Wahlsystem, das mehr Sicherheit als bisherige Lösungen bieten soll. Der sogenannte Election Guard kann von Besuchern der Messe bereits getestet werden. Die Hardware besteht derzeit aus einem Microsoft Surface-Tablet und dem Xbox Adaptive Controller, der speziell für körperlich eingeschränkte Menschen entwickelt wurde. Die Software soll im Laufe des Sommers kostenlos als Open-Source-Code via Github erhältlich sein.

Technische Universität Wien nimmt neuen Supercomputer in Betrieb

Mit dem Vienna Scientific Cluster 4 (VSC-4) wurde an der TU Wien der bisher leistungsfähigste Rechner des Nachbarlandes in Betrieb genommen. Der Supercomputer von Lenovo konnte bei einem Benchmark-Test eine Leistung von 2,7 Petaflops erreichen und klettert damit auf Platz 82 der Weltrangliste. Wie „Der Standard” berichtet, soll der Großrechner Kosten von rund acht Millionen Euro verursacht haben, an denen sich allerdings weitere Universitäten aus Österreich beteiligt hätten.

Uber bietet neue Dienste in Hamburg und Berlin an

Der Fahrdienstleister baut sein Angebot aus und bietet ab sofort UberX in Hamburg und UberXL in Berlin an. Bei UberX handelt es sich um einen an die hiesigen Bestimmungen angepassten Dienst, bei dem die Beförderung über einen Mietwagenfahrer samt Personenbeförderungsschein handelt. Uber garantiert, dass der Fahrpreis bereits im Vorfeld über die App abgerufen werden kann und sich auch durch Staus oder andere Behinderungen nicht ändern soll. UberXL funktioniert nach dem gleichen Prinzip, zielt aber auf Gruppentransporte ab.

Amazon plant großen Personalausbau in Deutschland

Der Online-Händler will eigenen Angaben zu Folge noch in diesem Jahr bis zu 2.800 neue Stellen schaffen. Damit wachse die Zahl der Beschäftigten an den 35 Standorten in Deutschland auf über 20.000 Mitarbeiter. Gesucht werden sowohl Berufseinsteiger als auch erfahrene Fach- und Führungskräfte wie Softwareentwickler, Sprachwissenschaftler, Logistikexperten, Personal- und IT-Spezialisten. Amazon steht als Arbeitgeber immer wieder in der Kritik. Auch während des sogenannten „Prime Day” am 15. Und 16. Juli gingen Mitarbeiter an sieben deutschen Amazon-Standorten in den Streik und forderten Tariflöhne.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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news-23439 Thu, 18 Jul 2019 13:46:48 +0200 App der Woche: Adobe Scan http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/app-der-woche-adobe-scan-23439/ Mobile Anwendungen zum Scannen von Dokumenten gibt es inzwischen wie Sand am Meer, Adobe Scan überzeugt aber nach wie vor mit der besten Qualität und nützlichen Zusatzfunktionen.
  • System
    iOS/Android

  • Preis
    Kostenlos

  • Kategorie
    Büro/Dokumentenmanagement

  • Praktisch für...
    ... Menschen, die häufig mit Medienbrüchen an der Schnittstelle von analogen und digitalen Dokumenten konfrontiert werden.  

  • Besonders, weil...
    ... Adobe Scan neben seiner Kernkompetenz auch viele praktische Zusatzfunktionen bietet, die den Büroalltag vereinfachen. Da wäre zum Beispiel die Möglichkeit, Kontaktdaten direkt über das abfotografieren von Visitenkarten in sein Adressbuch zu importieren. Darüber hinaus lassen sich auch Formulare mit der App scannen, ausfüllen und sogar unterschreiben. Sowohl die automatische Erkennung von Dokumenten als auch deren Zuschnitt und Verarbeitung funktioniert dabei einwandfrei. 

  • Alternativen
    Docutain, Office Lens, Scanbot

  • Entwickler
    Adobe
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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Apps
    news-23435 Thu, 18 Jul 2019 09:54:57 +0200 Das ist Deutschlands wertvollstes Start-up http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/das-ist-deutschlands-wertvollstes-start-up-23435/ Die Online-Bank N26 hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und soll hierzulande nun das wertvollste Start-up sein. N26 befindet sich weiter auf Erfolgskurs und konnte seine jüngste Finanzierungsrunde auf 420 Millionen Euro erweitern. Damit soll die Gesamtbewertung auf 3,1 Milliarden Euro steigen, was die Online-Bank zum wertvollsten Start-up aus Deutschland mache. Auch im europäischen Vergleich steigt das „Unicorn” aus Berlin durch die neue Finanzierungsrunde weiter auf. Wirklich dringend gebraucht werden die neuen Mittel nicht, das Unternehmen will sie demnach für die internationale Expansion nutzen. In diesem Zuge sollen auch Personal ausgebaut und das Produkt weiterentwickelt werden.

    N26 hat seinen Personalapparat nach eigenen Angaben im letzten Jahr auf 1.300 Angestellte verdreifacht. Mit der neuen Finanzspritze wolle man nun auch weitere Neuanstellungen an den Standorten in Berlin, New York, Barcelona, Wien und São Paulo bewerkstelligen. Die Bank hat laut aktuellen Angaben mehr als 3,5 Millionen Kunden in Europa. Vergangene Woche fiel der Startschuss für die Expansion in die USA, wo die App nun ebenfalls genutzt werden kann.

    Die Vorstellung, dass die besten Start-ups ausschließlich im Silicon Valley gegründet werden, habe ausgedient, so James Fitzgerald, General Partner bei dem N26-Investor Valar Ventures aus New York. N26 sei ein Paradebeispiel für digitale Innovation, die sich in die entgegengesetzte Richtung bewege, von Europa in die USA und darüber hinaus.

    Trotz des anhaltenden Hypes hat die Bank in der Vergangenheit viel Kritik einstecken müssen, die vor allem den fehlenden Service betraf. So wurde über verschiedene Fälle berichtet, in denen Betrugsopfer keinerlei Hilfestellung erhalten hätten. Support wird fast ausschließlich per Chat oder Mail gewährleistet, eine Hotline existiert gar nicht. Im vergangenen Mai wies zudem die Finanzaufsicht Bafin auf Mängel bei der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung hin.

    Bildquelle: N26

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    Mobile Business Startseite it-zoom Philip Fassing Unternehmen
    news-23431 Wed, 17 Jul 2019 16:28:50 +0200 Face App: Kontroverse Foto-App geht viral http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/face-app-kontroverse-foto-app-geht-viral-23431/ Dank der Unterstützung von zahlreichen Promis klettert eine zwei Jahre alte Foto-App auf die Spitzenplätze der App-Store-Charts. Warum ausgerechnet jetzt, weiß niemand so genau – nur, dass die Entwickler bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind. Apps für Bildbearbeitung, die auf Basis von Augmented Reality oder Künstlicher Intelligenz realistische Effekte erzielen, gehören zum Alltag und können heute eigentlich kaum noch jemanden wirklich verblüffen. Dennoch verbreitet sich mit Face App derzeit eine zwei Jahre alte Anwendung, die im Grunde nichts anderes tut. Das überraschende Revival dieser App verrät zwar viel über die Dynamiken der sozialen Netzwerke, gibt dabei aber auch so manches Rätsel auf.

    Laut Google Trends ist die Anwendung bereits Anfang Juli massiv in der Popularität gestiegen und hat inzwischen den Höchstwert auf dem Beliebtheitsindex erreicht. Zugleich kletterte die Anwendung auch im Google Play Store und in Apples App Store auf den ersten Platz der Charts. Wo genau der Ursprung des Hypes liegt, ist aktuell nur noch schwer zu sagen. Sicher ist lediglich, dass die Beteiligung von Influencern und Promis eine große Rolle spielt, von denen derzeit viele per Face App manipulierte Fotos von sich verbreiten – darunter etwa US-Rapper Drake oder das Twitter-Team von Hertha BSC. Darüber hinaus sind die auf Künstlicher Intelligenz basierenden Effekte inzwischen deutlich realistischer geworden – ebenfalls ein Indikator für die unverhoffte Popularität der App.

    Face App stammt von dem russischen Entwicklerstudio Wireless Lab und wurde erstmals im Januar 2017 veröffentlicht. Nur wenige Monate nach dem Launch wurde die Anwendung zum Gegenstand einer öffentlichen Kontroverse, da ein spezieller Filter auch Manipulationen am ethnischen Erscheinungsbild der abgebildeten Personen erlaubte. Die Entwickler sahen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, gewisse Ethnien auf diese Art als eine ulkigen Kamera-Filter vorzuführen und löschten die Funktion wenig später. Danach wurde es zunächst wieder ruhig um die App.

    Fragen wirft derweil auch der Umgang mit den privaten Daten der Nutzer auf. Nachdem zunächst das Gerücht die Runde machte, dass die App unberechtigt Bilder vom eigenen Smartphone hochlädt, dementierten Sicherheitsexperten die Befürchtungen wenig später wieder. In der Datenschutzerklärung wird allerdings angegeben, dass private Nutzerdaten innerhalb der Firmengruppe weitergegeben werden. Wer wissen möchte, was mit seinen Daten passiert, sollte das zumindest im Hinterkopf behalten.

    Bildquelle: Getty Images/iStock

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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Apps
    news-23421 Wed, 17 Jul 2019 10:45:41 +0200 5G – Turbo für Virtual Reality? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/5g-turbo-fuer-virtual-reality-23421/ Inwieweit könnte 5G ein erfolgversprechender Ansatz für die zukünftige, flächendeckende Anwendung von Virtual Reality – und in diesem Zuge auch Augmented-Reality-Anwendungen – sein? Schon bald werden Virtual und Augmented Reality (VR und AR) branchenübergreifend das digitale Hilfsmittel der Wahl sein – im Produktdesign, dem Engineering, der virtuellen Fabrikplanung und der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie in Marketing und Vertrieb. Derzeit realisierbare VR-Projekte oder Virtual Showrooms können aufgrund der spezifischen Anforderungen an Datenübertragungsraten, Bandbreiten, Performance und Hardware nur punktuell und in einem spezifischen Hardware-Setting eingesetzt werden. Was fehlt, ist ein Datenfluss in Echtzeit. Das heißt: eine Datenübertragung an jedem beliebigen Ort mit minimalster Latenz.

    Schon die Einführung des 4G-Standards (LTE) konnte die Antwortzeit im Vergleich zum 3G-UMTS-Standard um rund zwei Drittel reduzieren: von 100 auf rund 30 Millisekunden. Heute stellt 5G im Bereich der Latenzzeiten einen erneuten Quantensprung dar. Die Antwortzeit liegt bei gerade einmal einer Millisekunde – fast Echtzeit. 5G könnte somit ein erfolgversprechender Ansatz zur zukünftigen, flächendeckenden Anwendung von VR – und in diesem Zuge auch AR-Anwendungen – sein. Mit niedrigen Ende-zu-Ende-Latenzzeiten, die unterhalb von 20 Millisekunden liegen, lassen sich bereits sehr gute VR-Erfahrungen verwirklichen.

    Bereits heute experimentieren viele Firmen mit unterschiedlichen Geräten und Szenarien. Infinity Reply hat in diesem Kontext z.B. gemeinsam mit Spark Reply ein Projekt in der Automotive-Branche umgesetzt, das vor allem die technischen Grenzen von 5G beim Einsatz von AR und VR in Pre-Sales-Szenarien ausloten soll. Daher stand die Frage nach der Möglichkeit, ein gutes AR-/VR-Erlebnis zu streamen, im Fokus – und falls möglich, wann und unter welchen realen Bedingungen dies gelingen könnte. Eine wesentliche Herausforderung waren die Unterschiede bei den Vertriebsstandorten im Hinblick auf Netzwerkinfrastruktur und Hardware.

    Mit den hohen Bandbreiten und der nie-drigen Latenz von 5G können Augmented Reality und Virtual Reality theoretisch ohne lokale Rechen-Hardware bereitgestellt werden, denn die Berechnung kann bereits im Netzwerk erfolgen. Das reduziert die Komplexität der AR-/VR-Endgeräte und erleichtert die Bereitstellung der Technologie. Um diese Prämissen überprüfen zu können, wurde für das Projekt im Rahmen einer theoretischen Analyse und einer pilothaften Anwendung visueller Content aus der Cloud auf ein mobiles Endgerät gestreamt. Dafür wurden unterschiedliche Übertragungswege hinsichtlich Performance, Latenz und visueller Qualität gegenübergestellt.

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    Ein besonderes Kundenerlebnis

    5G-gestützte AR-/VR-Szenarien bergen große Chancen für Automobilhersteller im Pre-Sales-Bereich. Das volle Potential kann vor allem dann ausgeschöpft werden, wenn der Kunde mithilfe der hohen visuellen Qualität in den Mittelpunkt rückt. Um die Verzögerungen bei den Übertragungszeiten endgültig beseitigen zu können, müssten jedoch Edge-Computing-Szenarien umgesetzt werden, denn ein netzabdeckender Einsatz von 5G reicht hier nicht aus. Die mögliche Lösung: AR-/VR-Szenarien über 5G können – und konnten bereits – mit 6 GHz WiFi und lokalen Computern simuliert werden.

    Auch ohne Bereitstellung einer breiteren 5G-Abdeckung lassen sich heute Pilotprojekte durchführen und mobile AR-/VR-Lösungen entwickeln, die Kunden ein besonderes Erlebnis bieten. Dabei kommt es nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit von Unternehmen, Technologievorreitern und Branchendienstleistern an. Schon in naher Zukunft könnte es Dienstleister geben, die sich auf die Bereitstellung von Augmented und/oder Virtual Reality in lokalen (stationären) Umgebungen konzentrieren. Den größeren Teil werden auf lange Sicht aber mobile AR-/VR-Lösungen ausmachen.

    Bild: Gettyimages/iStock

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    news-23414 Tue, 16 Jul 2019 12:09:04 +0200 Finanzministerium: Bedenken gegen Facebook-Währung http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/finanzministerium-bedenken-gegen-facebook-waehrung-23414/ Mit Libra will Facebook eine eigene Währung etablieren. Das trifft auf viel Kritik – unter anderem auch beim Bundesfinanzministerium, wie aus einem Medienbericht hervorgeht. „Die Herausgabe einer Währung gehört nicht in die Hände eines Privatunternehmens, denn sie ist ein Kernelement staatlicher Souveränität“, erklärte Finanzminister Olaf Scholz (SPD). „Der Euro ist und bleibt das einzige gesetzliche Zahlungsmittel im Euro-Raum.“ Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf ein internes Papier des Ministeriums berichtet, Bundesregierung und Bundesbank wollten prüfen, wie eine Etablierung der Libra als Alternative zu staatlichen Währungen verhindert werden könne. In Regierungskreisen wird die Kryptowährung als klare Herausforderung nicht zuletzt für die Notenbanken gesehen.

    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte im Juni die Einführung der eigenen Internet-Währung angekündigt. Mit stabilen Währungen wie US-Dollar oder Euro soll man sie ab 2020 kaufen können. Mit dieser virtuellen Währung könnten dann Einkäufe im Internet bezahlt werden. Außerdem richtet sich die Libra an Menschen, die über Ländergrenzen hinweg Geld überweisen wollen und dafür bislang hohe Gebühren zahlen. Datenschützer sehen das Projekt jedoch skeptisch.

    Scholz betonte, bei allen digitalen Zahlungsmitteln müssten Finanzstabilität und Verbraucherschutz gesichert werden. Außerdem müssten grundsätzlich „Einfallstore für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“ verhindert werden.

    US-Finanzminister Steven Mnuchin äußerte sich ebenfalls kritisch zur geplanten Kryptowährung. Sein Ministerium habe „ernsthafte“ Bedenken, dass Libra von Geldwäschern und finanziellen Unterstützern von Terroristen missbraucht werden könne. Auch der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, der französische Finanzminister Bruno Le Maire und der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, haben sich bereits gegen Libra ausgesprochen.

    Am Mittwoch wollen die Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten bei ihrem Treffen in der Nähe von Paris über die Digitalwährung diskutieren. Facebook selbst hat versichert, die Libra erst nach Zustimmung der Aufsichtsbehörden einführen zu wollen. Bedenken müssten vor dem Start vollständig ausgeräumt werden.

    dpa/pf

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    news-23411 Tue, 16 Jul 2019 11:17:33 +0200 Der Transfermarkt ist eröffnet http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/der-transfermarkt-ist-eroeffnet-23411/ Paypal hat heute seinen Geldtransferdienst Xoom in Deutschland und 31 weiteren europäischen Märkten gestartet. Damit ist es ab sofort möglich, Geld von Deutschland aus an Empfänger in über 130 Märkte weltweit zu senden, Rechnungen zu bezahlen oder Handyguthaben aufzuladen. Der Start in Europa ist ein weiterer Schritt, mit dem der Finanzdienstleister das Bewegen von Geld einfacher und sicherer machen möchte. Weltweit umfasse der Markt für Heimatüberweisungen (Remittances) schätzungsweise 689 Milliarden US-Dollar, wobei allein aus Deutschland jährlich über 24,6 Milliarden US-Dollar in Heimatländer fließen. 2017 lebten in Deutschland 19,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, davon rund 9,4 Millionen ohne deutschen Pass. Viele davon unterstützen ihre Familienmitglieder im Ausland finanziell, zum Beispiel beim Begleichen von Arzt- und Stromrechnungen oder Ausgaben für Aus- und Weiterbildung.

    Geld sicher ins Ausland zu senden dauerte früher sehr lange. Dank des technologischen Fortschritts sowie neuer digitaler und mobiler Möglichkeiten haben sich die Laufzeiten für Heimatüberweisungen mittlerweile deutlich verkürzt. Laut den neuesten Zahlen der Weltbank gehen rund ein Fünftel aller privaten Überweisungen von Deutschland aus nach Polen, Tschechien, Vietnam und China. Diese vier Länder zählen damit zu den wichtigsten Empfängerländern von Überweisungen aus Deutschland. Insgesamt wurden im Jahr 2017 Gelder in Höhe von 4,55 Milliarden US-Dollar dorthin gesendet. Mit dem neuen Transferdienst sollen Familienmitglieder in diesen Ländern das gesendete Geld in der Regel innerhalb weniger Minuten auf ihrem Bankkonto erhalten oder es an einem Partnerstandort abholen können.

    Mit Xoom sei es nun möglich, vom Smartphone aus Geld zu senden, während man in Berlin im Bus sitze, welches dann innerhalb weniger Minuten in Hanoi abgerufen werden könne, um damit für einen medizinischen Notfall oder die offene Stromrechnung der Familie aufzukommen."

    So sollen sich Beträge bis zu einer Höhe von 10.000 Euro mit einer einzigen Transaktion senden lassen. Ein Konto lasse sich in wenigen Schritten über die zugehörige App für iOS oder Android oder auf der Xoom-Website einrichten. Paypal-Kunden können direkt über ihr Konto auf die neuen Dienste zugreifen.

    Zusätzlich zu den verfügbaren Debit- und Kreditkartenoptionen können Kunden des Unternehmens auch ihre Bankkonten für die Überweisung von Geldbeträgen verwenden. Wenn es darum gehe, wie der Geldbetrag beim Empfänger ankommt, stünden je nach Empfängerland eine Reihe von Möglichkeiten zur Auswahl: Geld auf ein Bankkonto überweisen, Bargeld zur Abholung senden oder Bargeld direkt zum Empfänger nach Hause schicken.

    Über SMS- oder E-Mail-Benachrichtigungen oder auch direkt über die mobile App und Website lassen sich die Geldtransfers verfolgen. Der Kundenservice soll auf Deutsch sowie Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Arabisch und Filipino angeboten werden.

    Bild: Paypal

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    news-23406 Mon, 15 Jul 2019 00:00:00 +0200 Multitalent lässt Nutzern die Wahl http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/multitalent-laesst-nutzern-die-wahl-23406/ Mit einer neuen Notebook-Generation meldet sich der mittlerweile unabhängige Hersteller Vaio zurück auf dem europäischen Markt. Die beiden Geräte SX14 und A12 sollen leicht, leistungsfähig und aus hochwertigen Materialien sein. Das Convertible A12 hat MOBILE BUSINESS genauer unter die Lupe genommen. Schon auf den ersten Blick erweckt das Gerät einen edlen Eindruck: Das Gehäuse besteht aus Magnesium und Aluminium, in qualitativer Verarbeitung. In die matt-schwarze Rückseite ist das verspiegelte Logo des Herstellers eingelassen. Durch die verwendeten Materialien wiegt das Convertible rund 1,1 Kg, bei einer Größe von ca. 306 x 212 x 21 mm mit einem 12,5-Zoll-Display. Dank zahlreicher Anschlüsse wie USB, HDMI, VGA, SD-Kartenleser, LAN und Audiobuchse, dem Betriebssystem Windows 10 Pro, MicroSIM-Einschub und Digitizer Pen lässt sich mit dem Gerät professionell arbeiten – auch von unterwegs. Entsperrt wird es dabei z.B. dank Infrarotkamera via Gesichtserkennung oder über den am seitlichen Rand versteckten Fingerabdrucksensor.

    Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5-6/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

    Da es sich um ein 2-in-1-Gerät handelt, können es die Nutzer entweder als komplettes Notebook oder als vollwertiges Tablet nutzen. Das Aufklappen ist etwas friemelig, zumal man die nach vorne hin dünner werdende Tastaturschale festhalten muss, während die andere Hand den Bildschirm hochklappt, wobei das Scharnier einen gewissen Widerstand ausübt. Dafür steht das Gerät selbst im größten Öffnungswinkel des Bildschirms kippsicher auf dem Tisch und die Tastatur ist angenehm zu bedienen und zugleich hinterleuchtet.

    Via Schiebetaste lässt sich der Bildschirm recht leicht von der Tastatur lösen, um in den Tablet-Modus zu wechseln. Der Touchscreen reagiert sensibel, wirkt jedoch relativ schmal, wenn man das Tablet im Hochformat nutzen möchte. Entscheidet man sich dazu, wieder im Notebook-Modus zu arbeiten, hilft eine magnetische Verankerung dabei, den Bildschirm rasch und problemlos an der Tastatur zu befestigen.

    Für Multi-Tasking-Menschen hält das lange Aufladekabel einen Vorteil bereit: Während das Convertible geladen wird, kann per USB direkt am Netzteil ein weiteres Gerät angeschlossen und ebenfalls geladen werden. So viel Technik in einem solch handlichen 2-in-1-Gerät hat aber letztlich seinen Preis: ab 2.300 Euro will der Hersteller für das A12 haben. 

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    news-23400 Fri, 12 Jul 2019 10:49:53 +0200 Das Ende der Schonzeit http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/das-ende-der-schonzeit-23400/ Die Randnotizen der Woche im Überblick: Britische Datenschützer teilen ordentlich aus, Spotify wird schlanker und Huawei enthüllt schon bald seine Variante von Android Q. Hohe DSGVO-Strafe für Marriott-Hotelkette

    Die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner's Office) hat in dieser Woche offenbar alle Hände voll zu tun: Nach der Rekordstrafe für British Airways soll nun auch die Marriott-Hotelkette mehr als 110 Millionen Euro für Verstöße gegen die  Datenschutz-Grundverordnung zahlen. Der Vorfall, bei dem Daten von 339 Millionen Gästen betroffen sind, wurde im November 2018 bekannt.

    Spotify veröffentlicht Lite-Version

    Der Musikstreaming-Dienst hat mit Spotify Lite eine schlankere Variante seiner App veröffentlicht. Die neue Version ist für Märkte vorgesehen, in denen niedrigere Bandbreiten und ältere Smartphone-Technologien zum Einsatz kommen. Dort soll sich die Anwendung vor allem durch erhöhte Perfomance und mehr Effizienz bei der Speichernutzung auszeichnen. Eine Veröffentlichung der neuen Version in Europa ist bisher offenbar nicht vorgesehen.

    Android Q: Huawei zeigt EMUI 10 im August

    Während es im Handelsstreit zwischen China und den USA wieder vorsichtige Annäherungsversuche gibt, nutzt Huawei die Gunst der Stunde, um möglichst viele seiner Geräte für die nächste Android-Generation fit zu machen. Dass die Chinesen damit offenbar schon recht weit sind, soll ein Zeitplan der Huawei Developer Conference zeigen, in dem auch die Präsentation von EMUI 10 vermerkt ist. Bei EMUI handelt es sich um Huaweis eigene Benutzeroberfläche, die allerdings auf der jeweils aktuellen Android-Version basiert.

    Microsoft schließt markante Windows-Sicherheitslücke

    Microsoft konnte mit Hilfe der Sicherheitsexperten von Eset eine gefährliches Zero-Day-Exploit patchen, das verschiedene Versionen von Windows 7 und Windows Server 2008 betroffen hat. Die Lücke ist durch eine entsprechende Attacke in Osteuropa aufgefallen und wird durch eine Schwachstelle in einer Systemdatei ermöglicht. Wer noch eine der gelisteten Windows-Versionen nutzt, sollte umgehend den bereitgestellten Patch installieren.

    Cisco will Acacia Communications übernehmen

    Der Netzwerkspezialist sichert sich durch die Übernahme umfangreiches Hardware-Know-how für die optische Datenkommunikation. Acacia Communications ist auf die Herstellung von Verbindungsmodulen und Schaltungen für die optische Signalverarbeitung spezialisiert, mit denen Cisco bereits arbeitet. Die Komponenten sollen vor allem in Hinblick auf die erforderlichen Bandbreiten in modernen Cloud-Szenarien eine wichtige Rolle spielen.

    Bildquelle: Thinkstock/iStock

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    news-23398 Fri, 12 Jul 2019 09:42:41 +0200 Schnelles Bearbeiten von Aufträgen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/schnelles-bearbeiten-von-auftraegen-23398/ Mit der Einführung einer Field-Service-App gilt es, die Prozesse unternehmensübergreifend zu vereinheitlichen. „Deswegen sollten vor der Einführung ausgewählte Anwender mit ins Boot geholt werden“, betont Hannes Heckner, Gründer und CEO der MobileX AG, „um die tatsächlichen Prozesse oder eine optimierte Variante davon zu definieren und in der App abzubilden.“ Herr Heckner, was muss eine Field-Service-Management-App fürs Smartphone und Tablet anno 2019 leisten können?
    Hannes Heckner:
    Eine Field-Service-Management-App sollte Außendiensttechnikern im Service oder in der Instandhaltung eine einfache und schnelle Bearbeitung ihrer Aufträge auf ihrem Smartphone oder Tablet ermöglichen. Zu den gängigen Features sollten dabei deshalb die Navigation zum Auftragsort, der Zugriff auf ERP-Systeme mit Informationen zu Anlagen, Anlagenhistorie und Kontaktdaten und die Erfassung von Arbeitszeiten gehören. Zudem sollten Service-Techniker Statusberichte erstellen, Formulare und Checklisten erfassen sowie Fotos aufnehmen und bearbeiten können. Auch die Materiallogistik sollte sich darüber abbilden lassen.

    Worin bestehen die Vorteile solcher Apps gegenüber den Pendants fürs Notebook?
    Heckner:
    Eine App für Service-Techniker bietet gegenüber einer mobilen Field-Service-Lösung, die auf einem Laptop läuft, den Vorteil, dass sie immer einsatzbereit ist. Der Techniker kann das Smartphone oder Tablet in seiner Hosentasche auch bei Einsätzen bei sich tragen, wo er ein größeres Gerät nicht mitnehmen könnte, wie z.B. auf einen Sendemast oder in einen Aufzugsschacht. Somit hat er mit einer Service-App immer und überall Zugriff auf Informationen zu den Anlagen. Zudem kann er damit auch Fotos machen, um Anlagenzustände zu dokumentieren. Die meisten Außendienst-Apps sind außerdem sehr anwenderfreundlich konzipiert, so dass der Techniker mit wenigen Taps und Swipes die Informationen zur Hand hat, die er braucht, und seine Rückmeldungen zeitnah erfassen kann. Sollte er noch Rückfragen haben, kann er direkt mit dem Smartphone die Zentrale oder den Kunden anrufen.

    Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 5-6/2019. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

    Wie schnell können Unternehmen eine Field-Service-Lösung einführen und effektiv auf mobilen Endgeräten nutzen?
    Heckner:
    Die meisten Field-Service-Apps haben eine moderne und intuitive Benutzeroberfläche, die sich an den Bedürfnissen und Anwendungsfällen der Techniker im Service und in der Instandhaltung orientiert. Sie bieten eine einfache und übersichtliche Bedienung und ein Navigieren mit wenigen Gesten. Deswegen können Anwender eine solche App meist nach einer kurzen Einführung und ohne eine explizite Schulung direkt nutzen. Wie schnell Unternehmen eine Field-Service-App für ihren technischen Außendienst einsetzen können, hängt davon ab, ob und in welchem Umfang sie Anpassungen an ihre individuellen Prozesse benötigen.

    Inwieweit lassen sich Field-Service-Applikationen etwa auf Endgeräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen ausrollen und dennoch einheitlich verwalten?
    Heckner:
    Die meisten Service-Apps unterstützen alle gängigen mobilen Betriebssysteme, also Android, iOS und Windows 10. Diese Plattformunabhängigkeit bietet Unternehmen Investitionssicherheit in Bezug auf die Wahl ihrer Endgeräte. Field-Service-Apps für Android und iPhone, die auf aktuellen Webtechnologien (HTML5) basieren, haben zudem eine hohe Zukunftssicherheit für neue mobile Plattformen und Anwendungsfälle.

    Inwieweit lassen sich die Applikationen an spezifische Abläufe im Anwenderunternehmen anpassen?
    Heckner:
    Im Gegensatz zu Apps im Consumer-Bereich erfordert der Einsatz von Apps im professionellen Umfeld fast immer eine Anpassung an die spezifischen Abläufe im Service und in der Instandhaltung von Unternehmen. Deswegen sollten in der Spezifikationsphase eines Projekts die individuellen Prozesse des Unternehmens und deren Abbildung in der App definiert werden.

    Wie wird die Datensicherheit gewährleistet, wenn der Service-Techniker von unterwegs etwa auf das ERP-Systems seines Unternehmens zugreift?
    Heckner:
    Die Datenübertragung zwischen App und Server sollte verschlüsselt erfolgen. Dafür kommt meist das HTTPS-Protokoll zum Einsatz, das die Daten abhörsicher überträgt. Für die Authentifizierung der Techniker ist ein token-basiertes Verfahren sinnvoll. Um die Anwendung noch sicherer zu gestalten, können Unternehmen die Datenbank verschlüsseln und die Anwendung lokal sperren, um einen Missbrauch des mobilen Geräts bei Verlust oder Diebstahl zu verhindern. Ist eine rein lokale Absicherung der Anwendung notwendig, sollte diese idealerweise durch Mittel des jeweiligen Betriebssystems, wie z.B. einen biometrischen Fingerabdruckabgleich, erfolgen. Auch MDM-Lösungen können helfen, da sie in der Regel eigene Security-Container mitbringen und so die Möglichkeit bieten, Geschäftsanwendung und -daten von den persönlichen Daten des Anwenders zu trennen. 

    Bild: MobileX

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    Mobile Business Startseite it-zoom Lea Sommerhäuser Apps
    news-23395 Thu, 11 Jul 2019 16:44:49 +0200 Hartnäckige Android-Malware im Umlauf http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/hartnaeckige-android-malware-im-umlauf-23395/ Der IT-Sicherheitsexperte Checkpoint warnt aktuell vor einer weit verbreiteten Android-Malware, von der bereits viele Millionen Geräte befallen sein sollen. Unter dem Namen „Agent Smith” ist eine neue Android-Malware im Umlauf, die sich derzeit rasant ausbreitet. Die Schadsoftware soll ihren Ursprung in dem Drittanbieter-App-Store „9apps” haben, von wo aus sie als vermeintliche Anwendung getarnt auf die Geräte gelangt, wie Checkpoint berichtet. Einmal installiert, verschaffe sich die Malware umfangreiche Berechtigungen. Darüber würde schließlich Werbung für betrügerische Webseiten ausgespielt. Zudem sollen auch vorhandene Apps durch infizierte Kopien ersetzt werden. Die betroffenen merken davon in der Regel nichts. Bisher sollen vor allem Geräte aus dem asiatischen Raum von der Schadsoftware befallen sein.

    „Agent Smith” hat nach Ansicht der Forscher das Potential, weitaus schädlichere Aktionen als bisher beobachtet auszuführen und etwa empfindliche Informationen wie Online-Banking-Daten abgreifen. Eine Infektion lässt sich vor allem vermeiden, in dem für den Download von Software ausschließlich die offiziellen App-Stores genutzt werden, da hier der Sicherheitsstandard und Entwicklerkontrollen am stärksten ausgeprägt sind. Bei Drittanbietern fehlen solche Mechanismen oft, was es Angreifern verhältnismäßig einfach machen kann, getarnte Malware einzuschleusen.

    Bildquelle: Getty Images/iStock

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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Sicherheit
    news-23394 Thu, 11 Jul 2019 16:06:32 +0200 Surftrip auf dem Campingplatz http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/surftrip-auf-dem-campingplatz-23394/ Passend zu den Sommerferien schließt der Mobilfunkanbieter Vodafone etliche Bauvorhaben ab und versorgt in ganz Deutschland jetzt schon rund 2.500 Campingplätze mit LTE-Mobilfunk. Das soll den Urlaubern zugute kommen, denn sie können entspannen, ohne auf die gewohnte Internetnutzung zu verzichten. Deutschland ist auch in diesem Jahr wieder ein beliebtes Urlaubsziel. Und gerade der Aufenthalt auf Campingplätzen ist angesagter denn je. Aber komfortabel – fast schon luxuriös – soll er sein. Das Zweimannzelt hat hier längst ausgedient. Heute parken viele Urlauber standesgemäß mit dem geräumigen Camper auf ihrer Parzelle ein. In Wohnmobil und Wohnwagen sorgen immer häufiger große Flat-TVs inklusive Streamingdiensten wie Netflix und Co. sowie Radioempfang über Apps für kurzweilige Unterhaltung. Und immer öfter reist mit dem Gigacube des Düsseldorfer Netzbetreibers der eigene Internetzugang mit. Dank der LTE-Anbindung sei er leistungsfähiger und sicherer als viele WLAN-Hotspots vor Ort. So kann über im eigenen privaten WiFi-Netz mit Smartphones und Tablets gesurft und gestreamt werden.

    Damit die Urlauber schnelles Internet nutzen können, rüstete Vodafone bis heute rund 2.500 Campingplätze mit seinem LTE-Netz aus. Damit steht auf zwei Dritteln aller deutschen Campingplätze mobiles Highspeed-Internet mit Höchstgeschwindigkeiten von mehreren hundert Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

    Bild: Vodafone Deutschland

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    Mobile Business Lifestyle Travel Netzwerk
    news-23389 Thu, 11 Jul 2019 14:36:28 +0200 App der Woche: Headspace http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/app-der-woche-headspace-23389/ Seit März dieses Jahres ist die populäre Meditations-App Headspace auch in deutscher Sprache erhältlich. Mit der Anwendung lässt sich auch in stressige Berufsalltage mehr Achtsamkeit einbauen.
  • System
    iOS/Android

  • Preis
    Kostenlos (Premium: 12,99 € pro Monat)

  • Kategorie
    Gesundheit & Fitness

  • Praktisch für...
    ... gestresste oder überarbeitete Menschen, die wenig Zeit haben, den Kopf freizubekommen. Und für alle, die besser einschlafen möchten.

  • Besonders, weil...
    ... sich ein komplexes Thema wie Meditation mit der App einfach und effizient in den Alltag integrieren lässt und so auch für Anfänger maximal zugänglich wird. Die kürzesten Übungen lassen sich innerhalb von drei Minuten absolvieren und so auch problemlos in vollgepackte Terminkalender integrieren. Headspace konzentriert sich auf das Wesentliche, die aufgeräumte und minimalistische Menüführung bringt Nutzer ohne Umwege ans Ziel. Das Premium-Modell der App wird inzwischen auch in vielen Firmen als Bonus spendiert und bietet ein erweiterten Umfang an Übungen.

  • Alternativen
    Calm, 7 Mind

  • Entwickler
    Headspace Inc.
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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Apps
    news-23390 Thu, 11 Jul 2019 14:32:10 +0200 Headset für das offene Büro http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/headset-fuer-das-offene-buero-23390/ Die Arbeitswelt erlebt derzeit eine Evolution: Sowohl die Art zu arbeiten als auch die Büroräume verändern sich. In diesem Zusammenhang stellte nun Sennheiser ein neues Headset vor, das u.a. durch ANC-Technologie für eine ruhige Atmosphäre im offenen Büro sorgen soll. In den vergangenen 20 Jahren haben sich zunehmend offene Büroumgebungen durchgesetzt und immer mehr Personen arbeiten auf verhältnismäßig weniger Raum zusammen. Die Folge: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern fällt es heute schwerer, sich zu konzentrieren. Die jüngste Studie von Sennheiser zeigt, dass beinahe ein Drittel aller Bürokräfte ein Headset verwendet, um ohne Ablenkung arbeiten zu können. Mit dem neuen Headset in seiner Produktfamilie will der Audiospezialist nun auf diese veränderten Arbeitsgewohnheiten reagieren. Das Bluetooth-Headset MB 360 UC mit Active-Noise-Cancellation (ANC) helfe Büromitarbeitern dabei, ihren Fokus nicht zu verlieren, indem es störende Hintergrundgeräusche reduziert. Die Ohrpolster sowie eine Sprechzeit von bis zu 25 Stunden sollen auch stundenlanges Tragen ermöglichen.

    Das beidseitige Headset kann mit einem Mobilgerät verbunden werden und sei für Unified Communications optimiert. Auch im Homeoffice und unterwegs sollen Nutzer das Gerät nutzen können: So könne man nahtlos zwischen geschäftlichen Anrufen und Musik wechseln. Laut Hersteller soll der Kopfhörer für 249 € erhältlich sein.

    Bildquelle: Sennheiser

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    Mobile Business Unified Communication + Collaboration Devices
    news-23387 Thu, 11 Jul 2019 14:22:31 +0200 Nintendo schrumpft seinen Verkaufsschlager http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/nintendo-schrumpft-seinen-verkaufsschlager-23387/ Dem japanischen Videospiel-Urgestein Nintendo ist mit seiner portablen Switch-Konsole ein veritabler Verkaufsschlager gelungen. Nun hat der Konzern eine überarbeitete Variante vorgestellt. Fast 35 Millionen Einheiten konnte Nintendo bisher von seiner 2017 erschienen Switch-Konsole absetzen und die Verkäufe des gefloppten Vorgängers „Wii U” damit nur zwei Jahre nach Launch mehr als verdoppeln. Mit der nun angekündigten „Switch Lite”-Variante soll dieser Erfolg nun offenbar weiter forciert werden.

    Der Ableger könnte vor allem Gelegenheitsspieler ansprechen, denen Aspekte wie Mobilität und geringe Einstiegshürden wichtig sind. Das Original wird mit einer Dockingstation ausgeliefert, über die das Gerät mit dem Fernseher verbunden werden kann. Darüber hinaus sind in dieser Fassung auch die Controller-Einheiten abnehmbar. Auf diese Modularität wurde nun zugunsten der kompakteren Maße und des überschaubareren Preises verzichtet.

    Die neue Version der Konsole könnte gut 100 Euro weniger als die gängige Ausführung kosten und soll sich bezüglich der Komptabilität nahtlos in das bestehende Ökosystem einfügen. Vorhandene Controller sollen dementsprechend wie gewohnt auch mit der „Switch Lite” verbunden werden können, Mehrspieler-Funktionen sind ebenfalls wie gehabt verfügbar. Lediglich Titel, die auf spezielle Controller-Konfigurationen oder eine Verbindung zum Fernseher angewiesen sind, laufen nicht auf der neuen Konsole. Die „Switch Lite” soll am 20. September erscheinen.

    Bildquelle: Nintendo

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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Lifestyle Gadgets
    news-23385 Thu, 11 Jul 2019 11:06:26 +0200 Sprachassistenten: Fremde hören mit http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/sprachassistenten-fremde-hoeren-mit-23385/ Belgische Journalisten konnten mehr als 1.000 private Google-Assistant-Mitschnitte auswerten und stießen dabei auf bedenkliche Analyse-Prozesse. Mit der anhaltenden Popularität von digitalen Sprachassistenten und Smart Speakern stellt sich auch immer wieder die Frage nach dem Datenschutz beim alltäglichen Umgang mit der Technologie. Dass Sprachbefehle mitgeschnitten und analysiert werden, ist längst bekannt und wird durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Nutzung entsprechender Geräte gedeckt. Man könnte dementsprechend annehmen, dass die meisten Menschen wissen, worauf sie sich mit dem Kauf eines Amazon-Echo- oder Google-Home-Lautsprechers einlassen. Dass die tatsächliche Praxis vermutlich viel komplizierter ist, zeigt aktuell eine umfangreiche Recherche der belgischen Rundfunkanstalt VRT.

    Den Reportern ist es gelungen, mehr als 1.000 Mitschnitte durchzuhören, die über den Google Assistent aufgenommen wurden. Obwohl die Aufnahmen bei der Analyse anonymisiert werden, ließen sich Nutzer über Informationen aus diesen Audiodateien leicht identifizieren. Der Sender konfrontierte ausgewählte Personen schließlich mit ihren eigenen Sprachaufnahmen, die darauf wiederum ausgesprochen überrascht reagiert hätten. Problematisch ist daran vor allem die Tatsache, dass die Audio-Analyse durch externe Arbeitskräfte offenbar zur gängigen Praxis bei Google gehört. Diese bekommen dann bisweilen höchst private Dinge zu hören, die im schlimmsten Fall eben auch auf die Identität der jeweiligen Nutzer schließen lassen können – Anonymisierung hin oder her.

    Dass Amazon seinen Sprachassistenten Alexa mit ähnlichen Praktiken optimiert, ist bereits seit April bekannt. Demnach soll der auch der Handelsriese tausende Menschen auf der ganzen Welt beschäftigen, die ausschließlich per Amazon Echo entstandene Mitschnitte auswerten. Laut einem aktuellen Gutachten des Bundestags sind die Geräte aufgrund ihres weitreichenden Datenhungers nicht für Kinder geeignet. Die Rechtsexperten kritisieren zudem auch die unklare Situation für Gäste, die nicht über die Präsenz eines Sprachassistenten informiert sind.

    Bildquelle: Getty Images/iStock

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    Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Gadgets Smart Home
    news-23382 Wed, 10 Jul 2019 16:06:17 +0200 FinSpy schlägt wieder zu http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/finspy-schlaegt-wieder-zu-23382/ Sicherheitsexperten von Kaspersky haben neue Versionen von „FinSpy“, einem komplexen, bösartigen Überwachungstool mobiler Geräte, entdeckt. Die neuen Implantate funktionieren sowohl auf iOS- als auch auf Android-Devices. Sie können die Aktivitäten auf fast allen gängigen – auch verschlüsselten – Messaging-Diensten überwachen und ihre Spuren dabei noch besser als bisher verschleiern. Die Angreifer sind dadurch in der Lage, alle Aktivitäten eines Geräts auszuspionieren und sensible Daten wie -Standort, Nachrichten, Bilder, Anrufe und vieles mehr auszulesen.

    Bei FinSpy handelt es sich um ein äußerst effektives Software-Werkzeug gezielte Überwachungsangriffe. Weltweit wurden bereits dementsprechende Informationsdiebstähle bei NGOs, Regierungen und Strafverfolgungsbehörden beobachtet. Die verantwortlichen Cyberkriminellen sind dabei in der Lage, das Verhalten jeder bösartigen FinSpy-Variante an eine bestimmte Zielperson oder eine Zielgruppe anzupassen.

    Die Grundfunktionalität der Malware umfasst eine nahezu unbegrenzte Überwachung der Geräteaktivitäten: Lokalisierung von Standorten, Einsicht in alle ein- und ausgehenden Nachrichten, Kontakte, auf dem Gerät gespeicherte Medien und Daten gängiger Messaging-Dienste wie Whatsapp, Facebook-Messenger oder Viber. Alle auf diese Weise abgesaugten Daten werden per SMS- oder HTTP-Protokoll an den Angreifer übertragen.

    Erweitertes Funktionalitätsspektrum – höheres Angriffspotenzial

    Die neuesten bekannten Versionen der Malware verfügen gegenüber ihren Vorgängern über ein größeres Funktionalitätsspektrum und sind nun auch in der Lage, weitere Messaging-Dienste, einschließlich derjenigen, die bisher als „sicher“ galten – etwa Telegramm, Signal oder Threema – zu kompromittieren. Auch bei der Verschleierung der eigenen Spuren gehen sie wesentlich geschickter vor. So kann beispielsweise die iOS-Malware, auf iOS 11 und ältere Versionen abzielt, nun Anzeichen eines Jailbreaks verbergen, während die neue Version für Android einen Exploit enthält, der Root-Privilegien – also nahezu vollständigen Zugriff auf alle Dateien und Befehle – eines nicht verwalteten Geräts erlangen kann. Basierend auf den von Kaspersky zur Verfügung stehenden Informationen, benötigen die Angreifer, um sowohl Android- als auch iOS-basierte Geräte erfolgreich zu infizieren, entweder physischen Zugriff auf ein Telefon oder ein bereits „jailbroken“ oder „rooted“ Gerät. Für Geräte, die bereits jailbroken/rooted sind, gibt es mindestens drei mögliche Infektionswege: SMS-, E-Mail- oder Push-Benachrichtigungen.

    Cyberkriminelle reagieren hochflexibel

    „Die Entwickler von FinSpy überwachen ständig Sicherheitsupdates für mobile Plattformen und modifizieren ihre Schadprogramme in der Regel sehr schnell, um zu verhindern, dass der Betrieb durch Fehlerbehebungen blockiert wird“, sagt Alexey Firsh, Sicherheitsforscher bei Kaspersky. „Darüber hinaus folgen sie Trends und implementieren Funktionen, um Daten aus derzeit beliebten Anwendungen abzugreifen. Wir registrieren täglich Opfer solcher FinSpy-Kompromittierungen. Deshalb lohnt es sich, auf die neuesten App- und Plattform-Updates zu achten und sie sofort nach deren Veröffentlichung zu installieren. Denn unabhängig davon, wie vermeintlich sicher bestimmte Anwendungen und die darin verarbeiteten Daten geschützt sind, ist ein Smartphone weitestgehend offen für Spionage, sobald dessen Zugriffrechte unrechtmäßig durch Dritte erworben oder alle Restriktionen hinsichtlich bestehender Zugriffsrechte entfernt wurden.“

    Tipps zur Vermeidung einer FinSpy-Infizierung

    •    Smartphone oder Tablett nicht entsperrt lassen und stets sicherstellen, dass niemand den PIN bei der Eingabe einsehen kann.

    •    Geräte nicht jailbreaken oder rooten, da dies die Arbeit eines Angreifers erleichtert.

    •    Mobile Anwendungen nur aus offiziellen App-Stores, etwa Google Play, installieren.

    •    Niemals verdächtigen Links, die von unbekannten Nummern geschickt wurden, folgen.

    •    In den Geräteeinstellungen die Installation von Programmen aus unbekannten Quellen blockieren.

    •    Passwörter oder Codes auf dem Endgerät nicht offenlegen, auch nicht für Vertrauenspersonen.

    •    Niemals unbekannte Dateien oder Anwendungen auf dem eigenen Gerät speichern, da sie den Schutz der Privatsphäre beeinträchtigen könnten.

    •    Eine leistungsstarke Sicherheitslösung für mobile Geräte herunterladen.

    Bild: gettyimages/iStock

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    Mobile Business Startseite it-zoom Sicherheit Devices
    news-23381 Wed, 10 Jul 2019 15:20:47 +0200 Künstliche Intelligenz wird im Alltag wichtiger http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/kuenstliche-intelligenz-wird-im-alltag-wichtiger-23381/ Einer aktuellen Studie zufolge spielt Künstliche Intelligenz inzwischen eine große Rolle im Alltag der Verbraucher. In erster Linie werden entsprechende Lösungen zwar derzeit für Mobilität und Verkehr genutzt, ergab eine repräsentative Studie, die die Branchengesellschaft gfu im Vorfeld der IFA in Berlin in Auftrag gegeben hat. Aber auch in den für die Messe relevanten Branchen nehme KI eine zunehmend wichtige Rolle ein, betonte die gfu am Mittwoch in Berlin.

    So nutzen bereits 80 Prozent der Befragten KI zur Verkehrsleitung oder planen den Einsatz, wie die Umfrage unter 2000 Haushalten in Deutschland ergab. Inzwischen steuern jedoch auch bereits 68 Prozent ihre smarten Unterhaltungsgeräte per Sprache beziehungsweise haben dies vor. 63 Prozent verwenden entsprechende Lösungen für die Live-Übersetzung. Und Haushaltsgeräte steuern 57 Prozent der Befragten per Sprache mit Hilfe von KI.

    Die Einstellung der Bevölkerung in Deutschland zur Künstlichen Intelligenz sei überwiegend positiv, sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, am Mittwoch in Berlin. Generell sähen Verbraucher den größten Nutzen in der Medizintechnik, der Gesichtserkennung, der Verkehrslenkung und in der Industriellen Fertigung. Die Hauptgründe für eine Ablehnung solcher Technologien lägen im Schutz der Privatsphäre (60 Prozent der Befragten) sowie der Auffassung, dass die Anwendungen noch nicht ausgereift seien (59 Prozent).

    Ende der Smartphone-Ära?

    Auf der IFA, die in diesem Jahr vom 6. bis 11. September in Berlin stattfindet, werden die großen Hersteller vor allem ihre Lösungen für die smarte Vernetzung ihrer Geräte präsentieren. Samsungs Mobil-Chef Dong Jin Koh hatte erst kürzlich das Ende der Ära des Smartphones erklärt. Statt per Handy ließen sich Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte künftig mehr und mehr mit intelligenter Sprachsteuerung nutzen.

    Der südkoreanische Elektronikhersteller will die Steuerung und die Vernetzung von Unterhaltungsgeräten auch in diesem Jahr wieder in den Vordergrund auf der Messe stellen. Ab 2020 sollen alle Produkte vernetzt sein. „Die Vorzüge der Produkte werden nicht mehr über ihre Hardware-Ausstattung definiert“, sagte Samsung-Manager Mike Henkelmann. Um so mehr werde der Bedienkomfort das ganz große Thema sein.

    Ab Herbst will Samsung auch in Deutschland seine „Smartthings“-Produktreihe ausbauen. Auf der IFA zeigt das Unternehmen weitere Geräte, darunter auch Wasser- und Bewegungssensoren, die sich mit dem SmartHub verbinden lassen. Bislang hatte Samsung seinen Hub exklusiv über Vodafone zusammen mit einer Heim-Kamera vermarktet. Die Steuerungszentrale für das Smart Home soll dabei zugleich auch als Plattform für die Produkte anderer Hersteller offenstehen. „Wir glauben, dass ein „wahres“ Smart Home nur mit einem offenen Partnernetzwerk möglich ist“, sagte Samsung-Manager Thorsten Böker. Zum Start würden Produkte von über 80 Partnern in Deutschland unterstützt.

    dpa/pf

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    Mobile Business Startseite it-zoom Studien
    news-23380 Wed, 10 Jul 2019 15:19:09 +0200 Digitalisierung der Prozesse http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/digitalisierung-der-prozesse-23380/ Der Telekommunikationsanbieter Aetka schließt eine Kooperation mit dem Komplettanbieter für digitale Zahlungsdienstleistungen Concardis. Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, über den Payment-Anbieter zu verschiedene stationäre oder mobile Bezahlterminals zu mieten und alle gängigen bargeldlosen Zahlungsarten zu akzeptieren.

    Um Händler bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse zu unterstützen, arbeiten die Fachhandelskooperation und der Finanzdienstleister gemeinsam daran, Bezahllösungen in das verbundeigene Business- und Warenwirtschaftssystem „Easyfilius“ zu integrieren. Dadurch sollen Händler die Möglichkeit erhalten, ihre Backoffice-Prozesse zu verknüpfen und Datenflüsse nahtlos und voll automatisiert zu gestalten. Das spare Aufwand, Zeit und Geld, wie die kürzlich veröffentlichte Studie „Besser bargeldlos als Bargeld los – Potenziale digitaler Zahlungsverfahren für den Mittelstand“ von ECC Köln und Concardis zeigt.

    Bild: Gettyimages/iStock

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    Mobile Business Unternehmen
    news-23377 Wed, 10 Jul 2019 13:33:14 +0200 Autonomes Fahren fokussieren http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/autonomes-fahren-fokussieren-23377/ Der Computerexperte Chris Boos rät der Regierung dazu, sich bei der Digitalisierung auf das autonome Fahren zu konzentrieren. „Wir brauchen ein Thema, hinter dem sich alle versammeln können“ sagte der KI-Experte, der als Mitglied des Digitalrats die Bundesregierung berät, dem Nachrichten-Portal „t-online.de“. Boos zog einen Vergleich zur Ankündigung des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, einen Menschen auf den Mond zu schicken. „Unser Moonshot ist das autonome Fahren.“Boos hob die Bedeutung der Automobilwirtschaft hervor: „Ohne die Autoindustrie geht in diesem Land nämlich gar nichts. Deren einzige Kennzahl sind derzeit noch verkaufte Autos. In Zukunft wird es aber um gefahrene Kilometer gehen. Das ändert alles.“ Bislang treiben vor allem Unternehmen in den USA und in China die Entwicklung autonom fahrender Autos voran.

    Boos betonte, für die meisten Menschen symbolisiere das Auto Wirtschaftsstärke und persönliche Freiheit. Man könne aber noch viel mehr hinter dem Thema versammeln - „Nachhaltigkeit zum Beispiel“. „Momentan nutzen wir unsere Autos nur während zwei Prozent ihrer „Lebenszeit“. Durch autonomes Fahren könnten wir viel besser mit den Ressourcen umgehen.“ Der KI-Experte forderte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Bereich Digitalisierung mehr Mut zur Veränderung: „Uns geht es viel zu gut. Es gibt keine großen Probleme mehr. Deswegen ist keiner motiviert, etwas rabiat zu ändern.“ Der Staat könne nicht allein die Digitalisierung vorantreiben, es brauche auch Engagement von Unternehmen und ein Umdenken in der Gesellschaft.

    Kritisch sieht Boos den Föderalismus beim Aufbau des geplanten Online-Bürgerportals: „Es ergibt keinen Sinn, dass jedes Bundesland sein eigenes Bürgerportal entwickelt“, sagte der Unternehmer. „Stattdessen bräuchte es ein zentrales Portal für alle Bundesbürger und alle Vorgänge zwischen den Menschen und dem Staat. Dafür müssten aber viele Beteiligte erst einmal ihre Einstellung ändern.“

    Der Digitalrat der Bundesregierung aus zehn Experten wurde im August 2018 eingesetzt. Er soll die Regierung praxisnah beraten und antreiben. Dabei geht es um Projekte wie eine Strategie für Künstliche Intelligenz (KI), den Digitalpakt Schule, die Einführung eines Bürgerportals und die Digitalisierung der Verwaltung. Boos gründete 1995 das auf Künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen Arago. Der studierte Computerwissenschaftler baute mit Aragos AI HIRO eine KI-Plattform für Unternehmen auf. Boos arbeitet zudem als strategischer Unternehmens- und Politikberater sowie als Investor.

    dpa/pf

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    news-23375 Wed, 10 Jul 2019 12:02:08 +0200 Führungswechsel bei Madvertise http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/fuehrungswechsel-bei-madvertise-23375/ Der Vermarkter für Mobile Ads Madvertise Media GmbH intensiviert sein Engagement im europäischen Markt und will dabei den deutschen Standort stärken. Francois Roloff, bislang COO, verantwortet seit dem 1. Juli 2019 als CEO die gesamten Geschäfte des Unternehmens. Als CEO verantwortet Roloff seit Anfang Juli die Umsetzung der Gesamtstrategie und die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. Sein Vorgänger Paul Amsellem übernimmt ab sofort den Vorstandsvorsitz. Unterstützt wird Roloff in Deutschland künftig von Sandra Tyser Wolf und Stefan Theuer, die ebenfalls seit dem 1. Juli 2019 als Doppelspitze mit getrennten Verantwortlichkeiten lokal das operative Geschäft führen. Tyser Wolf wird Head of Finance & HR, Theuer ist als Head of Sales für den Vertrieb verantwortlich. 

    Francois Roloff ist seit 2011 bei dem Berliner Unternehmen, als COO leitete er bereits die deutsche sowie die italienische Tochtergesellschaft.

    Die personelle Neuaufstellung ist Teil einer Reihe von Transformationsschritten, die das Unternehmen im Rahmen der Strategie „Madvertise 2020“ in den kommenden Monaten vornehmen will. Dazu gehören mehrere Diversifikationsprojekte, die das Advertising Unternehmen in einem schnelllebigen Geschäftsumfeld breiter aufstellen und Innovationen vorantreiben sollen.

    Bildquelle: Madvertise

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