MOBILE BUSINESS https://www.it-zoom.de/mobile-business/news/ MOBILE BUSINESS - Modernes Trend-Magazin für mobiles Business de ©2016 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Mon, 16 Jul 2018 16:02:34 +0200 Mon, 16 Jul 2018 16:02:34 +0200 TYPO3 EXT:news news-20205 Mon, 16 Jul 2018 13:15:30 +0200 Werbung in sozialen Netzwerken zu organisch http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/werbung-in-sozialen-netzwerken-zu-organisch-20205/ Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom fällt es vielen Menschen schwer, organische von werblichen Inhalten in den sozialen Netzwerken zu Unterscheiden. 48 Prozent der Befragten gaben demnach in der repräsentativen Studie an, die Inhalte nicht genau zuordnen zu können. Unter den jüngeren Nutzern im Alter von 14 bis 29 Jahren seien es sogar 56 Prozent, teilte der Bitkom am Montag mit. Werbung generell finden demnach 60 Prozent der Nutzer in Deutschland in sozialen Netzwerken in Ordnung, wenn die Plattformen auf diese Weise kostenlos sind.

Acht von zehn Nutzern (78 Prozent) haben demnach den Eindruck, dass dort die Werbung weiter zugenommen hat. Vor allem Online-Werbung wolle aber unterhalten und einen konkreten Nutzen bieten, sagte Linda van Rennings vom Bitkom. Das führe auch dazu, dass sie oftmals gar nicht als Werbung wahrgenommen werde. Vor allem „Surfanfänger” sollten deshalb früh über die verschiedenen Werbeformen aufgeklärt werden, sagte Rennings. Hier seien auch Schulen gefragt.

Der Studie zufolge sind inzwischen neu von zehn Internet-Nutzer im Schnitt bei drei sozialen Netzwerken angemeldet. Die meistgenutzten Plattformen seien Facebook (66 Prozent), YouTube (51 Prozent) und Instagram (28 Prozent). Das deutsche Karrierenetzwerk Xing folgt auf dem siebten Platz mit 15 Prozent der Nutzer, gefolgt von LinkedIn mit 10 Prozent.

dpa/pf

 

 

 

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news-20200 Mon, 16 Jul 2018 12:21:34 +0200 Facebook führt Augmented-Reality-Anzeigen ein http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/facebook-fuehrt-augmented-reality-anzeigen-ein-20200/ Mit Augmented-Reality-Anzeigen möchte Facebook seinen werbetreibenden Nutzern neue Möglichkeiten bieten. Das Format befindet sich aktuell noch in der Testphase. Augmented-Reality wird vor allem mit dem Facebook-Konkurrenten Snapchat assozziert, der die interaktiven Kamera-Effekte schon vor einiger Zeit popularisiert und später auch vermarktet hat. Die sogenannten Sponsored Lenses stellen inzwischen die kostspieligste Werbemöglichkeit auf dem Portal dar und locken regelmäßig große Kunden wie Adidas, Apple oder L'Oreal an. Das sind Budgets, an die nun offenbar auch Facebook kommen möchte, wie einer aktuellen News aus dem Business-Bereich des Konzerns zu entnehmen ist.

Feature noch in der Testphase

Mit der Einführung von Augmented-Reality-Werbung im Feed sollen Nutzer mit nur einem Klick auf die Kamera-Effekte des Brands zugreifen können, heißt es in der entsprechenden Meldung. Mit der direkten Integration des Call-To-Action-Buttons ist die Bestellung dann nur noch einen weiteren Klick entfernt. Das Modehaus von US-Designer Michael Kors war das erste Unternehmen, das in einem Testlauf mit dem interaktiven Werbeformat experimentierte. Nutzer konnten damit direkt über die Selfie-Kamera neue Sonnenbrillen-Modelle „anprobieren”.

Das Format soll im Spätsommer mit weiteren Partnern aus den Bereichen Mode, Unterhaltung, Einrichtung und Kosmetik getestet werden. Regelmäßiger dürfte man die interaktiven Kamerafilter im Weihnachtsgeschäft zu sehen bekommen, für das die neue Werbemöglichkeit laut Facebook entwickelt wurde. Ein konkretes Datum für die Einführung wurde dabei nicht genannt.

Bildquelle: Facebook Business

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Philip Fassing Startseite it-zoom Marketing Mobile Business
news-20197 Mon, 16 Jul 2018 10:17:37 +0200 Aus Smartphones werden Smart Keys http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/aus-smartphones-werden-smart-keys-20197/ Sweet Inn, ein internationales Unternehmen, welches über 400 Designer-Appartements für Urlaubs- und Geschäftsreisen in zehn europäischen Städten betreibt, hat die Implementierung von Nuki Smart Locks in all seinen Appartements angekündigt. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2014 hat Sweet Inn Wachstum gezeigt. Ab sofort soll den Gästen – von der Buchung bis zum Check-out – eine innovative Lösung geboten werden. Das Benutzererlebnis wurde einer umfassenden Generalüberholung unterzogen: Das Nuki Smart Lock erwies sich hier als passende Lösung, da es Smartphones in Smart Keys verwandelt und einen schlüssellosen Zutritt für Reisende ermöglicht. Dank Nuki, welches auf der Innenseite der Tür installiert wird, gehört die Schlüsselverwaltung von Ferienwohnungen somit der Vergangenheit an. Über die zugehörige Web-Plattform können Zugriffsrechte aus der Ferne verwaltet werden. Gäste erhalten eine E-Mail mit ihrem Einladungscode – nach Annahme der Einladung kann die Tür über das Smartphone geöffnet werden.

Check-in und Check-out via App

Für Sweet-Inn-Gäste bedeutet die Installation eine Steigerung des Komforts während ihrer Reise. Check-in und Check-out, die oft als stressige und unpraktische Prozesse erlebt werden, werden jetzt via App verwaltet. Gäste können so einen frühen Check-in oder einen späten Check-out bequem über das eigene Smartphone verwalten. Langes Warten bei schlechtem Wetter auf die physische Schlüsselübergabe gehört der Vergangenheit an.

Paul Besnainou, CEO von Sweet Inn: „Wir sind begeistert von diesem Schritt, den Reisenden die einfache Handhabung und Unabhängigkeit zu bieten, die sie in ihrem Alltag, während ihres Urlaubs oder auf Geschäftsreisen gewohnt sind. Das Smart Lock symbolisiert das, was wir als Zukunft von Sweet Inn und dem Reisen als Ganzes sehen – eine perfekte Mischung aus Komfort und Freiheit, die es den Reisenden ermöglicht, sich voll und ganz auf ihr Erlebnis zu fokussieren.“

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news-20194 Fri, 13 Jul 2018 16:43:17 +0200 Bringt 5G auch nationales Roaming? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/bringt-5g-auch-nationales-roaming-20194/ Die heutige Anhörung zur Versteigerung der 5G-Frequenzen bei der Bundesnetzagentur thematisiert weitreichende Themen rund um den Breitbandausbau wie nationales Roaming oder neue Regelungen für Diensteanbieter. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) führt heute eine öffentliche Anhörung zur Versteigerung der 5G-Frequenzen durch. „Wir wollen zügig die Vergabebedingungen und Auktionsregeln festlegen. Um eine ausgewogene Entscheidung treffen zu können, hören wir alle Seiten umfassend an“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Denn um die Bevölkerung mit hochleistungsfähigem Breitband zu versorgen, gelte es zum einen, eine rechtssichere Entscheidung zu treffen. Zum anderen wolle man den betroffenen Anbietern Planungs- und Investitionssicherheit geben.

Die Regulierungsbehörde hat bereits entschieden, die Frequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,4 bis 3,7 GHz zu versteigern, weil mehr Frequenzen nachgefragt werden, als verfügbar sind. Vor der Versteigerung ging es heute darum, die Vergabebedingungen und Auktionsregeln festzulegen.

Vergabebedingungen

Die Behörde beabsichtigt, die Vergabe der Frequenzen an eine Versorgungsverpflichtung zu koppeln, die den Mobilfunknetzbetreibern Auflagen zur Netzabdeckung macht. Der Umfang dieser Verpflichtungen – insbesondere hinsichtlich der zeitlichen und finanziellen Realisierbarkeit – sei noch zu klären, heißt es seitens der Agentur.

Erörtert werden zudem die Interessen von Diensteanbietern, die im Wesentlichen die Angebote der Mobilfunknetzbetreiber vertreiben – auch in individuellen Tarifmodellen – unter eigenem Namen sowie auf eigene Rechnung. Die bislang aus den UMTS-Lizenzen geltenden Diensteanbieterverpflichtungen enden im Jahr 2020. Daher ist zu prüfen, wie Diensteanbieter diese Rolle beibehalten können.

Gefordert werden schließlich Regelungen zu nationalem Roaming. Eine solche Verpflichtung würde regeln, unter welchen Bedingungen Mobilfunkgeräte sich bei schlechter Abdeckung des Anbieters automatisch in Netze anderer Anbieter einbuchen können. Nationales Roaming könnte auch für Neueinsteiger von Bedeutung sein.

5G-Frequenzauktion erst Anfang 2019

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt derzeit, ähnliche Regeln wie bei den Frequenzversteigerungen der Jahre 2010 und 2015 festzulegen. Diese Regeln sollen allen Bietern größtmögliche Transparenz im gesamten Auktionsverlauf geben. Auch beabsichtigt man, einen Entwurf der Entscheidung zu den Vergabebedingungen und Auktionsregeln im September 2018 zur veröffentlichen. Die endgültige Entscheidung soll im November ergehen; die Auktion ist für Anfang 2019 in Mainz geplant.

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Mobile Business Netzwerk
news-20190 Fri, 13 Jul 2018 14:31:46 +0200 Android-Browser mit integrierter Krypto-Wallet http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/android-browser-mit-integrierter-krypto-wallet-20190/ Opera hat angekündigt, den ersten Browser mit integrierter Krypto-Wallet zu veröffentlichten. Kryptowährungen mögen inzwischen so ziemlich jedem etwas sagen, wie die Zahlungsabwicklung im Detail verläuft, wissen dennoch nur die wenigsten Menschen. Trotz des Hypes um das digitale Zahlungsmittel erfordert es nach wie vor einen gewissen Grad der Auseinandersetzung, um mit Bitcoin, Ethereum und Co. auch tatsächlich etwas anfangen zu können. Diese Hürde möchte Opera nun mit der ersten, in einen Android-Browser integrierten Krypto-Wallet, senken. Die App soll es ermöglichen, auch ohne spezielle Dapp-Browser und andere Erweiterungen mit Kryptowährungen hantieren zu können.

Sicherung via Android

Der Browser befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta-Phase und unterstützt ERC20-Token. Entsprechende Währungen können über einen integrierten Dapp-Explorer hinzugefügt werden. Um die Benutzerfreundlichkeit so hoch wie möglich zu gestalten, hat man zudem auf eigene PIN-Abfragen verzichtet und die Sicherung des Wallet über das Android-Sicherheitssystem eingerichtet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es möglich sein, auch in ausgewählten Shops mit dem neuen Feature zahlen zu können. Neue Anmeldungen für die Testphase sind aktuell nicht mehr möglich.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Apps
news-20183 Fri, 13 Jul 2018 10:08:44 +0200 Den M-Commerce voranbringen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/den-m-commerce-voranbringen-20183/ „Um M-Commerce in Deutschland weiter voranzubringen, sollten Händler und Technologie-Anbieter nicht einfach nur versuchen, den x-ten Webshop irgendwie mobil nutzbar zu machen“, betont Roman Zenner, Industry Analyst & Content Writer bei Commercetools, „sondern sich gemeinsam neue Modelle und vor allem Services überlegen.“ Herr Zenner, welchen Stellenwert besitzt das Online-Shopping im Vergleich zum Einkaufen im stationären Handel aktuell in Deutschland?
Roman Zenner:
Mit Blick auf unsere Kunden können wir uns bei der Frage nach dem Online-Anteil am Einzelhandel nur der erst kürzlich veröffentlichten Studie des Handelsverband anschließen. Demnach macht der Online-Handel im etwa zehn Prozent vom gesamten deutschen Einzelhandel aus.

Welche Dinge werden verstärkt über Mobilgeräte wie Smartphone, Tablet und Laptop gekauft? Wann tummeln sich die Nutzer doch lieber in der Fußgängerzone?
Zenner:
Je komplexer und damit erklärungsbedürftiger ein Produkt ist, desto wahrscheinlicher besuchen Kunden den stationären Fachhandel. Das Zusammenspiel von mobile und stationär klappt dabei noch nicht überall reibungslos. Es sieht eher so aus, dass Kunden im Geschäft vor Ort noch kurz die Preise in Online-Shops oder Kundenbewertungen recherchieren. Interessant macht das Ganze die Geo-Location von Smartphones. Darüber können Händler lokalisierte Angebote ausspielen, nach dem Motto „Du bist in der Innenstadt, geh' doch mal zu XY, da gibt es interessante Angebote für dich!“.

Inwieweit ist das Shopping eine Generationsfrage?
Zenner:
In der Tat setzt vor allem die Generation der 14- bis 30-Jährigen auf Smartphones, Tablets und Co., wenn es ums Shoppen geht.

Worauf legen Kunden besonders Wert, wenn sie mobil einkaufen? Oder anders gefragt: Mit welchen Tools, Hilfsmittelchen und Methoden können Händler ihren Online-Shop möglichst attraktiv gestalten?
Zenner:
Für Händler ist es wichtig, sich klarzumachen, dass ein Smartphone nicht nur ein kleinerer Browser ist, sondern dass hier viel Kontext im Spiel ist. Ist der Kunde unterwegs, sucht er etwa nach Anfahrtsbeschreibungen oder Öffnungszeiten. Diese Informationen müssen also sehr gut erreichbar und vor allem kurz gehalten sein. Apropos kurz: Niemand möchte auf dem Handy lange Formular ausfüllen. Händler sollten also den Check-out so schlank wie möglich gestalten oder ihn gar komplett mit Diensten wie Paypal Express oder Amazon Payments auslagern. In diesem Zusammenhang müssen Shop-Betreiber auch berücksichtigen, dass Kunden auf mobilen Geräten oft über Apps wie Facebook, Whatsapp und Co. in den Shop kommen und eben nicht über Google wie bei klassischem, desktop-basierten Surfverhalten.

Welche Rolle spielen hierbei innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Chatbots oder auch Augmented Reality (AR)?
Zenner:
Vor allem Chatbots und AR nutzen den Kontext „mobil“ sinnvoll. So kommen Kunden über einen gut „trainierten“ Chatbot in einer mobilen Anwendung oft schneller zum Ziel, als wenn sie sich durch viele Einzelseiten klicken müssen. Das erkennen natürlich auch immer mehr Unternehmen und spätestens seit iOS 11 ARKit als Standard eingeführt hat, können sie Augmented Reality in Verbindung mit der Smartphone-Kamera ganz einfach nutzen, um ihre Produkte in 3D zu präsentieren. Ein schönes Beispiel liefert Ikea mit der AR-App Ikea Place.

Was führt in der Regel zu Kaufabbrüchen auf dem Mobilgerät?
Zenner:
In erster Linie führen lange Ladezeiten von Webseiten dazu, dass Kunden einen Kauf abbrechen. Auch umfangreiche Formulare, die ausgefüllt werden müssen, sind ein Hindernis auf dem Weg zum Kauf.

Inwieweit lässt sich dies durch gängige M-Payment-Möglichkeiten beeinflussen?
Zenner:
Beim Bezahlen im Online-Shop gilt wie in so vielen Bereichen: je einfacher die Interaktion, desto besser. Bei Apple Pay beispielsweise reicht ein Daumenabdruck.

Wo sehen Sie konkreten Verbesserungsbedarf beim Mobile-Shopping seitens der Händler und Technologie-Anbieter, damit der M-Commerce in Deutschland weiter Fuß fassen kann?
Zenner:
Um M-Commerce in Deutschland weiter voranzubringen, sollten Händler und Technologie-Anbieter nicht einfach nur versuchen, den x-ten Webshop irgendwie mobil nutzbar zu machen, sondern sich gemeinsam neue Modelle und vor allem Services überlegen, die den Kunden auf Smartphones und Co. wirklich Mehrwerte bieten.

Bildquelle: Commercetools

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Lea Sommerhäuser Mobile Business Startseite it-zoom E-Commerce / Marketing
news-20179 Thu, 12 Jul 2018 15:08:06 +0200 Das Büro immer dabei http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/das-buero-immer-dabei-20179/ Die Software Moser allround möchte mobiles Arbeiten ohne Einschränkungen ermöglichen. „Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen mit ausschließlich stationär arbeitenden Systemen unzufrieden sind“, sagt Maximilian A. Moser, Geschäftsführer bei Moser Software. Bei mobilen Lösungen hingegen sei der Funktionsumfang in der Regel stark eingeschränkt. Hier wünschen die Anwender mehr Flexibilität: Mitarbeiter sollten beispielsweise Daten vor Ort erfassen oder der Vorarbeiter die aktuelle Begleitkalkulation beispielsweise von der Baustelle aus einsehen können. Das Controlling wiederum hat den permanenten Überblick über die laufenden Projekte.

Auch als Cloud-Lösung nutzbar

Soweit die Wunschvorstellung, die aber bezahlbar sein muss. Die neue Software Moser allround ermöglicht als Rundum-Lösung mobiles Arbeiten und bietet zugleich alle relevanten kaufmännischen Funktionen. Das hervorstechende Merkmal der Anwendung, die gerade erst frisch auf den Markt gekommen ist: Sie kann als Cloud-Lösung oder ganz klassisch als fest auf den Rechnern der Anwender installierte Version genutzt werden. Ähnliches gilt für die Bezahlung, wo die Anwender zwischen einer Kauf- und einer Mietvariante wählen können.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, allround in Kombination mit dem ERP-System MOS’aik zu nutzen. Diese „hybride Cloud“ genannte Variante verknüpfe das Beste aus beiden Welten: Die klassische ERP-Software mit ihren tiefgehenden Funktionalitäten und allround, das plattformunabhängig auf sämtlichen mobilen Endgeräten funktioniert. Das responsive Design und die intuitive Handhabung sorgen dabei für eine optimale Bedienbarkeit.

Bildquelle: Moser

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Mobile Business ERP
news-20181 Thu, 12 Jul 2018 15:01:08 +0200 Macbook-Pro-Modelle bekommen bessere Chips und Tastaturen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/macbook-pro-modelle-bekommen-bessere-chips-und-tastaturen-20181/ Apple reagiert auf Beschwerden der Nutzer und bessert bei feherhaften Tastaturen nach. Macbook-Pro-Notebooks werden zudem mit neuen Chips ausgestattet. Das erneuerte MacBook Pro habe eine „leisere Tastatur der dritten Generation” bekommen, wie Apple am mitteilte. Der Konzern hatte kürzlich ein kostenloses Reparaturprogramm für die ab 2015 eingeführten flacheren Tastaturen gestartet. Zuvor hatten sich Nutzer verstärkt unter anderem über nicht mehr funktionierende Tasten beschwert.

Mac Pro seit 2013 ohne spürbares Update

In den vergangenen Monaten hatten Profi-Nutzer zunehmend kritisiert, dass die teureren Pro-Versionen der Apple-Computer nicht die neuesten Prozessoren haben. Der Tisch-Rechner Mac Pro wurde sogar seit 2013 ohne erhebliche Veränderungen verkauft. Apple ging auf die Kritik in diesem Jahr unter anderem mit einem leistungsstärkeren iMac Pro ein.

Die erneuerten Macbook-Pro-Modelle bekommen neben schnelleren Intel-Prozessoren auch Apples hauseigenen T2-Zusatzchip, der Hardware wie Speicher, Lautsprecher oder Lüfter steuert - aber auch für die Sicherheit beim starten der Geräte sorgt. Aufgefrischt wird dabei nur die Version des Macbook Pro mit der berührungsempfindlichen „Touch-Bar”-Leiste oberhalb der Tastatur. Die günstigeren Modelle ohne Touch Bar werden ohne Veränderungen weiterverkauft.

dpa/pf

 

 

 

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Notebooks / Ultrabooks Mobile Business Startseite it-zoom
news-20177 Thu, 12 Jul 2018 14:36:55 +0200 Smarter Außendienst durch mobiles ERP http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/smarter-aussendienst-durch-mobiles-erp-20177/ Mit der Steps Mobile App der Step Ahead AG lassen sich überall die aktuellen Daten des CRM- und ERP-Systems einsehen. Vernetzung und Mobilität wirken sich unmittelbar auf Vertrieb und Kundendienst aus. Um einen professionellen Kundenservice zu gewährleisten, müssen auch die Mitarbeiter im Außendienst schnellen Zugriff auf alle relevanten Daten wie Produkt- und Kundeninformationen haben. Das ist der Fall, wenn das CRM vollständig in das vorhandene ERP-System integriert ist und über eine mobile App oder ein Webportal von unterwegs aus auf die Unternehmenslösung zugegriffen werden kann.  

Immer auf dem neuesten Stand

Mit der Steps Mobile App der Step Ahead AG erfassen Mitarbeiter während eines Kundentermins alle neuen Daten wie Ersatzteilbestellungen oder Serviceberichte. Die Synchronisation der App mit der CRM- & ERP-Komplettlösung Steps Business Solution erfolgt automatisch, sobald das Gerät online ist. So werden Rechnungs- oder Bestellprozesse direkt angestoßen, und die Mitarbeiter in der Zentrale sind auf dem neuesten Stand und können kompetent Auskunft geben. Darüber hinaus gibt es eine eine Shop-App für den Zugriff auf das Produktsortiment, eine Service-App zum Erfassen der Service-Einsätze und ein mobiles CRM für alle kundenbezogenen Daten.

Die Lösung soll nicht nur die Kommunikation zwischen Außendienst und Zentrale verbessern, sondern die Sales-Mitarbeiter auch bei der Vertriebsplanung unterstützen, indem sie zum Beispiel für jeden Kunden die Entfernung zum aktuellen Standort, eine Umsatzprognose sowie die Chancen eines Vertragsabschlusses anzeigt. Das hilft sowohl bei der Ad-hoc-Planung, wenn freie Zeitfenster schnell gefüllt werden müssen, als auch bei der gezielten Ansprache geschäftsrelevanter Kunden.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Mobile Business ERP
news-20176 Thu, 12 Jul 2018 14:15:59 +0200 BGH-Urteil zum digitalen Erbe http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/bgh-urteil-zum-digitalen-erbe-20176/ Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass ein Berliner Elternpaar auf das Facebook-Konto seiner 2013 verstorbenen Tochter zugreifen darf. Das Urteil wurde mit Spannung erwartet, nun herrscht Klarheit: Laut dem Bundesgerichtshof (BGH) haben Erben das Recht darauf, auch digitale Hinterlassenschaften wie Social-Media-Korrespondenzen einzusehen. Das entschied der BGH am Donnerstag in letzter Instanz und hob damit ein Urteil des Berliner Kammergerichts auf, das zunächst der Verweigerungshaltung von Facebook recht gab. Bei dem sozialen Netzwerk sperrte man sich aufgrund des Fernmeldegeheimnis und Bedenken bezüglich des Datenschutzes gegen die Herausgabe des Kontos.

Nutzer sollten vorsorgen

Das Urteil hat das Zeug zum Präzedenzfall, ist die Thematik für die hiesigen Gerichte doch ganz klar fremdes Terrain. Der Verband Bitkom rät zu einem bewussten und frühzeitigen Umgang mit dem Thema. Internetnutzer sollen demnach schriftlich festhalten, wie und durch wen nach dem Tod die eigenen digitalen Daten verwaltet beziehungsweise gelöscht werden sollen. Das betrifft nicht nur Facebook, sondern auch alle anderen Dienste, bei denen private Inhalte gespeichert werden. Laut einer Umfrage des Vereins haben sich darum bisher nur 18 Prozent der Teilnehmer erledigt.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Unternehmen
news-20174 Thu, 12 Jul 2018 12:03:21 +0200 Was bringt der Mobilfunkgipfel? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/was-bringt-der-mobilfunkgipfel-20174/ Für heute hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mehrere Vertreter der Mobilfunkbranche und der Bundesländer zum Mobilfunkgipfel ins Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) nach Berlin eingeladen. Dabei soll es um die Nutzungsbedingungen der für Anfang kommenden Jahres zur Versteigerung vorgesehenen 5G-Frequenzen, um die Schließung von Funklöchern und den damit verbundenen Breitbandausbau gehen. In diesem Zusammenhang hat das BMVI bereits in der vergangenen Woche neue Förderrichtlinien für das künftige Breitbandprogramm vorgestellt. Für morgen ist bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) zudem eine mündliche Anhörung der Präsidentenkammer zur Vergabe der Frequenzen für 5G geplant. In der Anhörung sollen die wesentlichenregulatorischen Aspekte des Verfahrens zur Vergabe der Frequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,4 bis 3,7 GHz erörtert werden. Dies beinhalte insbesondere die Themen Versorgungsverpflichtung, Diensteanbieter-Regelung und nationales Roaming.

Die Anstrengungen seitens des Bundesministeriums rufen die betroffenen Anbieterverbände auf den Plan, die unisono den Ausbau digitaler Infrastrukturen in Deutschland als wichtigen Wettbewerbsfaktor fordern. Laut Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, sei dabei jede Kooperation zwischen den Mobilfunknetzbetreibern untereinander und mit den Festnetzbetreibern zu begrüßen, da alle Mobilfunkmasten sukzessive auch mit Glasfaserleitungen angeschlossen werden: „Um die Potentiale des Mobilfunkstandard 5G auszuschöpfen ist nicht nur eine Glasfaseranbindung der Sendestationen erforderlich, sondern auch deutlich kleinere Funkzellen als heute üblich, um die Versorgung mit schnellen Mobilfunkverbindungen zu realisieren“, erläutert Klaus Landefeld, Eco-Vorstand für Infrastruktur & Netze. Da aber für diese Anbindung der Mobilfunkmasten überwiegend Tiefbauarbeiten erforderlich seien, müsste man diesbezüglich kurzfristig auch den derzeit vorherrschenden Fachkräftemangel beim Tiefbau anzugehen. „Denn fehlende Kapazitäten verzögern ebenso wie beim Breitbandausbau den Baubeginn, verlängern die Bauzeit und treiben die Kosten des Ausbaus in die Höhe“, so Landefeld.

Seitens des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko) appellierte man im Vorfeld des Gipfels an das BMVI, sich für regionale Frequenzzuteilungen sowie eine Diensteanbieter- und MVNO-Verpflichtung (Mobile virtual network operator) der künftigen 5G-Frequenzinhaber stark zu machen. Auf diese Weise solle der Wettbewerb im Mobilfunk belebt und die Produkt- und Anbietervielfalt gesteigert werden, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. „Je mehr zukunftssichere Glasfaser beim Rollout der 5G-Netze vorhanden ist, desto höher wird auch die Qualität des künftigen Mobilfunks in Deutschland sein“, meint Breko-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers .

Desweiteren erachtet Eco den überwiegend privatwirtschaftlichen Ausbau der Gigabit-Netze als wichtigste Säule zum Erreichen der Gigabitziele. Entsprechend rät der Verband der Bundesregierung, nicht auf Maximalerlöse bei den 5G-Frequenzauktionen zu setzen, da diese Mittel den betroffenen Unternehmen fehlen. Auch „erdrosselnde“ Versorgungsauflagen und regulatorische Eingriffe bewertet Eco als kontraproduktiv: „Die neue 5G-Technologie allein ermöglicht es den Betreibern nicht, bestehende Funklöcher wirtschaftlich tragfähig zu schließen. Geeignet sind vielmehr Kooperationen und Vereinbarungen zwischen allen Akteuren“, sagt Landefeld.

5G-Frequenzen – zum Hintergrund:

  • 5G kann Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude – und damit das „klassische“ Festnetz – nicht ersetzen. Vielmehr können diese komplementär zu 5G-Netzen wirken. Denn um ultraschnelle Bandbreiten per Funk zu jedem Nutzer zu bringen, brauchen 5G-Netze eine hohe Zahl an per Glasfaser angebundener Basisstationen (kleinzellige Netzverdichtung) – und dies auch in weniger besiedelten, ländlichen Gebieten. Ansonsten leidet laut Breko die Qualität, weil sich viele Nutzer die vorhandene Bandbreite teilen müssen. Dies gilt ebenso im Falle der erheblich weniger leistungsfähigen Anbindung von Basisstationen über Richtfunk oder Kupferleitungen.
  • Nach den Plänen der Bundesnetzagentur soll das Frequenzspektrum zwischen 3.700 und 3.800 MHz für regionale Frequenz-Zuteilungen zur Verfügung gestellt werden. Der Breko hält diese Pläne für richtig: So könnten regional weitere Anbieter in den Markt eintreten. Seitens der Industrie gibt es bereits heute diverse Bedarfsanmeldungen – etwa zur Vernetzung mehrerer Standorte oder der Implementierung von Machine-to-Machine-Lösungen (M2M).
  • Da es auf dem deutschen Mobilfunkmarkt nur noch drei große Netzbetreiber (Telefónica, Telekom, Vodafone) mit etwa vergleichbar großen Marktanteilen und zudem nur ein begrenztes Frequenzspektrum für die künftige Nutzung von 5G gibt, hält der Breko eine Diensteanbieter- und MVNO-Verpflichtung für die künftigen 5G-Lizenzinhaber für notwendig, um den Wettbewerb auch in Zukunft sicherzustellen. MVNOs sind rein virtuelle Netzbetreiber, die für ihre Angebote zwar das Netz eines Mobilfunkanbieters nutzen, alle weiteren technischen und administrativen Aspekte aber selbst realisieren. Diensteanbieter hingegen vermarkten im Wesentlichen die Angebote der Mobilfunknetzbetreiber – auch in individuellen Tarifmodellen – unter eigenem Namen sowie auf eigene Rechnung.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Ina Schlücker Mobile Business Startseite it-zoom
news-20172 Wed, 11 Jul 2018 16:46:11 +0200 Eigene Firma für Googles Internet-Ballons http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/eigene-firma-fuer-googles-internet-ballons-20172/ Google macht mit seinem Mutterkonzern Alphabet zwei Forschungsprojekte zu eigenen Firmen: Internet-Ballons und Lieferdrohnen. Die Google-Mutter Alphabet rechnet damit, dass in Ballons mit Antennen zur Internet-Versorgung und Lieferdrohnen ein nachhaltiges Geschäft steckt. Loon werde mit Mobilfunk-Anbietern kooperieren, um Netzversorgung in entlegene Gebiete zu bringen, schrieb der Chef des Alphabet-Zukunftslabors X, Astro Teller.

Bei Wing werde zusätzlich zu den Fluggeräten, die ihre Lieferungen aus der Luft abseilen können, auch ein System zur autonomen Verkehrssteuerung entwickelt. Bei X werde nun weiterhin unter anderem an Robotern und Datenbrillen gearbeitet. Aus dem Labor waren unter anderem die selbstfahrenden Google-Autos hervorgegangen, die inzwischen in der eigenständigen Alphabet-Firma Waymo untergebracht wurden.

Keine wirtschaftlichen Projekte

Loon und Wing werden nun in der Alphabet-Bilanz zusammen mit Waymo und anderen Töchtern wie die Gesundheitsfirma Verily in der Kategorie „andere Wetten” geführt. Sie schreiben bisher tiefrote Zahlen und spielen wirtschaftlich keine Rolle im Vergleich zum Google-Geschäft. So schrieb die Sparte im ersten Quartal einen operativen Verlust von 571 Millionen Dollar bei 150 Millionen Dollar Umsatz. Google verdiente in dieser Zeit knapp 8,4 Milliarden Dollar bei rund 31 Milliarden Dollar Umsatz.

Das Loon-Projekt wurde vor fünf Jahren vorgestellt. Zuletzt waren die Ballons unter anderem in Puerto Rico eingesetzt worden, um Netzausfälle nach dem Hurrikan Maria zu beheben. Ein Projekt zur Entwicklung von Drohnen zur Internet-Versorgung stellte der Internet-Konzern unterdessen unter Hinweis auf technische Herausforderungen ein - genauso wie zuletzt auch Facebook.

Die Wing-Lieferdrohnen wurden erstmals vor rund vier Jahren demonstriert. Unter anderem auch Amazon arbeitet konkret an der Zustellung von Bestellungen auf dem Luftweg.

dpa/pf

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news-20167 Wed, 11 Jul 2018 15:22:52 +0200 Digital Detox: Wer lässt sein Smartphone im Urlaub aus? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/digital-detox-wer-laesst-sein-smartphone-im-urlaub-aus-20167/ Im Urlaub nutzt die Mehrheit der Deutschen ihr Smartphone wesentlich weniger als zuhause oder nimmt es gar nicht erst mit. Kaum jemand arbeitet mit dem Smartphone aus dem Urlaub. Das geht aus den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage von Kantar TNS (n=1.044) im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hervor. Die meisten Deutschen nutzen ihre Urlaubsreise, um auch Abstand von ihrem Smartphone zu bekommen. Mehr als jeder dritte Befragte (36 Prozent) gibt an, dieses bei einer typischen Urlaubsreise deutlich weniger zu nutzen als zuhause, jeder Fünfte (20 Prozent) nutzt es während dieser Zeit nur im Notfall. Auffällig: Bei denjenigen, die angeben, das Smartphone nur in Notfällen zu benutzen, treten diese offenbar sehr häufig auf, bei fast jedem Zweiten (45 Prozent) sogar mindestens einmal täglich. Ganz auf das Smartphone verzichten im Urlaub lediglich fünf Prozent der Befragten.

BVDW-Vizepräsident Thorben Fasching (Open Reply) erklärt: „Durch Smartphones sind wir nicht nur ständig erreichbar, wir haben auch immer und überall Zugriff auf praktisch alle Informationen. Als Gesellschaft mussten wir lernen, damit umzugehen – auch deshalb gibt es eine Entwicklung hin zum bewussten Umgang bzw. Verzicht.“ Jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) verbringt im Urlaub sogar mehr Zeit am Smartphone. 77 Prozent derjenigen, die ihr Smartphone mit in den Urlaub nehmen, nutzen es einmal oder mehrmals täglich.

Während ihrer Reise lassen die meisten den Urlaub einfach Urlaub sein: Nur fünf Prozent der Befragten geben an, währenddessen mit dem Smartphone zu arbeiten. Die meisten (58 Prozent) nutzen ihr Smartphone während der Urlaubsreise tatsächlich zum Telefonieren, gefolgt von E-Mails lesen oder versenden (51 Prozent) und Messaging (42 Prozent). Jeder Fünfte (19 Prozent) bucht mit seinem Smartphone im Urlaub weitere Reiseelemente wie Unterkünfte oder Tickets für öffentliche Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten. „Das Smartphone hat in vielen Fällen die Art zu reisen grundlegend verändert“, weiß Fasching. „Heute sind viele deutlich spontaner – Smartphones ermöglichen die Reiseplanung während der Reise.“

Laut einer früheren BVDW-Studie, die im März dieses Jahres veröffentlicht wurde, nutzen 45 Prozent der Deutschen Videostreaming. Im Urlaub mit dem Smartphone tun das der aktuellen Studie nach nur elf Prozent und damit deutlich weniger als etwa Online-Banking (18 Prozent). „Sicherlich verzichten einige im Urlaub darauf, ihre Serie dort weiterzuschauen. Ein Hemmnis dürfte aber auch die Verfügbarkeit von schnellem Internet und den entsprechenden Volumina in Mobilfunkverträgen sein“, sagt Fasching. Zudem sei noch nicht bei jedem angekommen, dass die mobile Internetnutzung zumindest in der EU inzwischen ohne Mehrkosten möglich ist.

Bildquelle: Lea Sommerhäuser

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Mobile Business Startseite it-zoom Studien
news-20165 Wed, 11 Jul 2018 12:20:36 +0200 Android-Verfahren wird teuer für Google http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/android-verfahren-wird-teuer-fuer-google-20165/ Google wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem Smartphone-System Android seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen. Es droht eine hohe Strafe. Auch im Wettbewerbsverfahren um das Smartphone-System Android werde voraussichtlich der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung festgestellt, schrieb das „Wall Street Journal” unter Berufung auf informierte Personen. Die Strafe könne den Rekordbetrag von rund 2,4 Milliarden Euro aus dem Verfahren um die Shopping-Suche im vergangenen Jahr übertreffen - werde aber wohl nicht zweistellig. Mit der Entscheidung wird in den kommenden Wochen gerechnet.

Google weist Vowürfe zurück

Die Kommission hatte das Android-Verfahren im April 2015 aufgenommen und dem Konzern ein Jahr später den Missbrauch einer marktbeherrschenden Position vorgeworfen. Google und der Mutterkonzern Alphabet weisen die Vorwürfe zurück. Die Kommission stört sich unter anderem daran, dass Hersteller von Android-Smartphones, die Google-Dienste einbinden wollen, gleich ein Paket von Apps des Internet-Konzerns auf die Geräte bringen müssen. Google kontert, es sei nötig, ein Mindestangebot an Apps auf dem Gerät zu haben, weil Nutzer Google-Dienste sonst nicht vernünftig einsetzen könnten. Außerdem kritisiert die Brüsseler Behörde die „Anti-Fragmentierungs-Vereinbarung”, nach der Anbieter von Geräten mit Google-Diensten nicht gleichzeitig auch Smartphones mit abgewandelten Android-Versionen verkaufen können.

Änderung der Geschäftsbedingung unklar

Es sei noch unklar, inwieweit Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager eine Änderung der Geschäftsbedingungen verlangen werde. Auch die „Financial Times” berichtete zuvor, dass die Kommission voraussichtlich auch im Android-Verfahren hart durchgreifen werde. In einem dritten Verfahren in Brüssel geht es um den Dienst „AdSense for Search”, bei dem andere Internetseiten Google-Suchmasken einbinden können. Unter anderem schränke der Konzern die Möglichkeiten dieser Anbieter ein, auch Suchmaschinen-Werbung von Googles Rivalen anzuzeigen, befand die Kommission. Die Google-Werbung werde bevorzugt behandelt.

dpa/pf

 

 

 

 

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news-20161 Wed, 11 Jul 2018 11:50:57 +0200 Chatbots – unsinnig oder genial? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/chatbots-unsinnig-oder-genial-20161/ Der Chatbot-Hype ist vorüber. Trotzdem ist die Technologie interessant für Unternehmen. Sie sollten allerdings ihre Erwartungen senken. Benötigt mein Produkt einen Bot? Helfen mir bestehende Plattformen wie der Facebook Messenger dabei? Habe ich die Ausdauer, die Entwicklung eines wirklich funktionierenden Bots abzuwarten? Nach Ansicht von Chatbot-Entwickler Justin Lee stellen sich viel zu wenige Unternehmen diese Fragen, sodass zu viele schlechte Bots entwickelt wurden und der Hype der letzten beiden Jahre zusammengebrochen ist.

Seiner Meinung nach nutzen zudem die meisten entwickelten Bots nicht aktuelle Technologien in der Verarbeitung natürlicher Sprache, sodass sie hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Mehr noch: Die Dialogfähigkeiten von KI-Anwendungen sind nach Meinung von Lee noch ausbaufähig: „Der Hype ist vorbei. Und das ist gut so.” Er plädiert dafür, die Technologie weiterzuentwickeln und sich dabei übertriebener Versprechungen zu enthalten.

Chatbots als Kostensenker

Ein Versprechen scheint sich zumindest in Ansätzen schon zu verwirklichen: Das der Kostensenkung. Die Analysten von Juniper Research gehen davon aus, das mit Chatbots in der Kundenbetreuung erhebliche Kosten eingespart werden können. Die aktuelle Studie zu Chatbots hat dabei zwei Szenarien betrachtet: Erstens ein Reifestadium von Chatbots, bei dem 40 Prozent aller Anfragen automatisiert werden können, zweitens ein Reifestadium, bei dem es nur 20 Prozent sind.

Juniper Research geht davon aus, dass in einem Modellunternehmen innerhalb von fünf Jahren bei Szenario zwei (lediglich) 1,8 Millionen Dollar Kosten gespart werden können, bei Szenario eins allerdings bereits 11,9 Millionen Dollar. Insgesamt sieht das Analystenunternehmen Anspannungen von bis zu 11,5 Milliarden Dollar in den nächsten fünf Jahren.

Vor allem die drei Branchen Einzelhandel, Gesundheitswesen und Finanzen sollen sehr stark davon profitieren. In diesen Bereichen sind Kundenanfragen wichtiger Bestandteil des Geschäfts und es gibt ausreichend Anfragen mit „mittlerem” Schwierigkeitsgrad, die sich gut durch Chatbots automatisieren lassen können. Am meisten wird der Einzelhandel profitieren, da nicht nur Kosteneinsparungen im Service möglich sind.

„Upselling”, dialogisches Marketing und die Erinnerung an vergessene Warenkörbe oder Wunschlisten sind wichtige Faktoren, mit denen im E-Commerce auch mit Bots Geld verdient werden kann. Die Studie geht deshalb davon aus, dass 2023 mehr als 70 Prozent der Chatbots im Handel eingesetzt werden und die E-Commerce-Transaktion überschattet Boards auf bis zu 112 Milliarden Dollar anwachsen werden.

Kunden sind wenig begeistert

Es ist allerdings schwer zu sagen, ob dies tatsächlich im Sinne der Verbraucher ist. „Der Kunde will keinen automatisierten Service”, betont der erfahrene KI-Experte und Gründer Chris Boos in einem Interview mit dem Fachmagazin Horizont. „Guter Kundenservice ist individuell und menschlich – und wird mit zunehmender Digitalisierung immer wichtiger statt unwichtiger.”

So gesehen konterkarieren Chatbots natürlich das Geschäft der Unternehmen. Es könnte ihnen gehen wie dem Callcenter: Das hat zwar wirklich einen Kosteneffekt, nervt oder vergrault aber trotzdem zahlreiche Kunden. Diese Skepsis in Sachen Chatbots wird auch von den Experten des bereits 1983 gegründeten KI-Unternehmens Pegasystems geteilt.

Allerdings will Carsten Rust, Director Solution Consulting DACH bei Pegasystems in München, Chatbots nicht als unsinnig abqualifizieren. „Chatbots eignen sich sehr gut für die Automatisierung einfacher Prozesse”, erklärt Rust. „Viele Unternehmen machen jedoch den Fehler, dass sie dieser Technologie zu viel zumuten und nur die Kosteneffekte sehen.” Ihnen wird zu spät klar, dass sich eine Kostensenkungsstrategie mittels Chatbot auch negativ auf Aspekte wie Einkaufserlebnis oder Kundenbindung auswirken kann.

Hinzu kommt, dass die Technologie noch nicht so ausgereift ist, dass sie herkömmliche Kommunikationsformen vollständig ersetzen kann. „Die meisten Kunden sind eher genervt, wenn ihnen eine Kommunikation mit einem Chatbot angeboten wird”, weiß Rust. „Der Einsatz von Chatbots sollte daher behutsam im Rahmen bereits optimierter Prozesse erfolgen. Dann wird es auch keine Akzeptanzprobleme seitens der Kunden geben.”

Fake it ‘til you make it

Der Pegasystems-Experte warnt davor, beim Einsatz von Chatbots vorzutäuschen, ein Kunde oder Websitebesucher tausche gerade Chat-Nachrichten mit einem Menschen aus. Das würde sehr schnell auffliegen, weil die Chatbots im Moment noch nicht so weit entwickelt sind, eine tatsächlich fehlerfreie Kommunikation zu führen. Solche Mogeleien würden die Kunden nicht schätzen.

Doch es gibt interessanterweise auch den umgekehrten Fall: Unternehmen täuschen die Existenz von Chatbots und anderen KI-Dialoganwendungen vor, während in Wirklichkeit Menschen für die Antworten oder die Bearbeitung von Daten verantwortlich sind. Der Guardian hat eine ganze Menge solcher Fälle gesammelt.

Aber der Einsatz von Manpower im Hintergrund eines Chatbots hat nicht immer einen betrügerischen Hintergrund. Dieser Trick wird auch dazu benutzt, Deep-Learning-Systeme zu trainieren. Eine andere Möglichkeit ist der Test der Akzeptanz von Chatbots mit in Wirklichkeit menschlichen Mitarbeitern. Erst wenn die Schnittstelle von den Kunden akzeptiert wird, beauftragen die Unternehmen die Chatbot-Entwicklung.

Diese Vorgehensweise ist zwar ein wenig fragwürdig, aber aus Unternehmenssicht durchaus verständlich. Denn die Entwicklung eines Chatbots hat vergleichsweise hohe Investitionskosten und sollte mit einem gewissen Zeithorizont zur Perfektionierung der Sprachverarbeitung betrieben werden. Durch die „gefakte” Testversion möchten Unternehmen die Nutzerakzeptanz prüfen und vermeiden, sich eine Fehlinvestition ins Haus zu holen.

Bildquelle: Thinkstock

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Ingo Steinhaus Startseite it-zoom Mobile Business E-Commerce / Marketing
news-20158 Wed, 11 Jul 2018 10:13:52 +0200 Mobil und sicher alle Assets erfassen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/mobil-und-sicher-alle-assets-erfassen-20158/ Mit der neuen Tesma-App will CHG-Meridian das Asset-Tracking auf das Smartphone bringen. Die App soll fortan ein automatisiertes Erfassen der Seriennummern von Assets sowie deren Status und spezifische Informationen ermöglichen und so einen Beitrag zur Senkung der Verwaltungsaufwände – vom Wareneingang bis zum Ende des Lebenszyklus’ – leisten. Mit der neuen Tesma-App möchte CHG-Meridian die Digitalisierung des Asset-Managements entlang des gesamten Lifecycles voranbringen. Dabei erlaubt die App laut Anbieter das einfache Erfassen der Seriennummern von IT-Assets wie Drucker, Smartphones, Notebooks sowie von Geräten in der Medizin- und Industrietechnik. Möglich sei dies via Smartphone-Kamera oder einem zusätzlichen Handscanner.

Schon beim Wareneingang werden die Seriennummern so per Scan direkt den in Tesma (kurz für Technologie- und Service-Management-System) vorhandenen Bestellungen zugeordnet. Gleichzeitig können weitere asset-spezifische Daten wie z. B. Kostenstellen und Standorte erfasst werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit im gesamten Lifecycle den Asset-Status anzupassen und zugehörige Informationen zu aktualisieren, heißt es. Der automatisierte Prozess mache das manuelle Eintippen von Seriennummern und das Abgleichen von Microsoft-Excel-Listen überflüssig. Auf diese Weise sollen Fehlerquellen minimiert und Zeit gespart werden.

In Tesma fließen technische Informationen wie Gerätetyp, Ausstattung, Standort und Verbrauchsmenge sowie kaufmännische Informationen wie etwa Mietpreise, Kostenstellen, Finanzierungszeiten und Verbrauchskosten in Echtzeit zusammen. Dies schafft laut Anbieter die technische und kaufmännische Transparenz und erleichtert die Organisation der Assets. Erhältlich ist die App für die Betriebssysteme Android und Apple iOS.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Mobile Business Asset- und Lizenzmanagement
news-20156 Wed, 11 Jul 2018 09:33:36 +0200 M-Commerce: Worauf sich Händler einstellen müssen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/m-commerce-worauf-sich-haendler-einstellen-muessen-20156/ Im Interview betont Georg Sobczak, Managing Director DACH von Criteo: „Je ansprechender und inspirierender der Online-Shop auf den individuellen Besucher wirkt, desto höher sind Verweildauer und Kaufwahrscheinlichkeit.“ Herr Sobczak, welchen Stellenwert besitzt das Online-Shopping im Vergleich zum Einkaufen im stationären Handel aktuell in Deutschland?
Georg Sobczak:
Der Handelsverband Deutschland prognostiziert für 2018 einen Umsatz von über 523 Mrd. Euro für den Einzelhandel in Deutschland, für den B2C-E-Commerce vergleichsweise bescheidene 53,6 Mrd. Euro. Auf den ersten Blick scheinen die Kräfteverhältnisse also klar, die realen Verhältnisse im Handel lassen sich daraus allerdings nur bedingt herauslesen.

Das Smartphone hat sich als unser ständiger Begleiter etabliert und damit auch die Art und Weise verändert, wie wir heute einkaufen. Wir sind heute wahre „Omnishopper“ und wechseln vom Desktop zum Smartphone, vom Browser zur App und von Online zu Offline und erwarten dabei eine durchgehende, überzeugende Nutzererfahrung. Wir informieren uns online, wollen das gewünschte Produkt dann aber doch im Laden erfahren und dort kaufen (Webrooming). Oder aber wir informieren uns zuerst im Laden, kaufen dann aber aus Bequemlichkeit doch online (Showrooming).

In einer Studie haben wir herausgefunden, dass 72 Prozent der deutschen Shopper ihre Käufe vorzugsweise online erledigen, etwa aus Bequemlichkeit oder um Zeit zu sparen; 71 Prozent gehen aber auch gerne im stationären Handel einkaufen, wenn es die Zeit zulässt. Auf diese wechselseitigen Wirkungen sollten sich Händler einstellen, denn beide Bereiche werden in Zukunft noch mehr verschmelzen.

Welche Dinge werden verstärkt über Mobilgeräte wie Smartphone, Tablet und Laptop gekauft? Wann tummeln sich die Nutzer doch lieber in der Fußgängerzone?
Sobczak:
Generell gibt es keine Produktkategorien mehr, die online nicht „funktionieren“ würden. Betrachtet man aber den reinen M-Commerce, also Verkäufe über Smartphone und Tablet, liegen die Bereiche Gesundheit/Kosmetik mit einem Anteil von 50 Prozent an allen Online-Sales vorne, gefolgt von Fashion (45 Prozent), und Sportartikeln (41 Prozent). Beratungs- und kostenintensive Produkte liegen naturgemäß noch etwas zurück, allerdings nutzen auch hier deutlich mehr Konsumenten als noch vor einigen Jahren ihr Smartphone, um vor dem Besuch eines Ladens einen Überblick über verfügbare Produkte und Preise zu gewinnen.

Inwieweit ist das Shopping eine Generationsfrage?
Sobczak:
Die junge Generation ist mit dem Smartphone als ständigem Begleiter in allen Lebensbereichen aufgewachsen. Die Grenzen zwischen Online und Offline, die meine Generation gerade überwindet, haben sie nie kennengelernt. Gerade die Generation Z, die Gruppe der nach 1996 Geborenen, zeigt in ihrem Einkaufsverhalten deutlich auf, worauf sich Händler einrichten sollten: Das Smartphone hat den Desktop bei ihnen als präferiertes Online-Device abgelöst, was auch Online-Shopping beinhaltet. Sie lassen sich beim Surfen zum Kauf inspirieren, ohne direkt nach konkreten Produkten zu suchen. Und sie wollen Dinge anfassen, bevor sie sie kaufen, so das Feedback von zwei Dritteln der Befragten Teilnehmer einer neuen Criteo-Studie.

Das bedeutet für Online-Händler: Je nach Produktportfolio können Showrooms mit einem repräsentativen Angebotsquerschnitt oder auch Pop-Up-Stores in der Hochsaison diesem Kundenbedürfnis entgegenkommen und zum Kauf inspirieren.

Worauf legen Kunden besonders Wert, wenn sie mobil einkaufen? Oder anders gefragt: Mit welchen Tools, Hilfsmittelchen und Methoden können Händler ihren Online-Shop möglichst attraktiv gestalten?
Sobczak:
Im Wesentlichen geht es um zwei Aspekte: Einfachheit und Service. Mobile Websites sollten mehr sein als eine schlankere Version der Desktop-Sites. Sie sollten auf die Bedürfnisse mobiler Nutzer zugeschnitten sein, mit einer guten Übersicht und Menüführung, über die sich das gesuchte Produkt schnell finden lässt. Filterfunktionen sowie Angaben zu Verfügbarkeiten und Lieferzeiten sollten dabei nicht fehlen.

Zudem lieben Konsumenten Inspiration. Ansprechende Produktbilder, gute und informative Beschreibungen, übersichtlich gestaltete Produktdetailseiten, relevante Kundenbewertungen und eine gute Mobile Experience – das alles sind Elemente, mit denen Händler speziell auch mobil punkten können.

Ferner sollten deutsche Händler ihre Scheu gegenüber mobilen Apps überwinden. Händler in Europa, die ihren Kunden eine App anbieten, erzielen bereits die Hälfte ihrer Sales mobil. Dabei entfallen 54 Prozent des mobilen Sales auf die App. In APAC, Nordamerika und speziell dem Mittleren Osten sind die Werte noch höher, da hier schon früher auf Apps gesetzt wurde. Auch die Conversion Rates von Shopping-Apps sind mit 13 Prozent dreimal höher als bei mobilen Websites.

Was führt in der Regel zu Kaufabbrüchen auf dem Mobilgerät?
Sobczak:
Wer tatsächlich eine Transaktion erreichen will, muss den Konsumenten eine nahtlose Customer Journey bieten, ohne Bugs und Fehlermeldungen. Apps sollten so programmiert sein, dass sie übersichtlich, intuitiv bedienbar und transparent sind. Online-Shops sollten zumindest mobiloptimiert sein, idealerweise aber als „Mobile-First“ konzipiert. Warenkörbe, die über alle Kanäle – Desktop, Mobile Web und App – immer aktualisiert sind, können einem genervten Kaufabbruch entgegenwirken und den Warenkorbwert sogar erhöhen.

Welchen Einfluss übt die kommende EU-DSGVO auf den mobilen Handel aus?
Sobczak:
Ziel der DSGVO ist es, die rechtliche Situation in der EU mit Bezug auf personenbezogene Daten zu modernisieren, die Rechte des Einzelnen zu stärken und die EU-Regularien einheitlicher zu gestalten. Das ist grundsätzlich positiv zu bewerten, denn einheitliche Datenschutzstandards sorgen für mehr Rechtssicherheit im europäischen Raum.

Für Marketing-Treibende im M-Commerce und E-Commerce heißt das konkret: Sie sollten die ihnen vorliegenden Daten jetzt auf ihre Konformität mit der DSGVO prüfen. Die DSGVO legt genaue Maßstäbe fest, was als personenbezogenes Datum zu werten ist und welche Form der Einwilligung des Nutzers jeweils vorliegen muss, damit dieses zu Marketing-Zwecken verwendet werden darf.

Setzen alle Unternehmen die nun einheitlichen europäischen Datenschutzbestimmungen rasch und sauber um, kann die DSGVO sogar eine Chance sein, das Vertrauen der Nutzer in Werbung und Werbungtreibende zu stärken.

Wo sehen Sie konkreten Verbesserungsbedarf beim Mobile-Shopping seitens der Händler und Technologie-Anbieter, damit der M-Commerce in Deutschland weiter Fuß fassen kann?
Sobczak:
Großes Verbesserungspotential liegt in der Personalisierung des Webshops bzw. der Shopping-App. Als Konsument ist die Versuchung groß, direkt zum Konkurrenten weiter zu surfen, wenn ich auf einem Shop mit irrelevanten Produktkategorien oder gar bereits erworbenen Produkten begrüßt werde. Beinahe die Hälfte aller Konsumenten kauft nicht im ersten Online-Shop, den sie besuchen. In Bereichen wie Fashion bzw. Gesundheit und Kosmetik sind es sogar 58 Prozent. Je ansprechender und inspirierender der Online-Shop auf den individuellen Besucher wirkt, desto höher sind Verweildauer und Kaufwahrscheinlichkeit.

Bildquelle: Criteo

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Lea Sommerhäuser Mobile Business Startseite it-zoom E-Commerce / Marketing
news-20144 Tue, 10 Jul 2018 14:56:37 +0200 „Digitaler Schifffahrtsassistent“ im Test auf dem Rhein http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/digitaler-schifffahrtsassistent-im-test-auf-dem-rhein-20144/ Für eine effiziente Nutzung von Wasserwegen entwickelte die Management- und Technologieberatung Bearing Point das Forschungsprojekt „Digitaler Schifffahrtsassistent“ (DSA). Mit dem DSA sollen Schiffer und Reedereien ihre Kosten senken und Transporte optimieren können. Nun wird der DSA ab sofort unter realen Praxisbedingungen im Rahmen eines Feldtests auf dem Rhein erprobt. Über 50 Teilnehmer aus den Reihen der Schiffer, Reedereien und Industrie haben sich für den Test durch Umfragen und Interviews qualifiziert. Während der Testphase bietet der DSA den Akteuren in der Binnenschifffahrt eine Kartendarstellung mit Informationen zu Flussverläufen, Brücken, Schleusen und Liegestellen, die als Basis für einee individuelle Routenplanung dient.

Durch die Eingabe von Start und Ziel können sich Schiffer, Disponent und Besteller auf der Route auftretende Einschränkungen grafisch anzeigen lassen und diese bewerten. Dies betrifft insbesondere die Wasserstände der Schifffahrtswege und die Warnhinweise von Behörden wie auch Durchfahrtshöhen und Breitenbegrenzungen an Brücken und Schleusen.

Schifffahrt von morgen


Besonders interessant ist die ausgewiesene Wasserstandsvorhersage über den Routenverlauf, die einen Zeithorizont von vier Tagen abdeckt und somit die Ladungsoptimierung in der Binnenschifffahrt unterstützt. Intern werden bereits Vorhersagen bis zu zehn Tagen verprobt. Zudem kann der Schiffer dem Empfänger seine errechnete Ankunftszeit schon bei der Planung stundengenau mitteilen, was die Anschlusssicherung in der Logistikkette verbessern soll.

Das Forschungsprojekt „Digitaler Schifffahrtsassistent“ wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des „mFUND“ gefördert. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Wir gestalten die Schifffahrt von morgen. Die Digitalisierung trägt dazu bei, die Schifffahrt effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Der digitale Schifffahrtsassistent ist dafür das beste Beispiel. Mit seiner Hilfe können Binnenschiffer zukünftig Routen und Ladung mit digitaler Intelligenz planen und Staubildungen auf Flüssen und Kanälen vermeiden. So wird die Schifffahrt eine noch attraktivere Option für die Logistik.“

Viermonatige Testphase


Für die Testphase des DSA auf dem Rhein sind vier Monate vorgesehen. In dieser Zeit stellt Bearing Point den Schiffern Tablets mit Datenverbindung, Videoanweisungen und einen persönlichen Helpdesk zur Seite. Die Akteure können ihre Erfahrungen und Anregungen durch interaktive Befragungen, Interviews und Chatgruppen zudem an das Entwicklerteam zurückspielen.

Ziel ist es, eine gute Ausgangslage für die weitere Nutzung des DSA zu schaffen, indem die Vorteile zu mehr Transparenz, Planbarkeit und Kosten aufgezeigt und bewertet werden. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts wird nach dem Feldtest gemeinsam vom Anbieter mit den Partnern TU Berlin und der Bundesanstalt für Gewässerkunde bis Ende April 2019 erstellt.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Logistik Mobile Business
news-20142 Tue, 10 Jul 2018 14:21:54 +0200 Microsoft präsentiert Surface Go http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/microsoft-praesentiert-surface-go-20142/ Mit dem Surface Go hat Microsoft seine Tablet-Reihe um ein günstiges Einsteigermodell ergänzt. Das Surface Go ist gut 520 Gramm schwer, hat ein 10-Zoll-Display und lässt sich wie das Surface Pro über ein Cover mit integrierter Tastatur auch als Notebook-Ersatz nutzen. Auch die Eingabe mit dem separat erhältlichen Stift ist möglich. Microsoft positioniert das Gerät als einen Allrounder, der sich sowohl für Schule und Beruf als auch für die Unterhaltung nutzen lasse.

Apple hält größten Marktanteil für Tablets

Den Marktforschern von IDC zufolge führte Apple mit seinen iPads den Markt für Tablets im vergangenen Jahr mit einem Anteil von 26,8 Prozent deutlich an, gefolgt von Samsung (15,2 Prozent) und Amazon mit seinen Kindle-Readern (10,2 Prozent). Das Geschäft mit Kombigeräten mit Tastatur schwächte sich demnach deutlich ab. Einen Grund dafür sahen die Marktforscher in dem verspäteten Marktstart von Microsofts letztem Surface-Pro-Modell.

Zunächst bringt Microsoft das Surface Go mit WLAN-Verbindung auf den Markt, eine Variante mit Mobilfunkchip für LTE soll später im Jahr folgen. Der Prozessor Intel Pentium Gold kommt mit einem lüfterlosen Design aus. Rund neun Stunden soll der Akku durchhalten. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home S vorinstalliert. In Deutschland soll das Surface Go ab dem 28. August verfügbar sein. Mit 64 Gigabyte Speicher kostet es 449 Euro, ist also deutlich teurer als in den USA (399 Dollar). Die Variante mit 128 Gigabyte schlägt mit 599 Euro zu Buche. Das Tastatur-Cover ist nicht in den Preisen inbegriffen.

dpa/pf

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news-20137 Mon, 09 Jul 2018 16:46:54 +0200 Verbreitung von smarten Lautsprechern nimmt zu http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/verbreitung-von-smarten-lautsprechern-nimmt-zu-20137/ Marktforscher prognostizieren, dass bis Ende 2018 mehr als 100 Millionen smarte Lautsprecher im Einsatz sein sollen. Bei den Sprachassistenten in vernetzten Lautsprechern werden nach Einschätzung von Marktforschern in den kommenden Jahren die Plattformen von Amazon und Google dominieren. Dabei werde der Google Assistant zur bisher führenden Konkurrenz-Software Alexa von Amazon aufschließen, prognostizierte die Analysefirma Canalys. Für Apples Assistentin Siri rechnen die Experten auch zum Jahresende 2022 nur mit einem Marktanteil von zehn Prozent, während die beiden Spitzenreiter dann rund ein Drittel des Marktes kontrollieren würden.

Absatz könnte sich verdoppeln

Apples HomePod ist bisher der einzige Lautsprecher mit Siri an Bord, während Amazon und Google mit Nachdruck versuchen, auf Geräten aller möglichen Hersteller präsent zu sein. Zugleich gibt es weitere Assistenten unter anderem in China und Russland. Sie könnten sich laut Canalys in den kommenden Jahren rund ein Fünftel des Marktes sichern.

Ende 2018 dürften rund 100 Millionen smarte Lautsprecher im Einsatz sein - mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor, schätzte Canalys. Die Marke von 200 Millionen Geräten werde 2020 durchschritten, und bis Ende 2022 könnten bereits mehr als 300 Millionen Lautsprecher mit digitalen Assistenten genutzt werden.

Amazon hatte mit seinen Echo-Lautsprechern seit 2014 die Gerätekategorie erst am Markt etabliert. Google und in diesem Jahr auch Apple gingen daraufhin auf Aufholjagd.

dpa/pf

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news-20132 Mon, 09 Jul 2018 14:42:27 +0200 Cathy Hummels wegen Instagram vor Gericht http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/cathy-hummels-wegen-instagram-vor-gericht-20132/ Cathy Hummels geht gegen die umstrittene Kennzeichungspflicht auf Instagram vor. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hatte wegen angeblich verbotener Werbung eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirkt. Instagram-Berühmtheit Cathy Hummels wird womöglich Rechtsgeschichte schreiben: Die Ehefrau von Fußballprofi Mats Hummels steht im Mittelpunkt eines Zivilprozesses um das Wettbewerbsrecht, den ihre Anwälte notfalls bis zum Bundesgerichtshof ausfechten wollen.

Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hatte eine einstweilige Verfügung gegen Hummels erwirkt. Der Vorwurf: Hummels mache auf Instagram verbotene Werbung - sie preise Produkte an, ohne das als Reklame zu kennzeichnen. Dagegen legten Hummels und ihre Anwälte Widerspruch ein.

Die 30-Jährige erschien nicht zur Verhandlung, sie nahm stattdessen auf Instagram Stellung: „Recht auf freie Meinungsäußerung, dafür kämpfe ich”, schreibt sie in einem Beitrag an ihre 342.000 Follower. Bei der mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht München am Montag wurde deutlich, dass die Klage des Verbands keine überragenden Erfolgsaussichten hat.

Gericht hält die Praxis für zulässig

Sofern Hummels von den betreffenden Firmen keine Bezahlung oder sonstige Gegenleistung für die Nennung der Produkte erhält, hält das Gericht das für zulässig, wie die Vorsitzende Richterin Monika Rhein erklärte. „Auch wenn wir das (Influencer-Wesen) für völlig überflüssig halten, heißt das noch lange nicht, dass das gesetzlich verboten wäre”, sagte die Vorsitzende. Ein Urteil gibt es noch nicht, die Klärung im Hauptsacheverfahren steht aus.

„Wir gehen notfalls bis zum Bundesgerichtshof”, sagte Hummels' Anwalt Christian-Oliver Moser anschließend. „Das ist ein grundsätzliches Thema. Das schränkt aus meiner Sicht die Meinungsfreiheit zu sehr ein.” Der Verband Sozialer Wettbewerb wolle „Rechtsklarheit” erreichen, sagte dessen Anwalt Franz Burchert.

Cathy Hummels hat Werbeverträge mit mehreren Modefirmen - sie bekommt Geld für die Nennung der Unternehmen und ihrer Produkte. Diese Beiträge kennzeichnet sie als „bezahlte Partnerschaft”. Der Verband hat sie wegen 15 Postings verklagt, bei denen dieser Hinweis fehlte. Laut Hummels' Anwalt Christian-Oliver Moser hat die 30-Jährige für diese Beiträge aber auch keinerlei Gegenleistung erhalten - mit Ausnahme des Kinderwagens für den kleinen Sohn Ludwig, den der Hersteller kostenlos zur Verfügung stellte.

Für den Kinderwagen akzeptierten Hummels' Anwälte jedenfalls die Abmahnung, nicht jedoch für die Mehrheit der 15 Instagram-Posts. Der Verband Sozialer Wettbewerb ist unter Fachanwälten für Abmahnungen bekannt - auch Starkoch Alfons Schuhbeck war 2014 vor dem Münchner Landgericht verklagt worden, weil er eine Gewürzmischung als „Sexgewürz” angepriesen hatte. Schuhbeck siegte.

dpa/pf

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Mobile Business Leute
news-20124 Mon, 09 Jul 2018 10:00:00 +0200 App Store feiert zehnjähriges Jubiläum http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/app-store-feiert-zehnjaehriges-jubilaeum-20124/ Kurz nach dem Jubiläum des iPhones jährt sich auch der Geburtstag des App Stores zum zehnten Mal. Wie aus den ersten Gehversuchen ein Nährboden für Innovationen wurde, zeigt der Blick zurück. Vergessen wird oft, dass die Revolution erst mit dem Start des App Store richtig losging - der Plattform, über die jeder Entwickler seine Programme auf das Telefon bringen konnte. Ein Jahrzehnt später sind App-Stores zum bevorzugten Vertriebsweg für Software und zu einem Milliardengeschäft geworden.
In seinem ersten Jahr hatte das iPhone nur eine Handvoll von nicht änderbaren Apple-Apps an Bord - und alle anderen Anbieter konnten nur Web-Apps, die eigentlich im Browser liefen, auf das Gerät bringen. Das änderte sich am 10. Juli 2008, als der App Store an den Start ging.

Heute erinnert man sich kaum daran, wie das Geschäft in der Ära vor dem iPhone lief: Meist entschied der Mobilfunk-Anbieter, wessen Anwendungen auf das Gerät kommen. Und auch wenn Programme installiert werden konnten, war es ein umständliches Verfahren. Apples Plattform durchbrach diesen Engpass: Im Prinzip konnte jeder seine Software auf das iPhone bringen, sofern seine App durch die Sicherheitsprüfung kam, keine Pornografie enthielt und nicht versuchte, Nutzerdaten zu klauen.

Das Geschäftsmodell: Bei kostenpflichtigen Apps behielt Apple 30 Prozent ein - um den App-Store-Betrieb zu finanzieren, wie Konzernchef Steve Jobs bei der Vorstellung erklärte. An Software-Entwickler wurden inzwischen über 100 Milliarden Dollar ausgeschüttet. Das heißt, dass auch in die Apple-Kassen über 40 Milliarden Dollar geflossen sind.

Vom Spielplatz zum sorgfältig kuratierten Marktplatz

Der erste Schwung der iPhone-Apps war von Spielereien geprägt: Es gab Anwendungen, die Furzgeräusche machten, Luftpolster-Folie imitierten oder den Bildschirm in ein Bierglas verwandelten, in dem der Schaum hin und her schwappte. Inzwischen gibt es eine App für nahezu alles - und die Masse von mehr als zwei Millionen Anwendungen allein in der Apple-Plattform bringt neue Probleme. Viele Programme verstauben irgendwo tief im App-Store-Keller.
Als solche «Zombie»-Apps, die für Verbraucher praktisch unsichtbar sind, wenn man nicht gezielt danach sucht, betrachtet das Analyseunternehmen Adjust aktuell 96 Prozent aller Anwendungen. Apple steuert mit einer Umgestaltung des App Store gegen: Tag für Tag werden mehr verschiedene Programme in einzelnen Rubriken vorgestellt. Die populäre Spiele-Kategorie wurde abgetrennt, um allen anderen Apps mehr Platz zu bieten.

Apples 30-Prozent-Gebühr sorgte immer wieder für Kontroversen - insbesondere weil sie auch für In-App-Käufe gilt. Das heißt also, wenn ein Streaming-Musikdienst die kostenpflichtige Version in seiner iPhone-App verkauft, muss er den Erlös mit Apple teilen.

Marktführer Spotify sah darin unfairen Wettbewerb - schließlich kostet Apple Music auch 9,99 Euro im Monat - und beschwerte sich bei der EU-Kommission. Zunächst verkaufte Spotify die Abos auf dem iPhone einfach teurer - für 12,99 Euro, inzwischen kann man sie in der App gar nicht mehr abschließen. Googles YouTube entschied sich für sein neues Premium-Abo für das 12,99-Euro-Modell.
Die «Financial Times» verzichtete wegen der Gebühr zeitweise sogar ganz auf eine iPhone-App, kehrte jedoch inzwischen in den App Store zurück. Seit 2016 behält Apple nach einem vollen Jahr Abo-Service immerhin nur noch 15 Prozent ein.
Auf dem Mac führte Apple ebenfalls einen App Store ein, das Geschäft gestaltet sich jedoch schwieriger. Zum einen ist es auf den Computern - im Gegensatz zum iPhone - nicht der einzige Weg, Software auf das Gerät zu bekommen.
Zum anderen sind die Entwickler häufiger unglücklich nicht nur mit der 30-Prozent-Abgabe, sondern auch mit Funktions-Einschränkungen, die Apple im Mac App Store auferlegt. Der Konzern will mit einem ähnlichen Redesign wie auf dem iPhone gegensteuern.

Apple-Kunden deutlich kauffreudiger als Android-Nutzer

Jobs soll anfangs gegen die Öffnung des iPhones für Apps gewesen sein, unter anderem wegen Sicherheitsbedenken. Dass deswegen alle Anwendungen eine Kontrolle durchlaufen müssen, wurde zwar auch als Zensur kritisiert - half Apple aber, bis auf einige wenige Fälle verkappte Schadsoftware von der Plattform fernzuhalten.

Beim Konkurrenzsystem Android gibt es zwar den von Google selbst betriebenen Play Store (der zum Marktstart im Oktober 2008 noch Android Market hieß) mit ähnlich strikter Sicherheit. Auf den Android-Smartphones können jedoch Anwendungen auch aus anderen Download-Plattformen installiert werden, was als Risikofaktor gilt.

Was sich in den zehn Jahren nicht verändert hat, ist, dass Apple-Kunden viel kauffreudiger als Nutzer von Android-Geräten sind, die im Smartphone-Markt dominieren. Nach Berechnungen der Analysefirma App Annie lag Google mit dem Play Store bei der Zahl der Downloads im vergangenen Jahr zwar mit 70 zu 30 Prozent vorn - aber zwei Drittel der Erlöse landeten bei Apple. Und App Annie sieht kein Ende des Wachstums: Allein im Jahr 2022 würden Verbraucher über 75 Milliarden Dollar in Apples App Store lassen, lautet die Prognose.
In einer Zeit, in der großen Tech-Konzernen vorgeworfen wird, zuwenig Steuern zu bezahlen, rückt Apple gern den Job-Effekt der App-Ökonomie in den Vordergrund. Nach Einschätzung des Konzerns unterstützt der App Store 262 000 Arbeitsplätze in Deutschland und 1,57 Millionen in ganz Europa. Apple zählt dabei Jobs, die direkt ins App-Geschäft eingebunden sind.

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news-20127 Mon, 09 Jul 2018 09:52:14 +0200 Von „Mobile First“ zu „Mobile Only“ http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/von-mobile-first-zu-mobile-only-20127/ „In der Vergangenheit haben wir ausführlich über die Gestaltung von ‚Mobile First’-Erlebnissen gesprochen“, so Peter Sheldon, VP Strategy bei Magento Commerce, „aber in Wirklichkeit nähern wir uns schnell dem Zeitalter von ‚Mobile Only’, in dem es keine Desktop-Erlebnisse mehr geben wird, sondern nur noch Shopping über Mobilgeräte.“ Herr Sheldon, welchen Stellenwert besitzt das Online-Shopping im Vergleich zum Einkaufen im stationären Handel aktuell in Deutschland?
Peter Sheldon:
Heute macht Online-Shopping in Deutschland mehr als 12 Prozent des gesamten Einzelhandels aus. Für Omnichannel-Händler, die sowohl über physische Läden als auch über eine Online-Präsenz verfügen, heißt das: E-Commerce ist der größte Umsatzkanal und die am schnellsten wachsende Einnahmequelle. Oft übersieht man aber den Einfluss, den digitale Kanäle auf den stationären Handel haben. Sie führen Kunden in die Ladengeschäfte oder beeinflussen die Kaufentscheidung, während sich der Kunde im Geschäft befindet. Online-Shopping ist ein Muss, erfordert aber Investitionen in Innovationen, damit sich das Online-Erlebnis verbessert. Schlecht gestaltete oder veraltete Online-Shopping-Erlebnisse können den Ruf einer Marke negativ beeinflussen.

Welche Dinge werden verstärkt über Mobilgeräte wie Smartphone, Tablet und Laptop gekauft?
Sheldon:
Durch die fortschreitende Weiterentwicklung mobiler Technologien, z.B. größere Smartphone-Displays, wird es für Kunden einfacher und angenehmer, auf Mobilgeräten zu shoppen. Dementsprechend werden heute auch hochpreisige Einkäufe wie Flug-, Hotel- und Veranstaltungstickets, Möbel, Haushaltsgeräte, Luxusgüter und sogar Autos nicht nur über das Handy recherchiert, sondern auch gekauft. Darüber hinaus werden B2B-Einkäufe zunehmend auf mobilen Geräten durchgeführt, da Ingenieure, Mechaniker und Bauunternehmer vor Ort nur selten Zugang zu einem Desktop-Rechner haben.

Wann tummeln sich die Nutzer doch lieber in der Fußgängerzone?
Sheldon:
Der stationäre Handel ist nach wie vor die erste Wahl, um Kleidung zu kaufen, da Größe, Passform und Stil nur durch physisches Anprobieren effektiv bewertet werden können. In Sektoren wie der Unterhaltungselektronik und anderen Premium-Lifestyle-Kategorien wird mittlerweile vermehrt online gekauft. Während es früher wichtig war, ein Produkt physisch zu berühren und auszuprobieren, wird die Kaufentscheidung heute zunehmend durch digitale Inhalte wie Online-Videos, hochauflösende Bilder, Produktkonfiguratoren, Augmented-Reality-Tools (AR), benutzergenerierte Inhalte und Social Reviews beeinflusst.

Worauf legen Kunden besonders Wert, wenn sie mobil einkaufen?
Sheldon:
30 Prozent der Käufer geben die Bildschirmgröße als einen limitierenden Faktor für den Einkauf über Mobilgeräte an. Kunden wechseln daher oft auf einen größeren Bildschirm, z.B. ihren Desktop-Rechner, um ihren Einkauf abzuschließen. Allerdings besitzt die neueste Generation von Smartphones größere Displays, was das mobile Einkaufserlebnis zunehmend auch für ältere Generationen schmackhaft macht.

Mit welchen Tools, Hilfsmitteln und Methoden können Händler ihren Online-Shop möglichst attraktiv gestalten?
Sheldon:
Die Liste an Kriterien, die Online-Shops für ein überzeugendes Shopping-Erlebnis erfüllen müssen, ist lang. Kunden haben hohe Erwartungen, geprägt von Marktführern wie Amazon. Deshalb müssen Marken ihre Kunden nicht nur mit überzeugenden Botschaften und personalisierten Inhalten ansprechen, sondern auch ein ganzheitliches Online-Erlebnis mit nahtlos integrierten Bezahlmöglichkeiten bieten. Führende Marken nutzen heute alle digitalen und physischen Berührungspunkte, um Kunden anzusprechen und ihr Engagement zu fördern. Dazu bieten Händler zunehmend auch Services nach dem Kauf an.

Welche Rolle spielen hierbei innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Chatbots oder auch Augmented Reality (AR)?
Sheldon:
Die folgenden drei Technologien werden das Einkaufserlebnis für Kunden deutlich verbessern: Progressive Web Apps (PWA) – sie liefern blitzschnelle, app-ähnliche Erlebnisse in mobilen Webbrowsern. Sie sind ein interessantes Tool für Online-Händler, die mit einer Traffic-Verlagerung von Desktop- auf Mobilgeräte konfrontiert sind. Dabei lösen PWAs zwei Probleme auf einmal: Sie bieten eine verbesserte Leistung und Benutzerfreundlichkeit im Vergleich zu herkömmlichen Mobile-Websites und haben dadurch großen Einfluss auf die mobilen Konversionsraten.

Sprachsteuerung: Es wird prognostiziert, dass bis 2020 30 Prozent aller Online-Suchen ohne Bildschirm durchgeführt werden. Da intelligente Lautsprecher wie Amazon Echo und Google Home zunehmend eine Rolle im digitalen Haushalt spielen, wird der sprachgesteuerte Handel in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen.

Augmented Reality: Online-Händler nutzen AR, damit Kunden z.B. Kleidung „anprobieren“ können, um ihnen ein komfortables Shopping-Erlebnis zu Hause zu ermöglichen. AR- und VR-Erfahrungen werden mittlerweile auch im Möbel- und Autohandel eingesetzt, denn viele Kunden ziehen das digitale Shopping-Erlebnis auf der heimischen Couch dem traditionellen Verkaufsgespräch im Showroom vor.

Was führt in der Regel zu Kaufabbrüchen auf dem Mobilgerät?
Sheldon:
Schlechte Performance ist der Hauptgrund für einen Kaufabbruch. Viele Mobile-Websites mit Responsive Web Design (RWD) sind frustrierend langsam und benötigen durchschnittlich über sechs Sekunden zum Laden. Ein Teil des Problems besteht darin, dass die meisten Aktionen zu einem Neuladen der Seite führen. Die Verwendung von PWAs führt zu einer Verbesserung der Performance mit Ladezeiten von weniger als zwei Sekunden.

Inwieweit lässt sich dies durch gängige M-Payment-Möglichkeiten beeinflussen?
Sheldon:
Mobile-Checkout-Lösungen wie Paypal Express Checkout oder Apple Pay spielen eine wichtige Rolle für die Verbesserung von mobilen Shopping-Erlebnissen. Obwohl in Deutschland noch nicht verfügbar, stellt Apple Pay ein gutes Beispiel dafür dar, wie traditionelles Mobile-Checkout durch Face-ID verbessert werden kann.

Welche mobilen Bezahlmöglichkeiten sollte ein Online-Shop generell bieten und wie sollte sich der entsprechende Bezahlvorgang gestalten?
Sheldon:
Online-Shops sollten keine digitalen Geldbörsen von Amazon, Paypal und Co. anbieten. Aber sie sollten überlegen, wie neue API-Browser-Standards für Online-Payment den Checkout in Zukunft verändern werden. Diese neuen Browser-Standards ersetzen beim Bestellvorgang Formularfelder durch vorab ausgefüllte Datensätze, wie z.B. Liefer- und Rechnungsadressen sowie Versand- und Zahlungseinstellungen, die im Browser-Profil des Käufers gespeichert sind.

Wie sicher ist das Online-Shopping Stand 2018?
Sheldon:
Laut einer aktuellen Umfrage von Forrester nutzen 30 Prozent der Käufer ihr Handy nicht zum Einkaufen, da sie sich nicht sicher fühlen, wenn sie mobile Bezahldienste nutzen. Obwohl Online-Betrug nach wie vor ein Problem ist, werden immer effektivere, KI-gesteuerte Lösungen zur Betrugsprävention entwickelt. Das Aufkommen von biometrisch gesteuerten Transaktionen wie Apple TouchID und FaceID wird das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit des Bezahlvorgangs stärken.

Welchen Einfluss übt die kommende EU-DSGVO auf den mobilen Handel aus?
Sheldon:
Die Einführung der neuen DSGVO wird tiefgreifende Auswirkungen darauf haben, wie Händler personenbezogene Daten von Verbrauchern für Marketing-Prozesse speichern, behandeln und nutzen. Obwohl die DSGVO wahrscheinlich keinen direkten Einfluss auf das Shopping-Erlebnis hat, wird sie doch den Umfang, in dem Händler persönliche Daten verwenden dürfen, um personalisierte Erlebnisse zu schaffen, einschränken.

Wo sehen Sie konkreten Verbesserungsbedarf beim Mobile-Shopping seitens der Händler und Technologie-Anbieter, damit der M-Commerce in Deutschland weiter Fuß fassen kann?
Sheldon:
Mobile Commerce steht an der Schwelle, das bevorzugte Online-Einkaufserlebnis zu werden. In der Vergangenheit haben wir ausführlich über die Gestaltung von „Mobile First“-Erlebnissen gesprochen, aber in Wirklichkeit nähern wir uns schnell dem Zeitalter von „Mobile Only“, in dem es keine Desktop-Erlebnisse mehr geben wird, sondern nur noch Shopping über Mobilgeräte. Bevor es jedoch so weit ist, muss die Performance der mobilen Online-Erlebnisse verbessert werden. Fortschrittliche Technologien wie PWAs, 5G-Mobilfunknetze und hochauflösende Smartphone-Displays tragen dazu bei, dass mobile Websites in Zukunft schnell und angenehm zu nutzen sind.

Bildquelle: Magento

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Lea Sommerhäuser Mobile Business E-Commerce / Marketing
news-20119 Thu, 05 Jul 2018 14:45:29 +0200 Trotz Popularität wenig Bezahlbereitschaft für Podcasts http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/trotz-popularitaet-wenig-bezahlbereitschaft-fuer-podcasts-20119/ Während Podcasts immer beliebter werden bleibt die Finanzierung entsprechender Audio-Formate laut einer neuen Studio ein schwieriges Thema. Podcasts sind kein Nischenphänomen mehr. Laut einer repräsentativen Studie haben 51 Prozent der Menschen in Deutschland schon einmal einen Podcast gehört, 11 Prozent gaben an, solche Angebote zukünftig nutzen zu wollen. Podcasts sind Audiodateien zum Beispiel von Beiträgen aus Radiosendungen, die sich unter anderem auf dem Smartphone anhören lassen. Nur 6 Prozent der Befragten sind bereit, für Podcasts Geld auszugeben, so die Studie von Statista im Auftrag der Initiative nextMedia.Hamburg.

Virtual Reality beliebter als Podcasts

Als Themen für Podcasts besonders gefragt sind Unterhaltung (54 Prozent), Wissenschaft und Weiterbildung (49 Prozent) sowie Politik und Wirtschaft (46 Prozent). Dass Podcasts zu den technologischen Trends zählen, die sich im Journalismus durchsetzen werden, glauben aber nur 27 Prozent. Davon gehen dagegen 67 Prozent bei Livestreaming und 49 Prozent bei Virtual Reality/Augmented Reality (VR/AR) aus.

Virtual-Reality-Beiträge lassen sich mit einer speziellen VR-Brille nutzen. Der Zuschauer hat dann den Eindruck, selbst Augenzeuge des Geschehens in der 360-Grad-Umgebung um ihn herum zu sein und kann per Kopfbewegung steuern, welchen Bildausschnitt er betrachtet. 45 Prozent der Befragten glauben, dass journalistische Angebote auf Messenger-Diensten künftig eine wichtige Rolle spielen. 37 Prozent nehmen dies für datenbasierten Journalismus an.

Aber auch bei keinem dieser Formate kann sich eine Mehrheit der Umfrage-Teilnehmer vorstellen, Geld dafür auszugeben. Virtual Reality bekommt mit 25 Prozent noch vergleichsweise hohe Werte. Als Themen für VR-Angebote von Nachrichtenmedien besonders interessant sind Natur (67 Prozent), Sport (49 Prozent), Wissenschaft (47 Prozent) und Kultur (34 Prozent).

dpa/pf

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Mobile Business Lifestyle Startseite it-zoom
news-20118 Thu, 05 Jul 2018 13:36:55 +0200 Facebook löscht Zitate aus US-Unabhängigkeits­erklärung http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/facebook-loescht-zitate-aus-us-unabhaengigkeitsshyerklaerung-20118/ Die US-Zeitung „The Vindicator” hatte im Vorlauf zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli Teile der US-Unabhängigkeitserklärung gepostet, die dann wiederum von Facebook gelöscht wurden. In dem entfernten Abschnitt war unter anderem die Rede von „gnadenlosen Indianer-Wilden, deren bekannte Art der Kriegsführung es ist, alle ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht und Stand zu vernichten”.

Die Zeitung „The Vindicator” aus Liberty in Texas hatte im Vorlauf zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli die Erklärung häppchenweise bei Facebook veröffentlicht. Der zehnte von zwölf Teilen erschien allerdings nicht - und von Facebook kam die Mitteilung, dass er gegen die Regeln zu Hassrede verstieß. „Um ehrlich zu sein, enthält diese Passage so einiges, was als Hassrede eingestuft werden kann”, räumte das Blatt ein. Einen Tag später entschuldigte sich Facebook für einen „Fehler” und gab den Post frei.

Das weltgrößte Online-Netzwerk steht seit Jahren unter Druck, mehr gegen Hassrede und Beleidigungen zu unternehmen. Facebook setzt dafür verstärkt automatisierte Software ein und betont, dass immer mehr Posts herausgefiltert werden, noch bevor Nutzer sie zu sehen bekommen. In der Vergangenheit hatte sich Facebook wiederholt entschuldigen müssen, nachdem Kunstwerke und historische Fotos wegen der Darstellung von Nacktheit zeitweise entfernt worden waren.

dpa/pf

 

 

 

 

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