MOBILE BUSINESS https://www.it-zoom.de/mobile-business/news/ MOBILE BUSINESS - Modernes Trend-Magazin für mobiles Business de ©2016 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH Mon, 12 Nov 2018 17:22:31 +0100 Mon, 12 Nov 2018 17:22:31 +0100 TYPO3 EXT:news news-21268 Mon, 12 Nov 2018 16:57:13 +0100 Nie wieder Schlange stehen? http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/nie-wieder-schlange-stehen-21268/ Im November 2018 zeigt Salt Solutions im Leipziger Karstadt am Neumarkt technische Innovationen und Ideen für den Handel. Die Ausstellung wird im Rahmen des Forschungsprojektes „Surtrade“ durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Dabei geht es um die Erforschung einer Verschmelzung von digitalem und lokalem Geschäft, die das Einkaufen in den Städten auch in Zukunft attraktiv machen soll. Der Anteil des Online-Handels nimmt weiterhin zu. Doch der Kauf in lokalen Ladengeschäften bietet ebenfalls Möglichkeiten, Kunden ein Einkaufserlebnis zu bereiten, bei dem Smartphone und Tablet an ihre Grenzen stoßen. Um Kunden zu anzusprechen, werden technische Neuentwicklungen eine immer wichtigere Rolle spielen, etwa auf Basis von Mixed und Virtual Reality. Bei diesen wird die virtuelle mit der realen Welt „vermischt“, beziehungsweise eine von der echten Umwelt abgegrenzte virtuelle Realität erschaffen. In Leipzig zeigt der Supply-Chain-Digitalisierer die Mixed Reality-Brille „Hololens“ von Microsoft.

Brille auf, Lieblingsstück wählen und den Avatar anprobieren lassen: Kunden sollen sich im Laden bald nicht mehr an den Umkleidekabinen anzustellen und Kleider auf engem Raum bei Kunstlicht anzuprobieren müssen. Künftig könnte eine Mixed Reality-Brille ihnen helfen, ein virtuelles Modell nach ihren eigenen Körpermaßen auszuwählen und verschiedene Kleider in diversen Schnitten, Designs und Farbkombination zu betrachten. Der Kunde würde dann ein lebensechtes Hologramm mitten im Raum stehen sehen. Das digitale Model führt Anweisungen des Kunden aus und kann künftig auch beratend tätig werden, etwa basierend auf dem Geschmack des Kunden passende Vorschläge machen.

Für die Zukunft sind verschiedene Anwendungsszenarien für MR und VR denkbar, die Kunden ein verbessertes Einkaufserlebnis bieten könnten. Bereits heute sind Anwendungen im Einsatz, die es erlauben, neue Möbel im Laden virtuell in die eigene Wohnumgebung einzubetten, in Spielzeug-Packungen „hineinzusehen“ oder die Wirkung von Make-up auf dem eigenen Gesicht zu begutachten. Damit könnte der lokale Handel Bedürfnisse befriedigen, die beim reinen Online-Handel zu kurz kommen und wäre so besser in der Lage, dem Verwaisen der Innenstädte entgegenzuwirken.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Surtrade“ wollen Forschungseinrichtungen (Universität Leipzig, Kühne Logistics University, HHL Leipzig Graduate School of Management) und Unternehmen (Salt Solutions, Tchibo, Checkmobile) gemeinsam neue Handelskonzepte entwickeln. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bild: Salt Solutions

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news-21263 Mon, 12 Nov 2018 14:52:59 +0100 So teuer wird Samsungs faltbares Smartphone http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/so-teuer-wird-samsungs-faltbares-smartphone-21263/ Eine südkoreanische Nachrichtenagentur verbreitet bereits Name, Preis und ein Zeitfenster für die Veröffentlichung von Samsungs faltbaren Smartphone. Es war der Höhepunkt der diesjährigen Samsung Developer Conference, nun folgen immer mehr Details – das faltbare Smartphone des koreanischen Elektronikriesens bestimmt nach wie vor die Schlagzeilen einschlägiger Medien. Eine Bildschirmdiagonale von 7,3 Zoll soll durch den ungewöhnlichen Klappmechanismus erreicht werden. Die Flexibilität erhält das sogenannte Infinity-Flex-Display durch seine spezielle Polymerabdeckung, bei der kein Glas mehr zum Einsatz kommt. Eine ungewöhnliche Technik, die sich Samsung offenbar gut bezahlen lassen möchte: rund 1.500 Euro soll das „Foldable” laut der südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap umgerechnet kosten.

Frühe Konkurrenz

Neben dem Preis verrät die Agentur zugleich auch einen Zeitrahmen, in dem das Gerät angeblich erscheinen soll. So könne man schon im ersten Halbjahr 2019 mit einer Veröffentlichung rechnen. Des Weiteren wird spekuliert, dass das Smartphone beim Mobile World Congress im Februar vorgestellt werden könnte. Eine Millionen Einheiten seien zunächst für den Absatzmarkt geplant. Der Name: Samsung Galaxy F. Noch vor Samsung wird der chinesische Hersteller Royole eine eigene Interpretation des faltbaren Smartphones herausbringen. Das „FlexiPai” soll bereits im Dezember erscheinen. Ob sich die neuartigen Modelle etablieren und zukünftig fest zum Portfolio anderer Hersteller gehören, dürfte sich im kommenden Jahr zeigen.

Vor allem im asiatischen Markt sind Smartphones mit großen Bildschirmen ausgesprochen beliebt. So hat etwa auch Apple mit dem iPhone XS Max ein eigenes Gerät mit Blick auf das lukrative Segment veröffentlicht, wo es dann tatsächlich auch auf eine hohe Nachfrage stieß. Um diese Zielgruppe konkret anzusprechen, muss sich aber mit Sicherheit noch etwas am Preis tun.  

Bildquelle: Samsung

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news-21261 Mon, 12 Nov 2018 14:10:36 +0100 Vernetztes Arbeiten dank Microsoft 365 http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/vernetztes-arbeiten-dank-microsoft-365-21261/ „Entdecke neue Möglichkeiten“ – so wirbt die Bayer AG intern für den digitalen Arbeitsplatz. Als technologische Lösung nutzt man dafür ab sofort Microsoft 365, das Office 365, Windows 10 sowie Enterprise Mobility und Security vereint. Die in Leverkusen ansässige Bayer AG zählt zu den führenden Life-Science-Unternehmen mit Kernkompetenzen in den Bereichen Gesundheit und Agrarwirtschaft. Um den Konzern erfolgreich in die digitale Zukunft zu führen, riefen die Verantwortlichen ein weltweites Arbeitsplatzstrategieprogramm ins Leben. Dieses soll den Mitarbeitern künftig einfacheres mobiles Arbeiten ermöglichen und die Kommunikation sowohl intern als auch extern mit Kunden und Partnern verbessern. Im Zuge dessen stellt sich das Unternehmen insgesamt flexibler auf, um zielgerichteter auf veränderte Anforderungen einer vernetzten Arbeitswelt reagieren zu können.

Nach einer umfassenden Evaluation entschied sich Bayer, die neue Arbeitsplatzstrategie auf Basis von Microsoft 365 aus der Cloud umzusetzen. Ziel ist es, die persönliche Produktivität sowie die individuelle Mobilität der einzelnen Mitarbeiter zu steigern und die disziplinübergreifende Kollaboration zu vereinfachen.

In diesem Sinne steht seit Juli 2018 allen Mitarbeitern Office 365 zur Verfügung, darunter die Collaboration-Lösungen Sharepoint Online und Microsoft Teams. Auch der Rollout von Windows 10 und die Migration zu Exchange Online sind bereits gestartet, heißt es in einer Pressemitteilung. Für die Zukunft sei zusätzlich der Wechsel von Microsoft Visio und Project on Premise zu ihren Pendants aus der Cloud geplant, um so alle Prozesse nachhaltig zu digitalisieren.

Bildquelle: Bayer AG

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news-21257 Mon, 12 Nov 2018 09:37:05 +0100 SAP übernimmt XM-Spezialisten Qualtrics http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/sap-uebernimmt-xm-spezialisten-qualtrics-21257/ Der Walldorfer Konzern investiert mit der Übernahme von Qualtrics umfangreich in das Feld des Experience Managements (XM). Experience Management verspricht Unternehmen, in der vermehrt durch Erlebnisse bestimmten Geschäftswelt erfolgreich agieren zu können. Die XM-Plattform von Qualtrics sammelt Feedback und Daten in vier Unternehmensbereichen: Kunden, Mitarbeiter, Produkt und Marke. Gemäß der Vereinbarung soll SAP alle ausgegebenen Aktien für 8 Milliarden US-Dollar in bar erwerben. Der Konzern habe eine Finanzierung in Höhe von insgesamt 7 Milliarden Euro zur Deckung des Kaufpreises und der akquisitionsbedingten Kosten gesichert. Der Kaufpreis schließe offene Posten aus Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen und bilanziertes Barvermögen zum Zeitpunkt des Closing ein. Vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen und des Erhalts behördlicher Genehmigungen dürfte die Akquisition im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein. Die Gremien von SAP und Qualtrics haben die Transaktion genehmigt. Die Aktionäre von haben der Transaktion ebenfalls zugestimmt.

Beim Experience Management werden Kunden-, Mitarbeiter-, Marken- und Produktfeedback ganzheitlich erhoben und ausgewertet. Die Experience-Daten und -Erkenntnisse von Qualtrics zusammen mit den operativen Daten aus SAP-Systemen sollen es Kunden ermöglichen, ihre Lieferketten, Netzwerke, Mitarbeiter und Kernprozesse besser zu steuern. Gemeinsam man so das einzige Experience- und operative Daten „end-to-end“ verbindende Steuerungssystem für Unternehmen bereit stellen, wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt.. Der XM-Spezialist erwartet für das Gesamtjahr 2018 über 400 Millionen US-Dollar Umsatz und zukünftige Wachstumsraten von über 40 Prozent. Nach erfolgreichem Abschluss der Akquisition sollen die bisherige Führungsstruktur, die Mitarbeiter, die Marke und die Unternehmenskultur erhalten bleiben. Das Unternehmen  gehört künftig zur Cloud Business Group von SAP. Ryan Smith behält seine Position als CEO. Die Konzernzentralen in Provo, Utah, und Seattle, Washington, bleiben ebenfalls erhalten.

Bildquelle: Norbert Steinhauser/SAP SE

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news-21254 Fri, 09 Nov 2018 13:09:13 +0100 Bundesregierung fördert Spieleentwicklung in Deutschland http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/bundesregierung-foerdert-spieleentwicklung-in-deutschland-21254/ Mit einem Fonds über 50 Millionen Euro will die Bundesregierung die Entwicklung von Computer- und Videospielen in Deutschland fördern. Der Branchenverband game sprach von einem „historischen Schritt”. Seit Jahren setzt sich der Verband für eine bessere Förderung ein, um Entwickler aus Deutschland international konkurrenzfähiger zu machen. Obwohl der Markt für Games in Deutschland zuletzt kräftig zugelegt hatte, war der Anteil an Spieleentwicklungen aus Deutschland weiter abgesackt.

„Digitale Spiele sind Kultur- und Wirtschaftsgut und nicht zuletzt Treiber für Innovationen, beispielsweise auch im Bereich künstlicher Intelligenz”, sagte der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Tankred Schipanski. Von der Förderung würden damit auch indirekt andere Branchen profitieren.

Auch der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Jens Zimmermannn sieht die nun auf den Weg gebrachten konkreten Förderungspläne als „dringend notwendig”, um den Entwicklerstandort Deutschland zu stärken. Jetzt müsse es darum gehen, das Förderprogramm schnellstmöglich zu entwickeln, sagte game-Geschäftsführer Felix Falk.

dpa/pf

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news-21252 Fri, 09 Nov 2018 11:24:14 +0100 Fünf Alternativen zu Apples Airpods http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/fuenf-alternativen-zu-apples-airpods-21252/ Mit seinen Bluetooth-Kopfhörern hat Apple einen regelrechten Hype um drahtlose In-Ear-Kopfhörer ausgelöst. Diese fünf Alternativen bieten ebenfalls eine komplett kabellose Hörerfahrung. Bragi „The Dash Pro”

Diese Bluetooth-Kopfhörer waren bereits vor der Veröffentlichung von Apples Airpods erhältlich und bringen eine stattliche Liste an Funktionen mit. So sollen die drahtlosen Knöpfe in Kombination mit der App iTranslate zum Beispiel ein durchaus brauchbare Echtzeitübersetzung von bis zu 40 Sprachen und verschiedene Möglichkeiten für Fitness-Tracking bieten. Dafür erbringen die „Dash Pro” laut Hersteller eine Akkuleistung von bis zu fünf Stunden. Eine nette Zusatzfunktion ist der interne Speicher der Kopfhörer, mit dem bis zu 4 GB eigene Musik hochgeladen werden kann und der das Smartphone so komplett überflüssig machen kann. Basisfunktionen können zudem direkt per Kopfgeste angesteuert werden. Mit einem Preis von rund 300 € ist das Modell allerdings auch doppelt so teuer wie das Äquivalent von Apple.

Bang & Olufsen „Beoplay E8“

Der dänische Hifi-Hersteller ist vor allem für sein geschmackvolles Design bekannt, das auch bei den „Beoplay E8” zum Tragen kommt und im Vergleich zur Konkurrenz einen klaren Akzent setzen kann. Statt Gestensteuerung setzen diese kabellosen Kopfhörer auf Befehle über die berührungssensitiven Ohrstücke. So soll etwa unkompliziert die Lautstärke geregelt oder in den Transparenzmodus gewechselt werden können. Darüber hinaus bieten die Ohrknöpfe ein Mikrofon für Spracheingaben. Hübsches Detail: Die Ladeschale aus Echtleder. Die soll bei einer durchschnittlichen Akkulaufzeit von vier Stunden bis zu zwei weitere Ladezyklen ermöglichen. Das Modell gehört mit einem Preis von etwa 250 Euro auch zu den teureren Exemplaren.

Samsung „Gear X Icon”

Mit seinen prominent beworbenen Fitness-Tracking-Funktionen und einem sogenannten Lauftrainer sollen die Bluetooth-Kopfhörer von Samsung besonders für sportliche Aktivitäten jeglicher Art geeignet sein. Das Modell bietet eine ausgewogene Mischung aus den gängigen Features, darunter ebenfalls 4 GB interner Speicher für Musik, die nicht vom Smartphone kommt. Die Akkulaufzeit beläuft sich laut Samsung auf bis zu sieben Stunden, geladen wird wie bei den meisten Kopfhörern dieser Kategorie über das mitgelieferte Etui. Mit einem Preis von etwa 100 Euro muss man hier nicht ganz so tief in die Tasche greifen. Wer plant, die Kopfhörer mit einem iPhone-Modell zu nutzen, muss allerdings mit einer deutlich eingeschränkten Funktionalität rechnen.

Jabra „Elite 65t”

Jabra ist vor allem im Geschäftsbereich kein Unbekannter, produziert der dänische Hersteller doch bereits seit geraumer Zeit funktionale Headset-Lösungen für den Einsatz im Büro und Call-Center. Dass diese Erfahrung auch in andere Bereich einfließt, zeigen die „Elite 65t”. Neben dem ergonomischen Design fällt hier vor allem die Vier-Mikrofon-Technologie auf, die eine überdurchschnittliche Sprachqualität ermöglichen soll – keine Selbstverständlichkeit bei drahtlosen In-Ear-Kopfhörern. Diese Technik soll darüber hinaus nicht nur direkten Zugriff auf digitale Sprachassistenten wie Alexa bieten, sondern auch eine wirksame Wind- und Umgebungsgeräuschreduzierung erlauben. Die Akkulaufzeit wird mit 5 Stunden angegeben, kann mit der Ladeschale aber bis auf 15 Stunden ohne Nutzung einer Steckdose oder Powerbank angehoben werden. Der Kostenpunkt liegt bei etwa 170 Euro.

Sony „WF-1000X”

Sonys Variante der drahtlosen Ohrknöpfe verspricht ebenfalls eine umfangreiche Mischung der gängigen Funktionen, will dabei aber vor allem über seinen Klang und die Umgebungsgeräuschreduzierung punkten. Auch hier ist ein Transparenzmodus vorhanden, mit dem sich etwa Durchsagen am Bahnhof einblenden lassen sollen. Nach einem Update sind die Kopfhörer zudem auch mit dem Google Assistant kompatibel. Die Akkulaufzeit soll drei Stunden betragen und mit der Ladestation auf neun weitere Stunden ausgeweitet werden können. Das Modell ist ab etwa 130 Euro zu haben.

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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Gadgets
news-21246 Thu, 08 Nov 2018 15:58:04 +0100 Auskunftspflicht bei illegalen Uploads http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/auskunftspflicht-bei-illegalen-uploads-21246/ Der Bundesgerichtshof hat heute darüber verhandelt, welche persönlichen Daten Dienste wie Youtube herausgeben müssen, wenn Urheberechtsverletzungen geahndet werden sollen. Ob Kino-Blockbuster oder Top-Ten-Album: Wer Filme und Musik unberechtigterweise online stellt, verletzt Urheberrechte und riskiert Schadenersatzforderungen. Aber nicht immer können die Geschädigten den Verantwortlichen auf die Schliche kommen. Mit welchen Daten müssen Internet-Plattformen wie Youtube ihnen dabei behilflich sein? Darüber hat am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt. (Az. I ZR 153/17)

Um was genau geht es?

Gleich drei Nutzer stellten 2013 und 2014 die Kinofilme „Parker” und „Scary Movie 5” bei Youtube ein, sie wurden dort etliche tausend Mal abgerufen. Die Constantin Film Verleih GmbH will gegen die Schuldigen vorgehen. Sie verbergen sich aber hinter Fantasienamen.

Warum ist das ein Problem?

Anders als in Internet-Tauschbörsen, die oft keinen zentralen Betreiber haben, hinterlassen die Nutzer auf Youtube nicht sichtbar ihre IP-Adresse. Mit der IP-Adresse können Geschädigte beim Provider herausfinden, von welchem Anschluss aus die Datei zum Herunterladen angeboten wurde. Sie erfahren dann Name und Anschrift des Inhabers. Bei Video-Portalen hat nähere Informationen nur der Betreiber.

Um welche Daten wird gestritten?

Wer Youtube aktiv nutzen will, muss beim Mutterkonzern Google ein Konto eröffnen. Für die Registrierung braucht es einen Namen, eine E-Mail-Adresse und das Geburtsdatum. Um Videos zu veröffentlichen, die länger als 15 Minuten sind, musste man früher außerdem eine Mobilfunknummer angeben. Youtube hat im Prozess erklärt, weder die richtigen Namen noch die Anschriften der Nutzer zu kennen. Constantin Film will nun die Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Außerdem soll Youtube die IP-Adressen herausgeben, die beim Hochladen der Filme und für den jüngsten Zugriff auf die Nutzerkonten verwendet wurden. Umstritten ist, ob es dafür eine gesetzliche Grundlage gibt.

Weshalb ist das unklar?

Relevant ist eine 1990 ins noch ältere Urheberrechtsgesetz eingefügte Vorschrift. Sie sieht nur Auskünfte über „Namen und Anschrift” vor. Die Frage ist: Ist das abschließend gemeint? Zuletzt hat das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main Youtube im August 2017 zur Herausgabe der E-Mail-Adressen verurteilt. Die Richter waren der Ansicht, dass der Begriff „Anschrift” so viel wie „Adresse” bedeutet und in der heutigen Zeit auch die E-Mail-Adresse umfasst. Weitere Auskünfte sehe das Gesetz aber nicht vor. Der BGH-Senat scheint diese Ansicht zu teilen. Die Richter nehmen sich aber noch Zeit für Beratungen, erst danach soll das Urteil verkündet werden.

Welche Bedeutung hat das Verfahren?

Youtube möchte nach eigener Darstellung in erster Linie Rechtssicherheit bei der Frage, welche Daten herausgegeben werden müssen. Brisanter für das Unternehmen ist ein zweites BGH-Verfahren, das seit kurzem beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) liegt. Dort streitet ein Musikproduzent dafür, dass die Plattform selbst für den Schaden aufkommen muss, den ihre Nutzer durch das unberechtigte Einstellen fremder Werke anrichten. Bisher sperrt Youtube solche Inhalte nur, wenn sie gemeldet werden oder auffallen. Dafür durchforstet eine speziell entwickelte Software die Plattform. Die Frage ist, ob das für die Zukunft so ausreicht. Denn auch ein aktueller Entwurf für eine Reform des EU-Urheberrechts sieht eine generelle Haftung der Betreiber bei Urheberrechtsverletzungen vor.

dpa/Anja Semmelroch/pf

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news-21245 Thu, 08 Nov 2018 15:40:36 +0100 Sicheres surfen für Kinder und Jugendliche http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/sicheres-surfen-fuer-kinder-und-jugendliche-21245/ Google gibt Eltern mit einer neuen App mehr Möglichkeiten, um die Online-Aktivitäten ihrer Kinder zu kontrollieren. „Mit der App Family Link können Eltern die Konten und Geräte ihrer Kinder verwalten”, sagte Sabine Frank, Leiterin Jugend- und Verbraucherschutz bei Google, in Hamburg. So können die Eltern unter anderem Zeitlimits für die Geräte festlegen oder unangemessene Inhalte blockieren. „Wir möchten den Eltern helfen, ihre Kinder im digitalen Zeitalter im richtigen Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken zu schulen”, sagte Frank. Family Link wurde in Deutschland im Mai diesen Jahres eingeführt. Die App ist für Android und iOS verfügbar.

Für das vor kurzem gestartete Sicherheitscenter hat Google unter anderem mit dem Verein Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) zusammengearbeitet. Hier finden Eltern in einem explizit an sie gerichteten Bereich Tipps, wie Eltern mit Kindern und Teenagern darüber sprechen können, im Internet rücksichtsvoll und online sicher zu sein. „Viele Eltern sorgen sich um die Online-Nutzung ihres Kindes”, sagte Martin Drechsler von FSM. Die meisten hätten Angst vor Kontakt zu Fremden, verstörende Gewalt- und Pornografieinhalte und Cybermobbing. Bei Teenagern sei die größte Sorge, dass sie zu viel Zeit vor dem Computer verbringen.

 

 

dpa/pf

 

 

 

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news-21244 Thu, 08 Nov 2018 15:12:05 +0100 Bunte Smartwatch mit neuem Prozessor http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/bunte-smartwatch-mit-neuem-prozessor-21244/ Fossil präsentiert mit der Sport Smartwatch sein neues Modell im Wearable-Sortiment. Basierend auf der vor kurzem eingeführten Qualcomm-Snapdragon-Wear-3100-Plattform und dem überarbeiteten Wear OS von Google, hat die Uhr mehrere neue technische Features, unter anderem eine längere Akkulaufzeit, einen neuen Energiesparmodus, einen verbesserten Umgebungslichtsensor, einen Herzfrequenzsensor, Nahfeldkommunikation (NFC) und ungebundenes GPS. Die Fossil Sport wird in sechs Farben erhältlich sein, zwei Gehäusegrößen (41 mm und 43 mm) und verschiedene Bandoptionen sollen das Angebot ergänzen. Das neue Nylon-/Aluminiumgehäuse mache diese Uhr zur bislang leichtesten Smartwatch. Darüber hinaus sei die Sport-Smartwatch mit einem leistungsfähigeren Akku (350 mAh) und dem neuen Snapdragon-Wear-3100-Prozessor ausgerüstet, was zum einen die Akkulaufzeit verlängere und zum anderen neue Funktionen ermögliche.

Wenn man das Ladegerät vergessen habe oder über das Wochenende einfach mal offline sein möchte, könne man mithilfe des Energiesparmodus die Akkulaufzeit verlängern, bis man die Uhr wieder aufladen kann. Im Zuge der Software-Entwicklung wird auch die Akkulaufzeit weiter optimiert. Der Prozessor unterstütze den Umgebungslichtsensor für ein verbessertes Nutzererlebnis. Ausgewählte Zifferblätter erscheinen bunter und kontrastreicher und ein über das Zifferblatt wandernder Sekundenzeiger soll Dynamik vermitteln.

Mit einem Fingerstreich sollen Nutzer auf Informationen zugreifen, proaktive Hilfe vom Google Assistant und ein Gesundheitscoaching von Google Fit erhalten können. Der Uhrenhersteller hat außerdem drei Zifferblätter kreiert, auf denen Google Fit integriert ist, um den Fortschritt bei der Erreichung der neuen Ziele Aktivitätsminuten und Kardiopunkte  anzuzeigen, die das Programm basierend auf Empfehlungen der WHO und der American Heart Association entwickelt hat.

Zusätzlich zu integriertem Herzfrequenzsensor, erhöhter Konnektivität, GPS und NFC- Schnittstelle bietet das Wearable weitere Funktionen. Mit der Schnellladefunktion kann sie innerhalb einer Stunde fast vollständig aufgeladen werden. Alle Uhren haben neue vorinstallierte Apps wie den führenden Streaming-Musikdienst Spotify und die Sicherheits-App Noonlight.

Bild: Fossil

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news-21241 Thu, 08 Nov 2018 13:06:55 +0100 5G-Ausbau bringt regionales Roaming http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/5g-ausbau-bringt-regionales-roaming-21241/ Beim Ausbau des Mobilfunks wurde das nationale Roaming von den Netzbetreibern bisher klar abgelehnt. Eine regionale Variante soll nun allerdings doch zur Praxis werden. Darauf haben sich Bundesregierung und Bundesnetzagentur nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in gemeinsamen Gesprächen am Montag verständigt. Mit der Versorgungsauflage soll eine bessere Versorgung im ländlichen Raum mit dem mobilen Breitband-Internet erreicht werden. Im Vergleich zur Technologie 4G (LTE) ist 5G um ein Vielfaches schneller. Demnach kann ein regionales Roaming angeordnet werden, wenn an Bundes- und Landstraßen sowie Wasserwegen wegen hoher Kosten nur ein Telekommunikationsunternehmen ein Netz ausbaut. In diesem Falle solle dieses Unternehmen anderen Anbietern die Infrastruktur gegen ein reguliertes Entgelt überlassen. Ein sogenanntes nationales Roaming - also für die gesamte Fläche Deutschlands -, wie es zuvor immer wieder in der Diskussion war, ist aber nicht vorgesehen.

Ein nationales Roaming hätte Neueinsteigern wie United Internet (mit Marken wie 1&1) den Einstieg in den 5G-Markt erleichtert, weil dann die Netze der Konkurrenz als Lückenfüller hätten dienen können. Insbesondere die Deutsche Telekom hatte dieses Konzept als „Trittbrett-Fahrerei” kritisiert. „Wenn die regulatorischen Rahmenbedingungen falsch gesetzt werden oder überzogen sind, droht Deutschland ein industriepolitisches Desaster”, warnte Telekom-Chef Tim Höttges am Donnerstag. Neben der Telekom befürchtet auch der Netzbetreiber Vodafone, dass bei einem nationalen Roaming die nötigen Investitionen ausbleiben könnten, weil Wettbewerber ohne eigenes Netz überproportional davon profitieren würden. Entsprechende Verpflichtungen würden den Ausbau im ländlichen Raum eher verhindern, heißt es von der Telekom.

Die Vorgaben der Bundesnetzagentur für den Ausbau entlang von Bundes- und Landesstraßen seien jedoch bereits dann erfüllt, wenn nur ein Lizenznehmer den Ausbau sicherstelle, heißt es in einem Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion, das der dpa vorliegt. Deshalb sei ein regionales Roaming nötig. Es solle jedoch ausschließlich für Anbieter gelten, die ihrerseits selbst in der Versorgung der Fläche investierten, heißt es dort. Zudem sprechen sich die Unions-Vertreter in ihrem Strategiepapier für eine Ermächtigung der Bundesregierung aus, mit Lizenznehmern die Erschließung bislang unversorgter Gebiete zu klären und den Betreibern dabei im Gegenzug für 20 Jahre das Recht einzuräumen, auf Grundstücken des Bundes kostenlos Sendemasten aufzustellen.

Streitpunk Versorgungsauflagen

Für ein begrenztes regionales Roaming wäre noch eine Änderung des Telekommunikationsgesetzes im kommenden Jahr notwendig. Die Bundesnetzagentur will Ende November die Vergaberegeln festlegen, auf deren Basis im nächsten Jahr 5G-Frequenzen versteigert werden sollen. Neben dem regionalen Roaming wurden laut Kreisen zwischen Politik und Netzagentur weitere Versorgungsauflagen besprochen, etwa für Autobahnen, Bundesstraßen und die Schiene. Daneben geht es um die Übertragungsgeschwindigkeit. Zur Durchsetzung der Versorgungsauflagen solle es Sanktionsmöglichkeiten geben.

Ein erster Entwurf der Netzagentur zu den 5G-Vergaberegeln war in der Politik auf breite Kritik gestoßen, dabei ging es vor allem vor um die Flächenversorgung. Viele Politiker aus Regierung und Opposition forderten eine komplette Abdeckung der Fläche mit 5G-Netzen. Provider wie die Deutsche Telekom verweisen darauf, dass eine hundertprozentige Abdeckung der Fläche in Deutschland wirtschaftlich unsinnig und technisch nicht notwendig sei.

dpa/pf

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news-21237 Thu, 08 Nov 2018 07:25:04 +0100 Samsung zeigt faltbares Smartphone http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/samsung-zeigt-faltbares-smartphone-21237/ Mit einem Smartphone zum Aufklappen möchte Samsung neue Impulse setzen. Das Gerät lässt sich mit einem Handgriff zum 7,3-Zoll-Tablet umfunktionieren. Auf diesem 7,3 Zoll (18,5 cm) großen Bildschirm können bis zu drei Apps gleichzeitig laufen. Das biegsame Display sei „die Basis für das Smartphone von Morgen”, schwärmt Samsung-Manager Justin Denison in San Francisco. Ein Samsung-Telefon, in dem sich ein zweiter faltbarer Bildschirm in der Größe eines kleinen Tablets versteckt, könnte im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Die Produktion der entsprechenden „Infinity Flex Displays” soll jedenfalls in den nächsten Monaten anlaufen.

„Das nächste große Ding” im Smartphone-Markt soll nicht von Apple, sondern von Samsung aus Südkorea kommen. 2007 hatte das iPhone mit seinem großen berührungsempfindlichen Display den Handy-Markt revolutioniert und das Ende der Tastaturtelefone eingeleitet. Seitdem wurden Smartphones immer dünner und ihre Bildschirme immer größer - aber ihre Grundform mit dem Touchscreen als Mittelpunkte bleibt unverändert. Jetzt will Samsung den nächsten Schritt mit einem Falt-Display gehen. Google ist mit im Boot: Das Betriebssystem Android werde den Bildschirm vollständig unterstützen, versichert Glen Murphy vom Internet-Konzern auf der Samsung-Entwicklerkonferenz.

Viele Details blieben bei der Präsentation des Prototypen in San Francisco allerdings buchstäblich im Dunkeln: Das Licht auf der Bühne war so runtergedreht, dass man fast nur die Displays leuchten sah. So blieb unklar, wie dick das zusammengefaltete Gerät ist - und wie Samsung den Falt-Mechanismus gestaltete. Später wurden einige wenige Details veröffentlicht. Daraus wurde immerhin klar, dass das „klassische” Display auf der Außenseite mit einer Diagonale von 4,58 Zoll (11,6 cm) nach heutigen Verhältnissen eher klein ausfällt. Zudem bekommt es einen dicken Rahmen oben und unten - etwas, wovon sich die Industrie eigentlich gerade verabschiedet.

Steigender Konkurrenzkampf

Samsung ist seit der Jahren der Marktführer im Smartphone-Geschäft nach der Zahl verkaufter Smartphones - wird aber zunehmend von chinesischen Rivalen unter Druck gesetzt. Im vergangenen Quartal sank der Absatz von Samsung-Smartphones nach Zahlen des Marktforschers IDC im Jahresvergleich um 13,8 Prozent auf 72,2 Millionen Computer-Handys und einen Marktanteil von noch 20,3 Prozent. Auf dem zweiten Rang steigerte der chinesische Anbieter Huawei seine Verkäufe um fast ein Drittel und kam mit 52 Millionen Smartphones auf einen Marktanteil von 14,6 Prozent. Apple sehen die Analysten von IDC auf Platz drei bei einem Marktanteil von 13,8 Prozent - aber dank der teuren iPhones sichert sich der Konzern den Großteil der Gewinne in dem Geschäft.

Zu Samsungs Zukunftskonzept gehören auch eine neue Benutzeroberfläche namens „One UI” und intelligenter Sprachsteuerung. Diese Rolle soll für Samsung Bixby übernehmen, ein Digitalassistent, der Amazons Alexa und Apples Siri herausfordert. Samsung will 22 Milliarden Dollar in die Entwicklung Künstlicher Intelligenz investieren und in sieben KI-Zentren über 1000 Entwickler einstellen. Die deutschsprachige Version von Bixby solle in wenigen Monaten eingeführt werden, hieß es in San Francisco. Damit wird dann auch die bislang in Deutschland nutzlose „Bixby-Taste” an neueren Samsung-Smartphones einen Sinn bekommen. In den USA bekam Bixby allerdings bisher wenig schmeichelhafte Kritiken.

DJ Koh, der Chef von Samsungs Mobilfunksparte, hat zwei Tage Zeit, um die rund 5000 angereisten Softwareentwickler und Partnerfirmen von seiner Zukunftsvision zu überzeugen. Denn er steht vor einem Problem. Anders als damals Apple kontrolliert er nicht das Betriebssystem seines Smartphones. Samsung setzt auf Android und ist auf Googles Unterstüzung angewiesen. Samsungs eigenes Betriebssystem „Tizen” hat nie den Durchbruch im Smartphone-Markt geschafft. Koh muss die Entwickler auf seine Seite ziehen. Passen sie ihre Anwendungen und Apps nicht an, bleibt das Falt-Telefon eine Hülle ohne Inhalt. Samsung wird nun erst einmal einen Faltbildschirm-Simulator bereitstellen, auf die Entwickler ihre Produkte testen können.

Enge Zusammenarbeit mit Entwicklern

Koh verspricht den externen Entwicklern zudem jetzt erstmals vollen Zugriff auf Bixby. In einer eigenen Software-Umgebung, dem „Bixby Developer Studio”, sollen sie einfach und schnell Bixby-Projekte erstellen können. Dabei werden sie von der künstlichen Intelligenz unterstützt, die Teile des Softwarecodes automatisch schreiben werde.

Samsung, betont Koh, verkaufe 500 Millionen Geräte jedes Jahr, von Haustechnik über smarte Lautsprecher bis zum Smartphone oder Fernseher. Bis 2020 sollen alle aktuellen Geräte vernetzt sein und immer mehr von ihnen werden Bixby bekommen. Diese riesige Basis, hofft Samsung, werde für genug Interesse sorgen. Bereits 2021, so die Samsung-Marktforscher, werde die Zahl der großen Smartphones die der gewöhnlichen Modelle übersteigen. Mit dem Falt-Phone, das immer noch in jede Anzugtasche passt, will Samsung dann ein attraktives Produkt anbieten können.

Denn der Smartphone-Primus kann nicht davon ausgehen, die neuen Gerätekategorie für sich allein zu haben. Inzwischen werden Smartphones mit faltbaren Bildschirmen unter anderen auch von den chinesischen Herstellern Huawei, Xiaomi und Lenovo erwartet. Und der südkoreanische Samsung-Konkurrent LG zeigte bereits den Prototypen eines großen Fernseher-Displays, das sich zusammenrollen lässt.

dpa/Axel Postinett/pf

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news-21233 Wed, 07 Nov 2018 16:38:02 +0100 Augengesundheit kommt oft zu kurz http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/augengesundheit-kommt-oft-zu-kurz-21233/ Nutzer legen viel Wert auf die Auswahl des Gerätes, das zum eigenen Leben und dem eigenen Stil passt. Ob es ein schickes Smartphone, ein Tablet für die Freizeit oder ein leistungsstarker PC oder Laptop ist. Doch viele – gerade intensive Bildschirm-Nutzer − vergessen oft eines der wichtigsten Ausstattungselemente ihres digitaler Umgebung: die eigenen Augen. Smartphone-Nutzer schauen weit über zwei Stunden und rund 88-mal täglich auf ihr Gerätedisplay, obwohl es als erwiesen gilt, dass langes Starren auf kleine oder große Bildschirme nicht nur den Augen schadet: Trockene und brennende Augen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und eine verspannte Nacken- und Schultermuskulatur sind Folgesymptome, die alle zum sogenannten digitalen Sehstress zählen. Auch für die zunehmende Kurzsichtigkeit unserer Gesellschaft kann der permanente Blick auf Displays teilweise verantwortlich gemacht werden. Abhilfe soll hier beispielsweise die Zeiss Digital Inside Technologie bieten, die die veränderten Sehbedingungen bei der Nutzung digitaler Endgeräte, die ganz anders sind als zum Beispiel beim Lesen eines Buches, berücksichtigt.

Wer im Alltag hauptsächlich vor einem Computer sitzt, ist ständig „blauem Licht“ ausgesetzt. Moderne Laptop-, Handy- oder Tablet-Displays emittieren Strahlung im kurzwelligen, energiereichen blauen Bereich, die den Augen Stress bereiten kann. Zudem reagiert das Nervensystem auf blaues Licht besonders sensibel, denn es stört beispielsweise den Schlaf-Wach-Rhythmus. Mit der Beschichtung „Duravision Blue Protect“ will das Optik-Unternehmen den kritischen blauen Lichtanteil der Displays teilweise reduzieren und die Augen somit entlasten.

Timo Kratzer, Leiter der Entwicklungsabteilung für Brillenglasdesign und Patente bei Zeiss Vision Care, ist ein Experte für digitalen Sehstress: „Bereits mit Mitte 30 setzt schleichend die Akkommodation ein, was bedeutet, dass die Anpassung des Auges auf das Scharfsehen unterschiedlicher Entfernungen nachlässt. Insbesondere bei der Nutzung des Smartphones wechselt man aber besonders häufig den Blick von der Nahsicht auf das Gerät in die Ferne - da müssen die Augen ständig auf die neue Entfernung fokussieren. Entscheidend also für die sogenannten Digital Brillengläser, wie sie von uns gefertigt werden, ist eine Sehunterstützung im Nahbereich für den Blick auf das digitale Endgerät in einem Abstand von ca. 30 Zentimetern und gleichzeitig ein großer Fernbereich mit einem schnellen Übergang beider Sehzonen. Somit haben wir eine Addition – von 0,5 bis 1,25 Dioptrien – im unteren Bereich des Brillenglases, die so gering wie nötig ist, mit einer ungestörten Fernsicht verbunden.“

Die Digital-Brillengläser sollen die Arbeit der Augenlinse unterstützen, die für das Scharfstellen des Auges in die Nähe und Ferne verantwortlich ist. Der digitale Sehstress wird minimiert, die Effekte sollen sich schnell einstellen: Schriften, Videos und Bilder erscheinen deutlicher und bereiten weniger Mühe beim Lesen oder Anschauen und die Augen sind weniger anfällig für Brennen und Trockenheit. Die Digital-Brillengläser sind für den Einsatz in der Alltagsbrille geeignet mit dem Zusatzeffekt der Nahunterstützung, speziell für die Nutzung von Displays.Bildquelle: Zeiss AG

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news-21225 Wed, 07 Nov 2018 09:29:21 +0100 Transport per Drohne http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/transport-per-drohne-21225/ MOBILE BUSINESS präsentiert innovative Start-ups, die mit ihren Ideen die mobile Branche aufmischen möchten. Diesmal: Doks. Innovation Gmbh aus Kassel. Die Gründungsidee

Nach drei Jahren intensiver Beschäftigung mit drei Kernherausforderungen in der Logistik – Personalmangel, fehlende Automatisierung und mangelnde Digitalisierung – haben sich Mike Becker, Martin Lang, Martin Fiedler und Benjamin Federmann dazu entschieden, Doks.Innovation zu gründen und Bestandserfassungen, Inventuren sowie das Stammdaten-Management zu automatisieren.

Der Mobility-Gedanke

Mit seinen Kernlösungen will das Start-up die Datenquantität und -qualität entlang der Lieferkette unterstützen. So bildet es etwa mit „delivAIRy“, der industriellen Lösung für den Transport von Gütern mit Drohnen, das Bindeglied zwischen klassischem Transport mit Fahrzeugen und dem Langstreckentransport mit Flugzeugen.

Der Kundenstamm

Neben Kontraktlogistikunternehmen, die vor allem die automatisierte Bestandserfassung in Palettenregallagern schätzen, arbeitet das Start-up mit Unternehmen der Automobil- und Fertigungsindustrie. Hier soll das größte Kundeninteresse im Bereich der autarken Sensorik liegen, die im Zusammenhang mit Intralogistik, In- und Outbound-Prozessen Volumeninformationen, Objektmaße sowie Lokalisierungsinformationen generiert und automatisiert Labels verarbeitet.

Die Zukunftsvision

Doks. Innovation strebt mit der Kombination aus Sensorik und Machine-
Learning
-Algorithmen eine Plattformstrategie an, die es Kunden erlaubt, individuelle Anwendungen mithilfe der Basis-Hard- und -Software zu implementieren. Dabei wird das automatisierte Verarbeiten visueller Informationen zur Bereitstellung von Bestandsinformationen und Stammdaten die entscheidenste Rolle spielen.

Doks. Innovation GmbH
Branche: Robotik, Industrie 4.0,  Automatisierung, Data Analytics
Gründung: 2017
Gründer: Mike Becker, Martin Lang, Martin Fiedler, Benjamin Federmann
Geschäftsführer: Benjamin Federmann
Unternehmenssitz: Kassel
Mitarbeiterzahl: 12

Bildquelle: Doks. Innovation

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news-21222 Tue, 06 Nov 2018 15:34:16 +0100 Umgang mit KI erfordert gesellschaftliche Debatte http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/umgang-mit-ki-erfordert-gesellschaftliche-debatte-21222/ Die Ausstellung „Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten” beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Fallstricken der zunehmenden Digitalisierung und stellt die Frage, welche Rolle die titelgebenden Felder in unserer Gesellschaft spielen sollen. „Hallo Pepper!” - „Hallo Mensch!”, „Wie geht es Dir?” - „Mir geht es gut. Und Dir?”, „Mir geht es auch gut.” - „Das freut mich zu hören.” - So beginnt der Dialog zwischen Mensch und Maschine. Wobei Pepper, der 1,20 Meter große Roboter mit den niedlichen Kulleraugen, die blinken, wenn er sich mit jemandem unterhält, absolut nichts Bedrohliches an sich hat. In Japan wird er bereits in der Kundenberatung einer Telekommunikationsfirma eingesetzt, und auch bei der deutschen Telekom kann man sich einen Einsatz gut vorstellen.

Pepper ist der heimliche Star der Ausstellung „Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten” im Hamburger Museum der Arbeit, die sich bis zum 19. Mai mit der Zukunft der Arbeit beschäftigt. Können uns Roboter und Künstliche Intelligenz (KI) das Leben erleichtern? Oder sind sie eine ernstzunehmende Gefahr für die Menschheit? Auf diese Fragen wollen die Ausstellungsmacher Anregungen geben. „Keiner kennt die Wahrheit. Ob optimistisch oder apokalyptisch - die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte”, sagte Daniel Opper vom Bucerius Lab der Zeit-Stiftung, das die Schau mitorganisiert hat, am Dienstag in Hamburg. Ziel der Ausstellung sei es, die Dimension der mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbundenen Veränderungen zu erkunden und den Besuchern eine Orientierung zu geben.

Eine Frage der Perspektive

Zu bewundern ist auch Paro, eine Roboter-Robbe, die erfolgreich in der Betreuung von Demenzkranken eingesetzt wird. „In Japan gibt es auch schon Roboter, die Menschen beim Sterben begleiten”, erklärt Kurator Mario Bäumer. „Die Frage ist nur: Wollen wir das? Darüber müssen wir dringend eine gesellschaftliche Debatte führen”, meinte Bäumer. Schon jetzt gebe es Unternehmen, in denen Bewerbungsgespräche von einem Roboter geführt werden, der mit einem Algorithmus den perfekten Kandidaten auswählt. „Für mich ist nicht die Frage entscheidend, wie menschlich die Maschinen werden, sondern dass die Menschen nicht immer mehr wie Maschinen werden”, sagte der Kurator.

An einer von elf Stationen schlüpft eine Schauspielerin in Berufe, die unterschiedliche Entwicklungstrends darstellen. Während Berufe wie Softwareentwicklerin und Mediendesignerin profitierten, werde es Berufe wie Busfahrerin oder Supermarktkassiererin bald nicht mehr geben. Aber auch qualifizierte Berufsgruppen müssten sich in Zukunft umstellen. „Auch Ärzte und Juristen werden ihren Job verlieren, wenn sie sich weigern, mit KI zusammenzuarbeiten”, sagte Bäumer.

Laut Prognosen könnten in zehn Jahren 95 Prozent der Supermarktkassiererinnen ersetzt werden. „Die Frage ist nur: will man das auch?”, meinte Bäumer. Schon jetzt gebe es Bereiche, die eine persönliche Ansprache für sehr wichtig erhalten - zum Beispiel bei Banken. Die Berufe müssten sich nur dementsprechend wandeln. Und dann gebe es noch die Berufe, bei denen Empathie, Kreativität und menschliche Beziehungen gefragt sind, und die nur sehr schwer zu ersetzen sind. Als Beispiel nannte Bäumer den Beruf der Erzieherin, der Pflegerin oder der Kellnerin - schließlich erfordere er eine hohe Kompetenz im Auswerten von menschlicher Mimik und Gestik.

dpa/Carola Große-Wilde/pf

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news-21221 Tue, 06 Nov 2018 14:45:15 +0100 Mit Knox Manage Mobilgeräte verwalten http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/mit-knox-manage-mobilgeraete-verwalten-21221/ Samsung Electronics erweitert sein Lösungspaket für Enterprise Mobility: Mit Knox Manage können Unternehmen ihre Geräteflotte zentral verwalten und so Effizienz und Datensicherheit verwalten. Die Enterprise-Mobility-Management-Lösung (EMM) ermöglicht IT-Administratoren über eine Cloud-basierte Befehlszentrale, Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen - einschließlich Android, iOS und Windows 10 – von zentraler Stelle aus zu verwalten. Damit bietet Knox Manage neben einem weitrechenden Schutz der Daten durch die Plattform auch eine Lösung für die Unterstützung mobiler Arbeitsprozesse. Die EMM-Lösung ist ab sofort über die üblichen B2B-Distributionskanäle verfügbar.

Datensicherheit sowie der ungehinderte Austausch von Informationen sind elementare Bestandteile im digitalen Arbeitsalltag. Das gilt auch beim Einsatz mobiler Endgeräte. IT-Administratoren müssen dafür sorgen, dass auf notwendige, jedoch oft auch sensible, Daten immer und überall zugegriffen werden kann, auch wenn Mitarbeiter über verschiedene mobile Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen auf Firmen-Emails, Kundendaten und Finanzinformationen zugreifen. Doch dedizierte Infrastrukturen hierfür können teuer werden, ihre Einrichtung zudem wertvolle Zeit kosten – eine Hürde insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe.

Die EMM-Lösung Knox soll Unternehmen erlauben, ihre Geräte kostengünstig zentral zu verwalten, ausgewählte Firmware-Updates über Drahtlosverbindung aufzuspielen oder gegebenenfalls auch die Verwendung von bestimmten Gerätefunktionalitäten einzuschränken.

Knox Manage unterstützt unter anderem Mobile Enrollment – eine kostenlose Lösung, die es Unternehmen ermögliche, tausende Geräte gleichzeitig hinzuzufügen, ohne jedes Gerät einzeln anmelden zu müssen. Administratoren könnten so EMM-Clients per Fernzugriff auf Mitarbeitergeräten installieren und die Benutzer registrieren. Dank des Einrichtungsassistenten ist darüber hinaus die Einrichtung verschiedener Profile in nur wenigen Schritten erledigt. Das Tool hilft Unternehmen zudem bei der Verwaltung von Profileinstellungen, sowie der Verteilung von Profilen und Anwendungen. Das gilt auch für Sicherheitsfragen: Manage ergänzt als Lösung die Platform for Enterprise, die auf allen Android- oder lizenzbasierten mobilen Endgeräten von Samsung integriert ist. In dieser Kombination reagiert das System automatisch bei einem verdächtigen Ereignis: in einem solchen Fall werden bereits vorkonfigurierte Maßnahmen automatisiert ausgeführt, beispielsweise die Trennung eines Nutzers vom Netzwerk. Der Fachbegriff hierfür lautet Event-Based Policy Enforcement.

Aber auch, wenn das Gerät unterwegs Schwierigkeiten macht, muss der Nutzer nicht verzweifeln: Mitarbeiter können ihrem IT-Administrator direkten Zugriff auf ihr Gerät geben, damit er Probleme umgehend behandeln kann – und nicht erst, wenn der Mitarbeiter wieder in der Zentrale ist. So können Mobilgeräte darüber hinaus nach vordefinierten Ereignissen verwaltet werden, beispielsweise kann der Zugriff auf die Kameras während der Arbeitszeit gesperrt werden. Zudem können Ausnahmeregelungen für bestimmte Benutzer über eine gewisse Zeitspanne hinweg festgelegt werden. Eine zusätzliche Schutzvorkehrung: denn damit werden vertrauliche Geschäftsdaten nicht nur vor externen Angriffen geschützt, sondern ebenfalls vor unbeabsichtigten und möglicherweise sicherheitsgefährdenden Aktionen der Mitarbeiter.

Diese zusätzliche Schutzvorkehrung trägt einer Sorge Rechnung, die insbesondere kleine und  mittlere Unternehmen in Deutschland umtreibt: Denn laut einer Untersuchung von IDC gehen 52 Prozent der IT-Verantwortlichen davon aus, dass von Anwendern, also den eigenen Mitarbeitern, eine größere Gefahr ausgeht als von Cyber-Kriminellen. IT-Abteilungen seien daher aufgefordert, Insider-Bedrohungen mit strengen Richtlinienkontrollen zu bekämpfen. Dies sollte jedoch so geschehen, dass weder die Benutzerfreundlichkeit der Geräte noch die Produktivität der Mitarbeiter eingeschränkt wird. Umfassende EMM-Lösungen sind der Schlüssel zur Lösung dieses Problems – auch im Hinblick auf die Einhaltung der DSGVO-Anforderungen – und werden laut IDC zukünftig die präferierte Management-Plattform für mobile Geräte und PCs darstellen. Die Cloud-basierte EMM-Plattform wird im ersten Halbjahr 2019 auch für Wearables von Samsung zur Verfügung stehen.
Bildquelle: Samsung

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news-21217 Tue, 06 Nov 2018 14:16:12 +0100 5G: Altmaier will Netzbetreiber in die Pflicht nehmen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/5g-altmaier-will-netzbetreiber-in-die-pflicht-nehmen-21217/ Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will Netzbetreiber im Zweifel zur Kooperation verpflichten, sollten sich diese nicht an die zeitlichen Vorgaben für den 5G-Ausbau halten. „Die Funklöcher entlang von Landstraßen und Autobahnen nerven - zu Recht - viele Menschen”, sagte der CDU-Politiker der „Bild”. Bei der Versteigerung der neuen Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G müsse von Anfang an garantiert werden, dass der Netzausbau im geplanten Zeitrahmen erfolge und der schnelle Mobilfunk in Echtzeit in nächster Zeit verfügbar sei: „Wir brauchen da mehr Marktwirtschaft und politischen Druck, mehr Konkurrenz, damit neue Anbieter eine Chance haben.” Wenn die vertraglich zugesicherten Ausbauverpflichtungen absehbar nicht erfüllt werden, müssen die Netzbetreiber nach den Worten Altmaiers „per Roaming kooperieren, so dass alle Kunden versorgt sind”.

Die Regeln für die Versteigerung der 5G-Frequenzen legt die Bundesnetzagentur fest. Nach einem ersten Entwurf müssen die Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte mit einer Datengeschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde im Download versorgen. Bei den verbleibenden zwei Prozent handelt es sich um Haushalte in schwer zugänglichen Gebieten, meist im ländlichen Raum, wo sich der Ausbau für die Konzerne kaum rechnet.

Teile der Wirtschaft und der Kommunen bemängeln, dass die Netzagentur keine lückenlose Versorgung vorschreiben will. Eine Entscheidung über die Regeln bei der im kommenden Jahr geplanten Versteigerung soll im November fallen. Die Koalition von Union und SPD will bis 2025 ein flächendeckendes schnelles Internet.

dpa/pf

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news-21218 Tue, 06 Nov 2018 13:57:43 +0100 Bitcoin-Schwindel auf Twitter http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/bitcoin-schwindel-auf-twitter-21218/ Mit gefälschten Twitter-Profilen haben Betrüger mehr als 150.000 Dollar eingesackt. Die Opfer wurden unter Vortäuschung falscher Tatsachen zum Kauf der vermeintlichen Digitalwährungen gedrängt. Wie die Website des Senders BBC berichtete, wurden zuletzt auch gewerbliche Twitter-Accounts etwa der britischen Modekette Matalan und des US-Verlags Pantheon Books von Kriminellen gekapert, die allesamt mit einem blauen Punkt und weißem Häkchen verifiziert sind und deshalb als besonders glaubwürdig erscheinen. Mit inzwischen gelöschten Tweets sollen demnach Nutzer aufgefordert worden sein, einen kleinen Betrag in der Digitalwährung Bitcoin einzuzahlen, um dann eine größere Summe zu erhalten. Laut der Website „Quartz” sackten die Betrüger mit dieser Masche bislang bis zu 150.000 Dollar ein.

Mit einem weiteren Trick versuchten die Kriminellen den Berichten zufolge, die gefälschten Tweets von Musk noch glaubwürdiger erscheinen zu lassen: Sie kaperten und fälschten weitere Accounts, über die sie positive Reaktionen auf den Fake-Tweet verschickten. Laut BBC kursierten erste gefälschte Tweets, die vermeintlich von Musk stammen, bereits seit März bei dem Kurznachrichtendienst. Diese waren allerdings nicht so „professionell” gemacht. Twitter habe inzwischen die Art und Weise, wie sie gegen solche Kryptowährungs-Betrügerein vorgehen, „erheblich verbessert”, zitierte die BBC einen Sprecher.

dpa/pf

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news-21212 Tue, 06 Nov 2018 10:48:38 +0100 Moderne Arbeitsprozesse im Außendienst http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/moderne-arbeitsprozesse-im-aussendienst-21212/ Mithilfe einer mobilen Lösung wurde in der Langgroup eine digitale Vertriebsstrategie entwickelt, mit der die Arbeitsprozesse im Außendienst modernisiert und gleichzeitig effizienter gestaltet werden konnten. Als Direktvertreiber für technische und chemische Verbrauchsgüter beliefert die Langgroup mit Sitz im hessischen Großenlüder nahe Fulda Werkstätten und Industriebetriebe in ganz Europa. Insgesamt vier Gesellschaften – Technolit, Iwetec, Hotrega und BNG – bilden zusammen die mittelständische Unternehmensgruppe. Europaweit arbeiten zurzeit 1.700 Mitarbeiter für das Unternehmen, 1.200 davon im Außendienst. „Der Außendienst ist das Herzstück unseres Unternehmens. Umfassende und kompetente Beratung beim Kunden vor Ort ist eine unserer größten Stärken und definiert unsere Unternehmenskultur“, erklärt Stephan Günther, Sprecher der Geschäftsführung der Langgroup. „Wir haben uns von Beginn an dazu entschieden, vorwiegend ausgebildete Handwerker für den Vertrieb unserer Produkte einzusetzen. Mit ihrem umfassenden Fachwissen können sie die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich bedienen – von Handwerker zu Handwerker.“

Das Unternehmen bietet seinen Kunden über 50.000 verschiedene Artikel für den Bedarf in Werkstätten – von Schweißgeräten über chemische Klebestoffe bis hin zum Arbeitsschutz. Bis vor kurzem waren alle Außendienstmitarbeiter mit einem über tausend Seiten starken Katalog ausgestattet, mit dessen Hilfe sie den Kunden vor Ort die umfassende Produktpalette präsentieren konnten. „Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung haben wir bereits vor eineinhalb Jahren damit begonnen, unsere Lagerprozesse papierlos zu machen“, erläutert Stephan Günther. „Mittelständische Unternehmen, die jetzt nicht auf den Digitalisierungszug aufspringen, werden früher oder später abgehängt. Da war es nur folgerichtig, dass wir weitere Unternehmensbereiche mit moderner Technologie ausstatten wollten. Wir haben erkannt, wie viel Zeit und im Endeffekt auch Geld wir mit unserer alten Vertriebsstrategie verloren. Uns war klar, dass sich an dieser Stelle etwas ändern musste.“ Mithilfe einer mobilen Gemeinschaftslösung von Samsung und der Telekom wurde eine digitale Vertriebsstrategie entwickelt, mit der die Arbeitsprozesse im Außendienst modernisiert und gleichzeitig effizienter gestaltet werden konnten.

Mit geringem Aufwand

„Wir haben uns relativ schnell dazu entschieden, unsere Außendienstmitarbeiter mit mobilen Endgeräten auszustatten. So sollten ihnen alle wichtigen Informationen zentralisiert zur Verfügung stehen“, erklärt Daniel Seuring, stellvertretender IT-Leiter bei Technolit. „Am Anfang standen wir vor der Herausforderung, dass es am deutschen Markt keine Lösung zu geben schien, die alle unsere Anforderungen erfüllen konnte. Unser Ziel war es, eine sehr große Anzahl an mobilen Endgeräten für den Außendienst mit geringem Aufwand konfigurieren und an die Mitarbeiter verteilen zu können. Der gesamte Prozess sollte möglichst automatisiert ablaufen. Außerdem sollte die Lösung die Sicherheit unserer sensiblen Unternehmensdaten ermöglichen. Wir haben daraufhin mehrere Anbieter unter die Lupe genommen, bis uns schließlich die gemeinschaftliche Lösung von Samsung und der Telekom überzeugt hat.“

Mit dem Galaxy Tab S2 LTE und den Smartphones der Serien Galaxy A3, A5 und S7 sowie einer weitreichenden und abgesicherten Datenlösung, die zentral verwendet werden kann, steht der Langgroup nun ein passendes Lösungsportfolio zur Verfügung. Das Unternehmen bezieht die Smartphones und Tablets über seinen Mobilfunkprovider, die Deutsche Telekom. Durch einen Triple-SIM-Tarif hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, drei mobile Endgeräte anzuschließen und im Arbeitsalltag zu verwenden. Im Moment verfügt der Anwender über insgesamt 1.298 Verträge bei der Telekom und über 2.700 mobile Endgeräte von Samsung.

Müheloser Konfigurationsprozess

Zur mühelosen Konfiguration von mobilen Endgeräten im Geschäftsumfeld bietet die Telekom ihren Kunden ein MDM-Portfolio, zu dem auch Knox Mobile Enrollment gehört. Es sorgt dafür, dass eine große Anzahl an Samsung-Endgeräten vollständig automatisiert registriert und installiert werden kann und individuelle Sicherheitseinstellungen eines Unternehmens einfach überspielt werden können. So können geschäftlich genutzte Smartphones und Tablets unkompliziert in Betrieb genommen werden. „Die Lösung reduziert den administrativen Aufwand in der IT. Wir müssen lediglich eine SIM-Karte in die Geräte legen und der Installation von Anwendungen mit nur einem Klick zustimmen“, erklärt Daniel Seuring.

„Im Konfigurationsprozess wird die Seriennummer eines Geräts dann einem Mitarbeiter zugewiesen und ein individuelles Passwort erstellt. Unsere Mitarbeiter müssen das mobile Endgerät nur anschalten und ihr Passwort eingeben. Alle Applikationen, die die Mitarbeiter für ihren Arbeitsalltag benötigen, sind dann bereits installiert.“

Schon beim ersten Einschalten des Geräts wird sichtbar, dass es sich um ein verwaltetes Gerät handelt, das nur innerhalb der Langgroup eingesetzt werden kann. Das Thema „Datensicherheit“ war ein entscheidendes Auswahlkriterium bei der Suche nach einem passenden Lösungsanbieter. „Der Außendienst trägt sensible Unternehmensdaten live mit sich, deshalb ist die Gerätesicherheit ein wichtiger Aspekt für uns“, erläutert Seuring weiterhin. „Durch Knox haben wir die volle Kontrolle über die Geräte. Wir können steuern, wer Zugriff auf das System und auf systemrelevante Daten hat. All unsere Daten sind geschützt.“

Positive Resonanz der Mitarbeiter

Die Resonanz der Außenmitarbeiter auf ihre neuen Arbeitsmittel ist positiv. Sie finden es toll, immer aktuelle Informationen zur Verfügung stehen zu haben und sich den Papierkram an der einen oder anderen Stelle ersparen zu können. Mit den mobilen Geräten haben sie smarte Arbeitsmittel an der Hand, mit denen viele Arbeitsschritte effizienter ablaufen als vorher.

Für die Zukunft plant das Unternehmen, mithilfe der mobilen Endgeräte noch weitere Lösungen für die internen Prozesse des Unternehmens entwickeln zu können. So soll schon bald eine Art Social-Collaboration-Software eingeführt werden, die die Kommunikation innerhalb der einzelnen Gesellschaften verbessert. Zudem sollen E-Learning-Plattformen eingerichtet werden, um Mitarbeiter zu schulen und so den Kenntnisstand kontinuierlich zu erweitern. Gerade bei mehreren Standorten ist es schwierig, dafür einen gemeinsamen Platz zu finden. Aus diesem Grund sollen für die Zukunft außerdem digitale Videokonferenzen zum Einsatz kommen, um sich standortübergreifend austauschen zu können.

Langgroup
Branche: Direktvertrieb für technische und chemische Verbrauchsgüter
Gründung: 1979 (Gründung von Technolit, der ersten Gesellschaft der Langgroup)
Firmensitz: Großenlüder
Mitarbeiterzahl: 1.700

Bildquelle: Technolit

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news-21209 Tue, 06 Nov 2018 09:50:02 +0100 Die fünf größten Mobile-Flops http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/die-fuenf-groessten-mobile-flops-21209/ Mobile Endgeräte müssen immer wieder für fragwürdige Innovationskonzepte und eigenartige Experimente herhalten. Diese fünf Pleiten sind dabei besonders in Erinnerung geblieben. Bildschirmtechnologie: 3D-Displays

Als mit Geräten wie dem HTC Evo 3D oder LG Optimus 3D die dreidimensionale Darstellung von Foto- und Videoinhalten der nächste Mobile-Trend werden sollte, zogen verdächtig wenig Konkurrenten nach. Mit gutem Grund, wie man heute weiß. Während über die Verkaufszahlen der genannten Modelle nicht viel bekannt ist, kann man sich den Rest nämlich denken. Kurz: das Feature dürfte nicht ohne Grund von der Bildfläche verschwunden sein. Wer diese Technik nutzt, möchte die räumlich darstellbaren Schnappschüsse und Videos schließlich auch mit anderen teilen. Verfügen die aber nicht über die entsprechende Funktion, bleibt die 3D-Spielerei ein ziemlich einsamer Spaß.

Klobige Hybride: Gaming-Smartphones

Obwohl das Smartphone inzwischen die populärste Plattform für Videospiele sein soll, gibt es bis heute kein einziges Modell, das beide Welten wirklich sinnvoll zusammenführen konnte. Legendär etwa Nokias unansehnlicher Versuch, Telefon und tragbare Konsole mit dem N-Gage unter einen Hut zu bekommen. Dabei gelang das Kunststück, gleich beide Aspekte allenfalls mangelhaft umzusetzen. Auch Sony Ericsson scheiterte einige Jahre später mit der gleichen Ambition: Das Xperia Play konnte trotz ausschiebbaren Playstation-Controller und exklusiven Spielen nur eine kleine Randgruppe begeistern.

Abgehängt und belächelt: Microsoft Mobile

Als im Herbst 2017 das Ende von Microsofts mobilen Betriebssystem bekannt gegeben wurde, überraschte das niemanden mehr. An eigenen Smartphones wurde zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon nicht mehr gearbeitet und auch Windows Phone wurde neben Android und iOS mehr und mehr zum nischigen Exoten. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Sicher ist, dass Microsoft reichlich spät auf den Markt drängte und trotz eines kleinen Kreises an überzeugten Anhängern nie so richtig einen Fuß in die Tür bekam. Fairerweise muss man sagen, dass Windows-Phone einen nachhaltigen Einfluss auf die folgenden Windows-Betriebssysteme hatte, die wiederum auf populären Endgeräten wie denen aus der Surface-Reihe zu finden sind.

Teurer Einkaufszettel: Amazon Fire Phone

Amazon hat mit seinen mobilen Endgeräten noch nie Begeisterungsstürme ausgelöst, das erste Smartphone des Versandriesen kam allerdings derart halbherzig und unambitioniert daher, dass man es durchaus als Flop bezeichnen darf. Eine Bezeichnung die auch auf die schleppenden Verkäufe des Telefons zutrifft. Amazon bewarb das Gerät mit der Funktion, per Schnappschuss eines Produkts direkt zur Kaufoption auf Amazon weitergeleitet zu werden. Eine Funktion, die das ohnehin eher durchschnittliche Smartphone vollends zur Marketing-Aktion degradierte.  

Explosives Business-Smartphone: Samsung Galaxy Note 7

Die Geschichte des Samsung Galaxy Note 7 ist längst moderne Technik-Folklore, gab es bis dato doch kaum ein ein Elektronikprodukt, dass zu einem derartigen PR-Desaster wurde, wie dieses Flagschiff-Smartphone von Samsung. Schuld waren fehlerhaft verbaute Akkus, die nicht nur überhitzen konnten, sondern dabei auch immer wieder Feuer fingen oder sogar explodierten. Die Folge: Verletzte Kinder, evakuierte Flugzeuge und jede Menge ausgelöste Feuermelder. Samsung probierte derweil zu retten, was zu retten war und startete ein Austauschprogramm. Da auch die Ersatzgeräte in Flammen aufgingen, wurde das Modell schließlich ganz aus dem Verkehr gezogen.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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Philip Fassing Mobile Business Startseite it-zoom Smartphones
news-21204 Mon, 05 Nov 2018 13:58:10 +0100 Praxistest: Bezahlen über Instagram http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/praxistest-bezahlen-ueber-instagram-21204/ Über den Foto-Dienst Instagram sollen in Zukunft auch direkte Zahlungen möglich sein. Damit folgt die erstmals 2010 erschienene App einem Weg, der sich schon länger abzeichnet. Das Potential der vielen Millionen Nutzer soll verstärkt für den E-Commerce genutzt werden. Zu diesem Zweck wurden bereits 2016 sogenannte „Shopable Tags“ eingeführt. Allerdings führen diese einen kaufwilligen Nutzer noch in den Onlineshop eines Anbieters. Dieser Schritt könnte zukünftig entfallen. Aktuell testet Instagram eine direkt in die App integrierte Bezahlfunktion. Wie weit ist diese Funktion bereits und was bedeutet sie für Händler? – Roger Niederer, Head Merchant Services von Six Payment Services, macht den Praxistest.

Wer kann nun über Instagram bezahlen?

Bislang wurde das Feature nur bei einigen ausgewählten Nutzern in Großbritannien und den USA aktiviert. Außerdem will sich Instagram, zumindest vorerst, auf bestimmte Sektoren konzentrieren. So gehört zu den wenigen Unternehmen, die die Bezahlfunktion bereits anbieten, die Reservierungsplattform Resy. Aber auch Kino-Tickets sollen demnächst über Instagram reserviert und direkt bezahlt werden können. Es ist anzunehmen, dass sich die Bezahlfunktion in Zukunft flächendeckend durchsetzen wird. Denn auch die „Shopable Tags“ wurden zunächst für ein begrenztes Marken-Portfolio eingeführt und sind nun ein wichtiger Bestandteil der App.

Wie läuft der Bezahlvorgang ab und wie verdient Instagram daran?

Um die Payment-Funktion zu verwenden müssen Instagram-Nutzer eine Kredit- oder Debitkarte hinterlegen und eine PIN-Nummer definieren. Dadurch lassen sich Zahlungen direkt in der App abwickeln. Bisher werden Nutzer, die einen Kauf-Button anklicken, über einen integrierten Browser auf den Onlineshop eines Unternehmens geleitet. Dort müssen sie sich wie gewohnt anmelden oder gegebenenfalls neu registrieren, was natürlich alles Zeit kostet. Die neue Funktion dürfte den Bezahlvorgang deutlich verkürzen. Noch ist nicht klar, ob der Dienst Händler zur Kasse bitten möchte. Das Angebot würde sich vermutlich auch ohne Gebühr für den Anbieter lohnen, schließlich kann man davon ausgehen, dass Unternehmen verstärkt Werbung auf der Plattform schalten werden, wenn ein Direktkauf möglich ist.

Wie könnte sich die Neuerung auf den deutschen Markt auswirken?

Instagram hatte hierzulande im letzten Jahr etwa 15 Millionen monatliche Nutzer, das heißt fast jeder fünfte Deutsche verwendete die App. Damit bietet die Plattform ein enormes Potential für den E-Commerce, das man nicht unbeachtet lassen sollte. Interessant wird das auch vor allem, wenn man das große Netz von Influencern betrachtet, das auf Instagram über die Jahre entstanden ist. Über die Plattform lassen sich damit auch heute schon sehr gezielt Kunden ansprechen. Mit der neuen Bezahlfunktion könnte das Shopping nun noch intuitiver werden und die Customer Journey bequemer gestalten werden. Denn zu viele Klicks und Weiterleitungen beinträchtigen die Kundenerfahrung erwiesenermaßen, nicht umsonst führte Amazon schon vor längerer Zeit das One-Click-Payment ein.

Fazit: Die Welt des Geldes wird immer komplexer

Instagrams Schritt zu einer eigenen Bezahlfunktion muss man im Kontext einer allgemeinen Entwicklung sehen. Unsere Welt vernetzt sich immer mehr, alle möglichen Geräte sind mittlerweile online und das Internet of Things (IoT) ist schon zu einem festen Begriff geworden. Gleichzeitig verändert sich damit aber auch das Onlineshopping und Bezahlverhalten. Händler sollten sich darauf einstellen, dass der Bezahlvorgang vielfältiger wird, von EC- und Kreditkarten über Sofortüberweisungen und Lastschriftverfahren bis hin zu Apps. Mit einem erfahrenen Payment Service Provider, der all diese Zahlungsarten integriert, ist der Einzelhandel gut aufgestellt für eine digitale Zukunft.

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news-21205 Mon, 05 Nov 2018 13:33:12 +0100 Verteilerkästen werden zu E-Auto-Ladestationen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/verteilerkaesten-werden-zu-e-auto-ladestationen-21205/ Die Deutsche Telekom möchte Verteilerkästen zukünftig auch als Ladestationen für Elektroautos einsetzen. Der Bonner Konzern nahm in Bonn und Darmstadt erste öffentliche Stromtankstellen in Betrieb, bei denen die Verteilerkästen fürs Internet und für Telefonate als Zwischenstation genutzt werden. Diese Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur erspare zusätzliche Aufbauten im Stadtbild, erklärte die Telekom. Die Ladesäulen selbst können bis zu zehn Meter vom Verteilerkasten entfernt sein.

Allerdings sollte man Zeit mitbringen: In einer Stunde gibt es den Angaben zufolge Strom nur für eine Reichweite von 50 bis 75 Kilometer, je nach Fahrzeugtyp. Ganz billig ist die Sache nicht: Eine Ladesession - egal wie leer die Batterie ist - kostet 7,89 Euro. Wie viele Verteilerkästen für die Zusatzfunktion umgebaut werden, wurde nicht bekannt - die Telekom wollte dies nicht sagen, da dies vom Ausgang von Genehmigungsverfahren abhängig sei. Solche Genehmigungen sind nötig, da die Kästen auf kommunalem Grund stehen. Klar ist aber, dass der Ausbau bundesweit erfolgen soll.

Kommunalpolitiker dürften das Vorhaben positiv sehen. So war Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch erfreut: Die Inbetriebnahme der drei Verteilerkästen-Ladeanlagen in Darmstadt sei „eine weitere, wichtige Wegmarke für die Entwicklung zur digitalen Modellstadt”, erklärte der Grünenpolitiker. Zusätzlich zu den grauen Kästen setzt die Telekom auf Schnell-Ladestationen, die neu gebaut werden. Vor ihrer Bonner Zentrale nahm die Firma nicht nur eine Verteilerkasten-Stromstation in Betrieb, sondern auch einen Schnell-Lader. Binnen drei Monaten sollen 100 solcher Stationen ans Netz gehen, in drei Jahren sollen es 500 sein. In zehn Minuten werden die Batterien den Angaben zufolge so aufgeladen, dass das E-Fahrzeug etwa 100 Kilometer weit kommt. Kosten: 14,49 Euro pro Ladesession.

dpa/pf

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news-21200 Mon, 05 Nov 2018 09:56:16 +0100 Smartphone mit „No-Notch“-Display vorgestellt http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/smartphone-mit-no-notch-display-vorgestellt-21200/ Am vergangenen Mittwoch hat die Huawei-Tochter und E-Commerce-Marke Honor das Smartphone „Magic 2“ in Peking vorgestellt. Aufbauend auf dem „Magic“, welches im Jahr 2016 auf den Markt kam, soll der Nachfolger mit erweiterten Technologien und Funktionen den High-End-Technologiemarkt ergänzen. Als erstes Smartphone mit Slide-Fullview-Display besitzt das Smartphone ein schlichtes Design, das ein flüssiges Benutzererlebnis ermöglichen soll. Das 6,39-Zoll-Fullview-Display soll ein „No-Notch“-Erlebnis bieten und ein Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse von nahezu 100 Prozent haben. Daneben verfüge es über einen Fingerabdruck-Sensor, der im Display integriert ist.

Der Kirin 980 sei mit der ersten Dual-NPU ausgestattet und liefere eine leistungsstarke KI-Rechenleistung. Der virtuelle Sprachassistent Yoyo soll die Interaktion zwischen Menschen und KI ausbauen. Yoyo lerne über die Welt und mache Fortschritte – genauso wie seine Nutzer.

Zusammen mit der 24-Megapixel-Triple-Hauptkamera und der einziehbaren 16-Megapixel-Frontkamera soll das Magic 2 ein verbessertes Bilderlebnis liefern. Die Hauptkamera biete eine KI-gesteuerte Bildsegmentierung und optimiere durch automatische Feinabstimmung der Parameter die Fotos. Die einziehbare Frontkamera verfügt über 3D-Gesichtserkennungs- und Portraitbeleuchtungsfunktionen, um Selfies mit diversen Filtern und Bokeh-Effekten zu erzeugen.

Bildquelle: Honor

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news-21199 Sun, 04 Nov 2018 11:12:21 +0100 Uber möchte Roboterwagen-Programm wieder aufnehmen http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/uber-moechte-roboterwagen-programm-wieder-aufnehmen-21199/ Eine US-Verkehrsbehörde soll aktuell einen Antrag von Uber prüfen, der die nach einem tödlichen Unfall gestoppten Tests mit selbstfahrenden Autos wieder ermöglichen soll. Uber-Chef Dara Khosrowshahi versicherte in einem Bericht der Roboterwagen-Sparte am Freitag, dass die Wagen erst wieder autonom auf öffentlichen Straßen unterwegs sein werden, wenn Verbesserungen bei der Sicherheit umgesetzt wurden. Der Fahrdienst-Vermittler lässt die Testwagen bereits seit Juli ausschließlich von Menschen gesteuert wieder durch Pittsburgh fahren. Die Roboterwagen-Tests waren eingestellt worden, nachdem eines der Fahrzeuge eine Fußgängerin in Arizona tötete. Es war der erste und bisher einzige tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto.

Laut einem vorläufigen Bericht der Unfallermittlungsbehörde NTSB hatte die Uber-Software Probleme, die Frau, die ein Fahrrad neben sich schob, zu identifizieren - obwohl die vielen Sensoren des Fahrzeugs sie registriert hatten. Der Wagen bremste nicht. Der vom Hersteller Volvo eingebaute Notbrems-Assistent war deaktiviert. Und auf Videoaufnahmen aus dem Fahrzeug ist zu sehen, dass die Sicherheitsfahrerin am Steuer vor dem Aufprall nicht auf die Straße schaute.

Zu den von Uber vorgenommenen Änderungen gehört, dass wieder zwei Personen bei jeder Testfahrt im Auto sitzen sollen. Es wird besser überwacht, ob ein Sicherheitsfahrer müde oder abgelenkt ist. Die Menschen sollen nicht mehr als vier Stunden pro Tag hinter dem Lenkrad verbringen - früher konnten es auch acht Stunden sein. Und der Notbremsassistent soll eingeschaltet bleiben.

Laut US-Medienberichten erwog Uber zeitweise auch eine Einstellung seines Roboterwagen-Programms. Es verschlang dem „Wall Street Journal” zufolge allein im vergangenen Jahr 750 Millionen Dollar. Für einen Dienst wie Uber bieten selbstfahrende Autos aber auch massive Kostenvorteile und gelten als Schlüsseltechnologie für die Zukunft - deshalb setzt die Firma weiter auf die Entwicklung eigener Roboterwagen-Technologie.

dpa/pf

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news-21196 Fri, 02 Nov 2018 15:12:51 +0100 Social Intranet goes mobile http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/social-intranet-goes-mobile-21196/ Interview mit Maria Krautzig, Referentin Kommunikation und Marketing bei der Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH, über die Einführung eines Social Intranet und den hohen Stellenwert der mobilen App Frau Krautzig, welche Gründe sprachen für die Einführung einer neuen Kommunikationsplattform gemeinsam mit der Hamburger Digitalagentur Hirschtec in Ihrem Unternehmen?
Maria Krautzig:
Unsere Unternehmensgruppe ist in den vergangenen Jahren vor allem international stark gewachsen. Der schnelle Austausch von Informationen und Wissen innerhalb der Gruppe sollte dennoch gewährleistet bleiben. So entstand der Wunsch nach einer Plattform, die die Zusammenarbeit unserer internationalen Teams nicht nur ermöglicht, sondern erleichtert und verbessert bei gleichzeitiger Reduzierung des E-Mail-Verkehrs.

Im Zuge solcher Veränderungen ist es außerdem wichtig, die interne Kommunikation entsprechend anzupassen und auszubauen. In unserem Fall hieß das, dass wir die bestehenden Kanäle der internen Kommunikation auf einer modernen Plattform bündeln und dort weiterentwickeln wollten. Wirklich alle Mitarbeiter sollten Zugang zu aktuellen, relevanten Unternehmensnachrichten erhalten. Nicht zuletzt spielte auch das Thema Datensicherheit eine Rolle bei der Entscheidung. Wir wollten zur Nutzung von Anwendungen wie Whatsapp eine gute Alternative bieten.

Worauf legten Sie bei der Auswahl der neuen Lösung besonderes Augenmerk?
Krautzig:
Um eine gruppenweite, länder- und bereichsübergreifende Vernetzung zu erreichen, war es wichtig, dass die Plattform ein mehrstufiges Konzept zur Kollaboration anbietet bei gleichzeitig hoher Bedienerfreundlichkeit. Damit einher ging, dass es ein feinmaschiges Berechtigungskonzept geben musste, um einerseits den Zugriff auf die Kollaborationsräume steuern und andererseits Informationen an die entsprechenden Zielgruppen im Unternehmen ausspielen zu können. Nicht zuletzt wollten wir die Möglichkeit haben, die verschiedenen Anwendungen, die es im Unternehmen gibt, auf einer Oberfläche im Sinne einer Plattform zusammenführen zu können. In Summe haben wir eine Kombination aus klassischem und Social Intranet gesucht.

Welche Rolle spielt die mobile Verfügbarkeit des neuen Portals?
Krautzig:
Die mobile Verfügbarkeit war ein sehr wichtiges Kriterium für uns. Ein Großteil unserer Mitarbeiter arbeitet nicht an einem Rechnerarbeitsplatz, sondern in der Produktion. Dazu kommen weitere Kollegen und Führungskräfte, die viel reisen. Somit gibt es einen großen Kreis von Mitarbeitern, die man über ein klassisches Intranet oder per Mail nur schwer oder gar nicht erreicht. Gleichzeitig sind sie natürlich extrem wichtig für den Erfolg des Unternehmens und müssen jederzeit in den Kommunikations- und Informationsfluss innerhalb unserer Unternehmensgruppe eingebunden werden. Diese Anforderung lässt sich am besten über eine App auf dem Smartphone abbilden.

Welche Mitarbeiter und Abteilungen arbeiten von unterwegs mit der neuen Plattform?
Krautzig:
Das sind vor allem unsere Führungskräfte sowie die Mitarbeiter im Vertrieb und der Technischen Planung, die auf ihren Dienstreisen Zugriff auf News, Informationen und Dokumente benötigen.

Welche Funktionen werden hierbei vor allem mobil genutzt?
Krautzig:
Von unterwegs werden vor allem die projektspezifischen Daten und Unterlagen genutzt, die in den Kollaborationsräumen (Workspaces) hinterlegt sind. Die Chatfunktion ist in diesem Kontext ebenfalls sehr nützlich, da sie eine unkomplizierte Kommunikation über Länder und Zeitzonen hinweg ermöglicht. Aber auch andere Informationen, wie Schichtpläne oder auch das Bundesliga-Tippspiel werden mobil aufgerufen.

Wie werden mobile Sicherheit, Authentifizierung und Zugriffsrechte im Projekt realisiert?
Krautzig:
Bei der mobilen Nutzung muss man natürlich Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit gegeneinander abwägen. Jeder User bekommt für seine Anmeldung im Intranet individuelle Zugangsdaten und hat klar definierte Lese- und Schreibrechte. Sensible Informationen finden die Nutzer ausschließlich in den Workspaces, zu denen wiederum nur ein bestimmter Personenkreis Zugang hat. Die Daten sind also mehrfach geschützt. Gleichzeitig können wir so die Nutzerfreundlichkeit erhalten.

Ein Blick nach vorne: Welche weiteren Projekte sind in Zukunft mit Hirschtec im mobilen Bereich geplant?
Krautzig:
Aktuell läuft bei uns der Rollout in die internationalen Tochtergesellschaften. Wenn dieser erfolgreich abgeschlossen ist, wird bei uns der Fokus darauf liegen, im Unternehmen vorhandene Anwendungen und Tools in unser Intranet zu integrieren.

Hüttenes-Albertus ...

... ist ein international führender Hersteller von chemischen Produkten für die Gießerei-Industrie. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland 480 Mitarbeiter an sechs Standorten, davon 220 am Produktionsstandort Hannover. Weltweit tragen insgesamt fast 2.000 Mitarbeiter in über 30 Ländern zum Erfolg der HA-Gruppe bei. Sie entwickeln und produzieren gießereichemische Lösungen für alle gängigen Kern- und Formherstellungsverfahren. Die mithilfe von HA-Bindersystemen hergestellten Gussteile sind das Herzstück u. a. von Automotoren, Windkraftanlagen und Industriemaschinen.

Bildquelle: Hüttenes-Albertus

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news-21195 Fri, 02 Nov 2018 14:12:11 +0100 Bundesnetzagentur präsentiert Funkloch-App http://www.it-zoom.de/mobile-business/e/bundesnetzagentur-praesentiert-funkloch-app-21195/ Andreas Scheuer, Bundesminister Verkehr und für digitale Infrastruktur, hat heute die neue Funkloch-App präsentiert. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hatte die Bundesnetzagentur beauftragt, ihre bestehende App zur Breitbandmessung so zu erweitern, dass Bürger Lücken in der Mobilfunkabdeckung melden können. Das Update steht ab sofort für Android und iOS im Google Play Store und Apple App Store zum kostenlosen Download zur Verfügung.

„Mit der neuen App eröffnen wir die Jagd auf die weißen Flecken im Mobilfunknetz. Ab sofort können uns die Bürger melden, wo sie in ein Funkloch geraten sind. Die App speichert den Standort – und überträgt die Daten, sobald das Handy wieder Internet hat. Auf Grundlage dieser Informationen werden wir mit den Mobilfunk-Anbietern darüber sprechen, wo die Netze noch weiter verbessert werden müssen. Der Zustand, den wir jetzt haben, ist für eine Wirtschaftsnation untragbar. Wir brauchen eine flächendeckende Mobilfunkversorgung in Deutschland”, so Andreas Scheuer.

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, meint, dass die nun veröffentlichte App ist ein erster Schritt sei. Man habe die Möglichkeit geschaffen, Funklöcher zu erfassen und zu melden. 2019 sollen die Ergebnisse in einer Karte öffentlich zugänglich gemacht werden. Hierfür wäre es erforderlich, dass möglichst viele Daten vorliegen würden, um einen großen Bereich abdecken zu können. Homann hoffe daher, dass die Nutzerinnen und Nutzer – wie bereits von der Testmöglichkeit der Breitbandmessung – auch von der Netzverfügbarkeitserfassung regen Gebrauch machen.

Die App „Breitbandmessung“ der Bundesnetzagentur ist bedienerfreundlich gestaltet: Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Netzverfügbarkeit erfassen“ startet der Nutzer die Abfrage. Ab diesem Zeitpunkt erfasst die App in regelmäßigen Abständen von maximal 50 Metern, ob eine Netzabdeckung vorhanden ist – und ob sie durch 2G-, 3G- oder 4G-Technologie gegeben ist. Die erfasste Wegstrecke wird dem Nutzer auf einer Karte dargestellt.

Wenn der Nutzer die Erfassung stoppt, werden die Daten unter Angabe von Ort, Zeit und Mobilfunkanbieter an einen zentralen Server übermittelt. Sollte es ein Funkloch geben, erfolgt die Übertragung, nachdem wieder eine Verbindung zum Internet besteht.

Sobald genügend Daten vorliegen, wird die Bundesnetzagentur sie in einer detaillierten Karte zusammenfassen und veröffentlichen. Zudem soll im Jahrestakt ein Monitoring-Bericht zur Netzabdeckung vorgelegt werden.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat sich als Ziel gesetzt, eine flächendeckende Mobilfunkversorgung in Deutschland zu schaffen. Hierzu tragen auch die Regeln zur anstehenden Vergabe der 5G-Frequenzen bei, die die Bundesnetzagentur derzeit erarbeitet.

Bildquelle: Thinksock/iStock

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