Loon-Ballons besser geeignet

Alphabet gibt Internet-Drohnen auf

Google-Mutter Alphabet hat den Plan aufgegeben, große Drohnen zur Internet-Versorgung einzusetzen. Das Projekt sei bereits Anfang 2016 eingestellt worden, erklärte das Unternehmen dem Blog «9to5Google» und dem Finanzdienst Bloomberg.

Solarbetriebene Titan Aerospace Drohne: Die Google-Mutter Alphabet hat den Plan aufgegeben, große Drohnen zur Internet-Versorgung einzusetzen. Foto. Titan Aerospace/Google Foto: Titan Aerospace/Google/Handout

Solarbetriebene Titan Aerospace Drohne: Die Google-Mutter Alphabet hat den Plan aufgegeben, große Drohnen zur Internet-Versorgung einzusetzen. Foto. Titan Aerospace/Google Foto: Titan Aerospace/Google/Handout

Die technischen Herausforderungen der solarbetriebene Titan Aerospace Drohne seien zu groß. Alphabet verfolgt aber weiterhin das Ziel, eine Internet-Versorgung aus der Luft aufzubauen. Die «Loon»-Ballons der Firma seien dafür besser geeignet als die Drohnen.

Google hatte 2014 den Drohnen-Entwickler Titan Aerospace gekauft, den auch Facebook haben wollte. Das Team wurde 2015 ins Innovationslabor X eingebracht, viele Titan-Mitarbeiter seien dort jetzt mit anderen Projekten beschäftigt. Facebook kaufte eine andere Firma und entwickelte die Drohne «Aquila», an der das Online-Netzwerk weiterhin festhält. Die Facebook-Drohne wurde bei ihrem Erstflug im Sommer allerdings während der Landung schwer beschädigt.

Beide Internet-Firmen verfolgen schon lange Projekte zur Internet-Versorgung entlegener Gebiete, um Milliarden neue Nutzer ins Internet zu bringen.

dpa/rs

Quelle: Stellungnahme bei Bloomberg

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