Wikileaks-Hinweise

Google und Apple beteuern: Schwachstellen aus CIA-Unterlagen gestopft

Ähnlich wie Apple sieht auch Google viele Sicherheitslücken aus den von Wikileaks veröffentlichten CIA-Unterlagen schon gestopft.

Das Zeichen der amerikanischen Central Intelligence Agency, kurz CIA. Foto: Carolyn Kaster

Das Zeichen der amerikanischen Central Intelligence Agency, kurz CIA. Foto: Carolyn Kaster

«Wir sind sicher, dass Sicherheits-Updates und Schutzmechanismen in Chrome und Android die Nutzer bereits vor den mutmaßlichen Schwachstellen schützen», erklärte Google in der Nacht zum Donnerstag. Zugleich werde die Veröffentlichung weiter ausgewertet. Google werde alle weiteren nötigen Schutzmaßnahmen ergreifen.

Ähnlich hatte sich zuvor nach einer ersten Analyse auch Apple im Bezug auf sein iPhone-Betriebssystem iOS geäußert. Das bei Google entwickelte Android ist das dominierende Smartphone-System mit einem Marktanteil von derzeit mehr als 80 Prozent.

Laut den von Wikileaks veröffentlichten CIA-Papieren setzt der US-Auslandsgeheimdienst auch auf bisher nicht öffentlich bekannte Schwachstellen in Software von Smartphones oder Computern, um sich Zugriff auf die Geräte zu verschaffen. Die Echtheit der mehr als 8000 Dateien bei der Enthüllungsplattform wurde zwar nicht offiziell bestätigt, aber Experten halten sie für glaubwürdig.

dpa/rs

Link: Google-Stellungnahme beim Technologieblog "Recode"

 

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