Windel voll - Handy piept

Procter+Gamble will Start-ups einbinden

US-Konsumgüterriesen Procter&Gamble will bei der künftigen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Konsumgütern auch Start-ups einbinden.

Procter & Gamble. Foto: Oliver Berg/Archiv

Noch ohne Sensor: Produktion bei Procter&Gamble. Foto: Oliver Berg/Archiv

Bei der Digitalisierung von Alltagsdingen prüft Procter&Gamble auch eine Vernetzung von Windeln mit dem Handy. «Ich schließe nicht aus, dass sich eine Pampers in Zukunft mittels Sensor auf dem Smartphone der Eltern meldet, wenn sie voll ist», sagte Forschungschefin Kathy Fish der «Welt am Sonntag». Sie sei sich sicher, dass die Digitalisierung noch sehr viele neue Möglichkeiten schaffen werde.

Bei der künftigen Weiterentwicklung und Digitalisierung von Konsumgütern will der Konzern auch Start-ups einbinden. «Wir sind uns nicht zu schade, auf externe Hilfe zuzugreifen. Procter&Gamble ist ein riesiger Konzern und daher mit Sicherheit manchmal schwerfällig, da geht es uns wie anderen Großunternehmen», sagte Fish der Zeitung. Also biete es sich an, Start-ups mit ihren Ideen einzubeziehen und gemeinsam Geschäftsmodelle zu entwickeln. Gleichzeitig habe man sich Experten ins Haus geholt, die mit Big Data umgehen und Algorithmen entwickeln können, um die Wünsche der Verbraucher besser zu treffen.

dpa / rs

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