IBM und Apple wollen Enterprise Mobility verändern

Die mobile Revolution geht weiter

IBM und Apple sind im letzten Jahr eine Partnerschaft eingegangen, um das Thema Mobilität in Unternehmen weiter voranzutreiben – Analysewerkzeuge und Big-Data-Anwendungen von IBM gelangen so auf iPhone und iPad.

Bereits im vergangenen Jahr simd IBM und Apple eine Partnerschaft eingegangen, um das Thema Mobilität in Unternehmen voranzutreiben.

„Was ist das denn? Da sind ja gar keine Tasten dran, das ist doch unpraktisch!“ Eine recht typische Reaktion auf die Vorstellung des ersten iPhones im Januar 2007. In der Anfangszeit wurde es von vielen belächelt, denn es war in jeder Hinsicht anders.

Der Rest ist Geschichte: Keine andere Geräteklasse seit dem IBM-kompatiblen PC hat die Welt derart tiefgreifend verändert. Vielen Leuten fällt der Wandel kaum noch auf. So ist es beispielsweise üblich geworden, jederzeit Zugriff auf E-Mails, Kontakte, Internet, Chats, Facebook, Instagram und viele andere Anwendungen zu haben.

Mobilgeräte sind ein gigantischer Markt geworden. Da wundert es nicht, dass Smartphones und Tablets auch in den meisten Unternehmen Einzug erhalten haben. Als gemeinsames Ziel wollen IBM und Apple nun dem „mobilen Mitarbeiter“ Firmeninformationen, Kundendaten, Analysen sowie Arbeitsprozesse sicher und geschützt auf jedem „i-Device“ zur Verfügung stellen.

„Mobilität – in Kombination mit den Phänomen Daten und Cloud – verändert das Geschäftsleben und unsere Industrie auf historische Art und Weise und erlaubt es Menschen Arbeit, Branche und Beruf zu überdenken," sagte Ginni Rometty, Chairman, President und CEO von IBM bei Bekanntgabe der Partnerschaft.

Im Fokus der Zusammenarbeit stehen eine Reihe neuer Business-Anwendungen für Unternehmenskunden. Über Apples iOS-Plattform sollen künftig Apps, die auf spezifische Einsatzbereiche in Transportwesen, Banken, Versicherungen, Retail und Telekommunikation ausgelegt sind, von Partnern angeboten werden.

Die ersten Apps sind beispielsweise bei Fluggesellschaften und Kreditinstituten in den USA im Einsatz und auch für die deutschsprachige Region sei man bereits mit Kunden im Gesprächen, so IBM-Manger Urs Schollenberger.

Der Markt wandelt sich

Doch nicht allein Apple profitiert von dem boomenden Mobilgerätemarkt. Auch Google beherrscht mit seinem Android einen großen Teil des Mobilgerätemarkts. Die am schnellsten wachsenden Hersteller Huawai, Lenovo und Xiaomi sind chinesische Unternehmen. Allein diese Entwicklung zeigt, dass sich die Schwerpunkte der Weltwirtschaft verschieben.

Diese Entwicklung wird weitergehen. Smartphones haben neben allem Komfort noch eine weitere wichtige Eigenschaft: Sie sind als Ökosystem aus Netzen, Geräten und Apps deutlich kostengünstiger als eine Infrastruktur mit herkömmlichen Notebooks oder Desktoprechnern.

Für zahlreiche Gesellschaften außerhalb der Wohlstandszonen sind Mobilgeräte die große Chance, sich mit dem Internet zu verbinden und seine vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen. Zurzeit haben knapp 3 Milliarden Menschen Zugriff auf das Internet. Durch die mobile Revolution werden in den nächsten acht Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Milliarden Menschen das Netz einsetzen können.
 

Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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