Die mobile Zukunft

Was ist Enterprise Mobility?

Damit mobile Geschäftsmodelle kein Wunschdenken sind, müssen die Rahmenbedingungen von Enterprise Mobility genau definiert werden.

Bei Enterprise Mobility geht es um eine mobile Kommunikationsplattform, die Datenschutz, unterschiedliche Gerätearten und verschiedene Formen der Zusammenarbeit unterstützt.

Enterprise Mobility klingt als Schlagwort schon ein wenig ausgeleiert, so oft findet es sich in den Fachmedien. Deshalb sollte eigentlich jeder wissen, worum es dabei geht. Doch die Diskussion verengt sich erstaunlicherweise schnell auf Geräte: Sollen es Smartphones sein oder direkt 12-Zoll-Tablets mit Tastatur oder doch ein Kompromiss, etwa ein Phablet mit Stiftbedienung?

Doch eigentlich geht es nicht um Gadgets, sondern um die Anwender. Sie sollen mobile Prozesse nutzen können, zum Beispiel für die Zeiterfassung im Außendienst, die Tourenplanung von Monteuren, die unkomplizierte Reisekostenabrechnung oder den schnellen Zugriff auf wichtige Präsentationen vor Ort beim Kunden.

Denn das sind die eigentlichen Anforderungen. Es ist nicht wichtig, möglichst coole Hardware zu haben. Natürlich möchte niemand mit der vor-vorletzten Gerätegeneration arbeiten, doch das ist bloß der Zuckerguss.

Bei Enterprise Mobility geht es um den ganzen Kuchen: Eine mobile Kommunikations- und Produktivitätsplattform, die Datenschutz, Datensicherheit, viele Gerätearten und unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit unterstützt. Enterprise Mobility hat für Microsoft in dieser Hinsicht fünf wichtige Komponenten:

1. Business-Geräte
Geräte sind wichtig, aber sie sind nur ein Teil von Enterprise Mobility. Die Vorteile von Windows-Geräten vom Phone übers Tablet bis zum Notebook sind die einheitliche Bedienbarkeit und die leichte Integration in die vorhandene IT-Infrastruktur. Sie arbeiten problemlos mit Desktop-PC zusammen und lassen sich leicht in eine Server-Landschaft mit Microsoft-Technologien einbinden.

2. Business-Apps
Apps unter Windows sind Universal-Apps für Phone, Tablet und Notebook. Speziell für Unternehmen entwickelte Apps ermöglichen den Zugriff auf vorhandene Datenbestände und bieten zudem eine gleichartige Benutzerführung über alle Geräte hinweg. Daneben gibt es alle populären Produktivitäts-Apps – beispielsweise Skype, OneNote, OneDrive, Flipboard, Wunderlist, Facebook, Twitter und viele mehr.

3. Mobile Produktivität
Office 365 ist mehr als nur das bekannte Office-Paket für den Desktop. Als Cloud-Service bietet es mobile Kommunikation und Zusammenarbeit über Gerätegrenzen hinweg. Apps für Android-Tablets und das iPad sowie Smartphones unter iOS und Android bieten einheitlichen Komfort. Und mit den Webapps von Office Online gibt es keine Grenzen mehr für den Einsatz der Office-Suite.

4. Sicherheit
Durch Enterprise Mobility entstehen neue Risiken. Mobile Geräte müssen intern ebenso überwacht und geschützt werden wie andere Endpunkte. Dies betrifft nicht nur Malware-Attacken, sondern auch Sicherheitsmaßnahmen für den Fall eines Verlustes oder eines Diebstahls. Besonders wichtig ist der Schutz von Informationen und Dokumenten in hybriden Umgebungen.

5. Management
Geräte und Apps von Windows, iOS und Android müssen sicher verwaltet werden. Sie sollten intern denselben Status haben wie andere Geräte im Business-LAN. Mobile Geräte sind aus der Sicht des Enterprise Mobility Management nur weitere Endpunkte, die auf dieselbe Weise verwaltet werden müssen – zum Beispiel mit Single-Sign-On oder Richtlinien für das Ausführen von Apps.

 

Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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