Der Generationswechsel bei den ERP-Systemen von SAP zwingt SAP-Nutzer zu einer komplexen Entscheidung. Der Produktstrategie des Softwareriesen folgen, nach Alternativen suchen oder zunächst einmal die Entwicklung beobachten?
Es sieht nach einer Erfolgsgeschichte aus: In den 12 Monaten nach dem Marktstart von S/4HANA im Februar 2015 haben sich bereits 3.200 Kunden für die Suite entschieden. Zum Vergleich: Die Erfolgslösung SAP® R/3 hatte nach Einführung innerhalb eines Jahres erst 2.700 Kunden gefunden.

Trotz der beeindruckenden Zahlen: Die meisten CIO von Unternehmen mit SAP®-ERP-Lösungen befinden sich noch in der Findungsphase. Das verwundert nicht: Es geht hier nicht um den Kauf irgendeiner Software, sondern um einen zentralen Aspekt der IT-Strategie für die kommenden Jahre.
Das Softwareunternehmen AEB GmbH aus Stuttgart hat ein Informationspaket rund um S/4HANA zusammengestellt und dabei fünf Kernfragen identifiziert, über die Sie sich klar werden müssen, wenn Sie SAP im Einsatz haben
Zahlreiche Unternehmen prüfen Investitionen in Technologien wie Big Data oder das Internet der Dinge. Entsprechende Anwendungen machen als Insellösungen natürlich keinen Sinn, sondern müssen mit dem ERP-System und anderen Softwarelösungen zusammenspielen. S/4HANA bietet hier im Zusammenspiel mit der HANA Cloud Plattform vielversprechende Anknüpfungspunkte, die jedes Unternehmen jedoch individuell prüfen muss.
On-premise im eigenen Rechenzentrum, in der Cloud oder eine Mischung in einer hybriden Systemlandschaft. SAP bietet bei S/4HANA alle Möglichkeiten. Die Unternehmen haben bei einem eventuellen Wechsel also die Möglichkeit, sich in dieser Frage neu aufzustellen und zu optimieren.
In vielen Branchen haben Unternehmen das Standard-ERP angepasst, um effizienter arbeiten zu können oder individuelle Geschäftsprozesse optimal zu unterstützen. Bei einer Analyse sollte unbedingt die Zukunftsfähigkeit solcher Lösungen bei einem Wechsel zu S/4HANA überprüft werden.
Die verbesserte Performance von S/4HANA gilt sicherlich flächendeckend. Aber welche der von SAP angekündigten Innovationen bringen das eigene Unternehmen besser voran als die bisher verwendete Lösung? Und rechtfertigt der Zusatznutzen den Aufwand für einen Wechsel?
Eines steht fest. Plug-and-Play wird es bei einem so komplexen System wie S/4HANA nicht geben. Aber wie groß ist der Aufwand bei einem Wechsel wirklich? SAP unterstützt die Unternehmen mit „Best Practices“ für das jeweilige Szenario und dazugehörigen Tools. Es gibt beispielsweise ein automatisiertes Tool, das den Code und die Datenstrukturen eines Systems überprüft und den Erfordernissen von S/4HANA gegenüberstellt. Dadurch wird eine Schätzung des Umstellungsaufwands möglich. Eines muss aber klar sein: Der Wechsel zu S/4HANA ist keine rein technische Migration und kann Prozessanpassungen daher nötig machen.
Das AEB Whitepaper beinhaltet ausführliche Informationen über die wesentlichen Aspekte rund um die neue ERP-Genration von SAP.
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