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DevOps für IT-Betrieb und Entwicklung

Open Source und PaaS sind Schlüsselelemente erfolgreicher DevOps-Strategien

DevOps-Ansätze für die Entwicklung und den Betrieb von Applikationen werden in immer mehr Unternehmen verfolgt. Deshalb können heute auch bereits konkrete Aussagen zum Thema Dev­Ops-Einführung getroffen werden. Zentrale Erkenntnisse liefert eine aktuelle IDC-Untersuchung, in der vor allem die Bedeutung von Open Source und PaaS unterstrichen wird.

In der IDC-Studie „DevOps, Open Source and Business Agility“ haben 82% der befragten 220 US-amerikanischen und europäischen IT-Entscheider Open Source als kritischen beziehungsweise bedeutsamen Wegbereiter ihrer DevOps-Strategie bezeichnet. Die Open-Source-Nutzung erstreckt sich dabei auf zahlreiche Technologien und Lösungen, einschließlich Linux-Betriebssysteme, Cloud-Infrastruktur, Platform-as-a-Service (PaaS), Provisioning und Infrastruktur-Überwachung. Open Source erhöht die Produktivität und Agilität sowohl für den IT-Betrieb als auch für die Entwicklung – nicht zuletzt aufgrund von Open-Source-Vorteilen wie dem schnellen Zugriff auf Innovationen und der leichten Anpassbarkeit an unternehmensspezifische Anforderungen.

Viele Diskussionen rund um DevOps drehen sich um den kulturellen Wandel, der für die Verbesserung der Zusammenarbeit und Steigerung der Transparenz erforderlich ist. Allerdings hat die IDC-Untersuchung vor allem auch ergeben, dass unter technologischen Gesichtspunkten Änderungen erforderlich sind. 93% der Befragten gehen davon aus, dass neue Technologien für den DevOps-Erfolg nötig sind. 85% planen den Einsatz solcher Technologien – entweder in einer On-Premise-Infrastruktur (49%) oder in einer dedizierten Infrastruktur im Hosting oder Outsourcing (36%).

Eine prominente Stellung unter den neuen Technologien nimmt das Thema Platform-as-a-Service ein. 80% gehen davon aus, dass PaaS von entscheidender Bedeutung für ihre DevOps-Initiativen ist. Als zentrale PaaS-Vorteile wurden genannt: die verbesserte Zusammenarbeit von Entwicklung und IT-Betrieb (46%), stabilere und zuverlässigere Entwicklungsumgebungen (40%), der höhere Standardisierungsgrad dieser Umgebungen (37%), die Entwicklungsgeschwindigkeit (36%) und der schnellere Zugang zu Open-Source-Community-getriebenen Innovationen (34%). In der IDC-Untersuchung heißt es: „Platform-as-a-Service integriert Cloud-Infrastruktur, Self-Service-Entwickler-Plattform und -Tools sowie Lifecycle-Management mit DevOps-Prozessen – das führt zu einer Prozessbeschleunigung sowohl für Entwickler als auch für den Betrieb.“

Gordon Haff ist Cloud Strategist bei Red Hat

Der starke Einfluss von DevOps auf die Software-Releasezyklen wird von den befragten Unternehmen ebenfalls besonders herausgestellt. Mit DevOps werden pro Jahr durchschnittlich zehnmal mehr Releases fertiggestellt. Nicht zuletzt deshalb wird erwartet, dass 2017 bereits rund 30% aller Entwicklungsprojekte DevOps-basiert sind.

Insgesamt hat die IDC-Untersuchung die herausragende Rolle aufgezeigt, die Open Source im DevOps-Umfeld einnimmt. Open Source bedeutet für DevOps dabei wesentlich mehr als die reine Bereitstellung von Tools. Der Grund ist, dass sich auch in DevOps zentrale Aspekte von Open Source wie die Entwicklung von Software in enger Kooperation, die hohe Transparenz oder das Arbeiten über verteilte Teams hinweg wiederfinden. DevOps nutzt Open Source, andererseits unterstützt es aber auch den Open-Source-Weg zur Entwicklung innovativer Software.

Bildquelle: Red Hat ©

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