Der Weg in die Industrie 4.0

Von der klassischen Produktion zur digitalen Transformation

Am 10. November 2016, online

Die digitale Transformation hat längst Einzug in die klassische Produktion gehalten, Schlagworte wie „Industrie 4.0“ sind in aller Munde. Doch was bedeutet das für Sie und wie können Sie sich für die Zukunft der Produktion bestmöglich vorbereiten und aufstellen? Erfahren Sie im Rahmen der virtuellen Konferenz, wie Sie Ihre Produktion sowie Ihre Produkte selbst digitalisieren sowie durch Lösungen wie beispielsweise Vorausschauende Wartung / Predictive Maintenance oder Real Time Monitoring effizienter gestalten und optimieren können. Um Ihnen einen bestmöglichen Überblick über die vielfältigen Herangehensweisen sowie Inspirationsansätze für Ihren individuellen Weg in die Industrie 4.0 zu geben, zeigen Ihnen verschiedene Partner von Microsoft konkrete Beispiele aus der Praxis ihrer Kunden, von der Idee über die strategische Planung bis hin zur konkreten Umsetzung. Während der Konferenz haben Sie live die Möglichkeit, Fragen im Chat an die Experten zu richten - und das einfach und bequem von zuhause oder an Ihrem Schreibtisch.

Die virtuelle Konferenz im Überblick

9:30 - 10:00 Uhr: Grußworte und Einführung zur Virtuellen Konferenz – Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH
 
10:00 - 11:00 Uhr: Anbindung von Maschinensteuerungen in die Microsoft Azure Cloud – Ralf Kölle Technischer Evangelist, SOTEC Software Entwicklungs GmbH
Mit Industrie 4.0 bekommt die Vernetzung von Maschinen und Anlagen einen viel stärkeren Stellenwert. Hierzu müssen jedoch sehr viel mehr Daten aufgenommen und verarbeitet werden - und dies über unterschiedliche Datenquellen hinweg. Wir zeigen Ihnen wie einfach es ist, Prozessdaten aus einer Maschinensteuerung in die Microsoft Azure Cloud zu speichern und diese dort auszuwerten.

11:00 - 12:00 Uhr: Kaffee kochen 4.0 mit Azure IoT – Matthias Ilgen, Projektleiter Business Analytics, Robotron Datenbank-Software GmbH und Patrick Zschech, Data Scientist, Robotron Datenbank Software GmbH
Um Sie an Industrial-IoT-Themen heranzuführen, demonstrieren wir Ihnen live reale industrielle Datenströme anhand der „Robotron Small Factory“ und einem anschaulichen Demonstrationsbeispiel. Das umgesetzte Beispiel bietet ein durchgängiges Szenario, wie Daten vom Sensor aus dem Shop Floor in die Cloud für Monitoring- und Analysezwecke gelangen. Betrachten Sie hierbei Ihre Prozesse in Echtzeit und verfolgen den Energieverbrauch Ihrer Anlagen, um Optimierungspotentiale mithilfe moderner Visualisierungstechnologien zu identifizieren. Nutzen Sie darüber hinaus die gegebene Datengrundlage, um auf Basis von Ansätzen der zustandsorientierten Instandhaltung Maschinenausfälle proaktiv detektieren zu können.
 
13:00 -14:00 Uhr: Die Revolution bei Industrie 4.0: Der Weg von smarter Produktion zum smarten Produkt – Tobias Maier, Geschäftsführer, ML!PA Consulting GmbH
Der offensichtliche Aspekt von Industrie 4.0 ist die Vernetzung der Produktion und damit einhergehende Prozessverbesserungen. Viel spannender ist jedoch die darauf basierende Entwicklung von intelligenten Produkten, die im Internet of Things (IoT) vernetzt sind. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit mit neuen, disruptiven Geschäftsmodellen neue Märkte zu besetzen.
 
14:00 - 15:00 Uhr: Smart Manufacturing Analytics  – für bessere Entscheidungen in der Produktion – Michael Bruns, Senior Manager Data & Analytics, PricewaterhouseCoopers AG
Im Rahmen des Vortrages wird gezeigt, wie mit Hilfe einer einheitlichen IoT & Analytics Lösung auf Basis von Microsoft Azure die Analyse von Maschinen- und Sensordaten sowie die Verknüpfung dieser über ganze Produktionslinien hinweg ermöglicht wird und somit die strukturierte Erkennung von Auffälligkeiten und die Vorhersage möglicher Ausfälle und Wartungsbedarfe erlaubt. Mit Hilfe prädiktiver Wartung kann die Verfügbarkeit von Maschinen erhöht und somit die Produktionseffizienz deutlich gesteigert werden. Durch die kontinuierliche Überwachung von Maschinenparametern und Qualitätsdaten können darüber hinaus Produktionsprozesse optimiert, Ausschuss verringert und Kosten reduziert werden. Über ein globales Reliability Portal laufen alle produktionsrelevanten Meldungen zusammen und erlauben eine proaktive Steuerung von Auffälligkeiten im Produktionsprozess
 
15:00 - 16:00 Uhr: Industrial Big Data als Grundlage für Analytics – André Lange, Geschäftsführer, ICONICS Germany GmbH
Die klassische Produktionspyramide – bekannt aus den 70igern als CIM – ist heute Immer noch das Maß vieler IT-Architekturen in Produktionsumgebungen. Die Komplexität von mechatronischen Systemen, also von Automatisierungskomponenten wie Sensoren und elektrischen Antrieben bis hin zu ganzen Produktionsanlagen, steigt permanent an. Es fallen immer mehr Daten an, die ausgewertet werden müssen, um sinnvolle Erkenntnisse und Aktivitäten abzuleiten, beispielsweise für die prädiktive Wartung. Industrial Big Data in Verbindung mit IoT und Machine Learning bietet hierfür eine Lösung und führt schlussendlich zur Smart Factory. Die geschickte Nutzung von On-Premise Algorithmen und Cloud-Diensten ermöglicht die Voraussage und Monetarisierung von Verfügbarkeiten von Anlagen und Maschinen. Dieser Vortrag zeigt, wie Daten aus Produktionsprozessen geholt, verarbeitet und analysiert werden. Zudem zeigen verschiedene Beispiele bei Microsoft und einem bekannten Reifenhersteller die erfolgreiche Umsetzung.
 
16:00 - 17:00 Uhr: Smart Factory – Philipp Schmidt, Head of Innovation Management, COPA-DATA GmbH
Die gesamte Steuerung einer Produktionsanlage ist wahnsinnig komplex und erstreckt sich über viele Abstraktionsebenen. Vom Sensor und dem SPS Code, welche nah an physischen Anlage liegen über HMI, Leitsystem, MES und ERP bis hin zu all den Menschen, die auf diesen Ebenen täglich Entscheidungen treffen, um eine optimale Produktion zu ermöglichen. Das alles gehört zum Steuerungssystem der Anlage. In den vergangenen Jahrzenten wurde die physische Seite der Produktion automatisiert, um Ziele wie Kosteneffizienz, Qualität und Flexibilität zu erreichen. Das wurde inzwischen so weit getrieben, dass in vielen Produktionsanlagen heute der Mensch das eigentliche Produkt nie berührt, sondern lediglich die Maschinen steuert. Die Smart Factory erweitert diese Bestrebungen nun auf die überlagerte Steuerung, nämlich die Informationsebene. Buzzwords wie Industrie 4.0 und Smart Factory werden in diesem Zusammenhang derzeit stark strapaziert, ohne wirklich anwendbare Konzepte und Inhalte aufzuzeigen. In Philipp Schmidts Beitrag werden konkrete Szenarien und Lösungen aufgezeigt, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.   


Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter: https://info.microsoft.com/Registration

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