Die Programmgeschäftsführer von Funk, dem neuen multimedialen Format für das «Junge Angebot» von ARD und ZDF, Sophie Burkhardt (ZDF) und Florian Hager (ARD). Foto: Maurizio Gambarini
Die Funk-Macher zeigten sich zufrieden, stecken sich aber noch höhere Ziele. «Wir haben in den vergangenen Monaten viele Formate angeschoben, viel positives Feedback von unseren Nutzern bekommen und sogar ein paar Preise gewonnen. Das hätten wir am 1. Oktober 2016 so nicht erwartet», sagte Vize-Programmgeschäftsführerin Sophie Burkhardt. «Wir sind aber auch noch lange nicht am Ziel und analysieren genau, wo wir schon gute Wege gefunden haben und woran wir noch intensiver arbeiten müssen.»
Bei YouTube hat das Angebot nach eigenen Angaben inzwischen rund zwei Millionen Abonnements, bei Facebook etwa 350.000 Fans. Wer zwei oder mehr Kanäle oder Seiten abonniert hat, wird neu mitgezählt. Zugpferde sind etwa die Show «Kliemannsland», die 219.000 Abos hat, der Sport-Satirekanal «Wumms» mit 53.000 Fans bei Facebook und das Comedy-Angebot «Bohemian Browser Ballett», das bei You Tube 46.000 Fans hat.
Funk ist ein multimediales Angebot für Jugendliche, das mit dem klassischen Fernsehen wenig zu tun hat. Es gibt eine App und Kanäle, die Online-Formate laufen auch ohne das Label Funk.
dpa/rs