Intel will das Geschäft mit virtueller Realität aufmischen. Foto: Andrej Sokolow
Die Datenbrille «Project Alloy» von Intel erzeugt zum einen eine digitale Welt vor dem von der Außenwelt abgeschirmten Auge des Betrachters. Zugleich aber werden ins Bild Gegenstände oder Personen aus der realen Umgebung eingeblendet. So sieht der Träger der Brille digitale Ebenbilder seiner Hände und kann sie auch als Werkzeug oder als Spielekontroller benutzen.
Bei der Vorführung auf der Intel-Entwicklerkonferenz IDF in San Francisco ließen sich so zum Beispiel mit realen Händen virtuelle Türen öffnen. Konzernchef Brian Krzanich sprach von «merged reality», etwa: «verschmolzene Realität».
Die Brille soll auch ohne Kabel auskommen, die heute Geräte mit eingebautem Display zum Beispiel von der Facebook-Firma Oculus oder dem Smartphone-Anbieter HTC brauchen.
Microsoft will bei seiner Brille Hololens ebenfalls reale und künstliche Elemente verbinden - der Software-Konzern verfolgt dabei aber eine ganz andere technische Lösung. Die Brille ist durchsichtig und im Gegensatz zum Intel-Konzept werden die virtuellen Elemente ins Blickfeld des Nutzers eingeblendet.
dpa/rs