Mobile Computing als Vorreiter für das Internet der Dinge

Die Cloud ist die Schaltzentrale

Die ursprüngliche Skepsis gegenüber der Cloud ist gewichen, mittlerweile ist dieses flexible IT-Bereitstellungsmodell etabliert. Ein entscheidender Treiber für diese Entwicklung ist bzw. war das Mobile Computing. Denn Smartphones sind nur deshalb smart, weil die Apps ihre Intelligenz aus der Wolke beziehen. Überhaupt ist der mobile Zugriff auf Echtzeitdaten dank der Cloud erst möglich.

Endgeräte in der Cloud

Mobile Computing liefert also die Blaupause für die Vernetzung aller denkbaren Geräte und Endpunkte in Zeiten des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT). Die Cloud versorgt die Nutzer jederzeit und überall mit den für sie relevanten Daten aus verschiedensten Quellen und ist somit die Basis der Digitalen Transformation.

Zugriff auf Systeme und Anwendungen, überall und immer

Die von Beginn an für das Cloud Computing ins Felde geführten Argumente – nämlich Skalierbarkeit und Verfügbarkeit, Flexibilität und Bedarfsgenauigkeit, Kosteneffizienz und Agilität – zählen weiterhin. Doch nichts macht solche Argumente greifbarer als die Realität. Denn erst mit der Verfügbarkeit global ausgerichteter, hochskalierbarer Cloud-Infrastrukturen wurde Mobile Computing in der heutigen Form erst möglich. Mobile Computing wiederum erlaubt den Zugriff auf Systeme, Daten und Anwendungen zu jeder Zeit und jedem Ort und ist damit die Vorstufe für die angestrebte maximale Vernetzung im Internet der Dinge.

Der Grund für die Integration der Cloud in Mobility-Szenarien ist vor allem technischer Natur: Weil der interne Speicher von Smartphones viel zu klein ist, müssen sich die allermeisten mobilen Apps mit Cloud-Servern verbinden, um die von den Nutzern angefragten Daten zu laden. Das Analystenhaus Crisp Research prognostiziert, dass im Jahre 2025 bis zu 30 Milliarden Geräte im Internet der Dinge untereinander vernetztet sein werden. Davon ausgehend, dass die allerwenigsten dieser Geräte ausreichenden internen Speicherplatz besitzen werden, ist ihr Weg in die Cloud vorgezeichnet. Denn wo sonst sollten die unendlichen Datenmengen, die das Internet der Dinge künftig sekündlich produziert, abgelegt werden? Wie sonst wären sie jederzeit und überall verfügbar und auswertbar?

Das Internet der Dinge heute planen

Der Einstieg in das Internet der Dinge ist heute schon möglich. Wenn immer mehr Menschen, Geräte, Maschinen und auch mit Sensoren ausgestattete  Konsumprodukte über die Cloud miteinander vernetzt sind, lassen sich Echtzeit-Analysen fahren, um aktuellste Trends aufzuspüren und darauf zu reagieren. Für die Kunden bedeutet dies beispielsweise, dass sie in Echtzeit auf ihren jeweils aktuellen Bedarf hin zugeschnittene Angebote oder Informationen erhalten. Solange diese Informationen wirklich sinnvoll und relevant sind, stärkt dies in jedem Falle die Bindung zum Unternehmen.

Wenn es also um zukunftsfähige Geschäftsmodelle in der vernetzten Ökonomie geht, ist der Einstieg in die Cloud für moderne Unternehmen unumgänglich. Deshalb müssen sich die Verantwortlichen jetzt um den Aufbau geeigneter IT-Infrastrukturen kümmern. Sie müssen einen Weg finden, sich nach außen zu öffnen und gleichzeitig die Sicherheit vertraulicher Daten zu schützen. Entsprechende Infrastrukturen sind bereits verfügbar.


Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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