Für die meisten Menschen gehört die Nutzung des Internets zum (Arbeits-) Alltag. Dabei machen sich nur die wenigsten Gedanken darüber, wie groß die benötigten Ressourcen – etwa der Strombedarf – für einen dauerhaften RZ-Betrieb sind. Aus diesem Grund kommt jenen Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsindustrie, die für die Bereitstellung und Hochverfügbarkeit der digitalen Inhalte zuständig sind, eine besondere Verantwortung zu. Denn laut OECD entfallen etwa 15 Prozent des weltweiten ITK-Stromverbrauchs auf Rechenzentren und Server. So kann die energieintensive Hardware in solchen Rechenzentren schnell den Energieverbrauch einer Kleinstadt erreichen.
Nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch, um entstehende Kosten zu senken, gewinnt Green IT für RZ-Betreiber zunehmend an Relevanz. Im Mittelpunkt dabei steht die umwelt- und ressourcenschonende Gestaltung vorhandener Infrastrukturen, mit dem Ziel, die eigene Energiebilanz zu optimieren. Zwar hat sich die Energieeffizienz von Servern, Klimatechnik und USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) im Allgemeinen durch den technischen Fortschritt verbessert, doch die Strompreise steigen weiter an. Bevor diese ins unermessliche wachsen, sehen sich RZ-Betreiber nach neuen Bezugsquellen um.
Lange haben sich alternative Energien aus Wind, Wasser oder Sonne aufgrund ihrer Unbeständigkeit keiner großen Beliebtheit erfreut. Inzwischen haben aber sowohl Politik als auch Wirtschaft das Potential natürlicher Stromquellen erkannt. EU-weite Projekte unterstützen und fördern deshalb den Einsatz von erneuerbaren Energien. Und auch immer mehr RZ-Betreiber handeln verantwortlich, indem sie die grünen Technologien bei Modernisierungsmaßnahmen oder Neubauten konsequent berücksichtigen.
Allen voran Equinix: Mit 146+ Rechenzentren in 40 internationalen Märkten auf fünf Kontinenten betreibt der führende Colocation-Anbieter die Mehrheit des weltweiten Internetverkehrs über die eigenen Rechenzentren. Um diesen digitalen Datentransfer zu bewerkstelligen, waren im Jahr 2014 mehr als 2.200 Gigawattstunden (GWh) Strom notwendig. Dabei sieht sich der Betreiber vor der Herausforderung, den Datenverkehr stets mit einer hohen Priorität zu verarbeiten und gleichzeitig so „grün“ wie möglich zu bleiben.
Aus diesem Grund hat sich Equinix das langfristige Ziel gesetzt, sämtliche Rechenzentren vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Auf diese Weise engagiert sich das Unternehmen nicht nur dafür, die digitale Welt miteinander zu verknüpfen, sondern auch, die damit einhergehenden Umweltbelastungen zu reduzieren.
Mit dieser Einstellung befindet sich das Unternehmen in guter Gesellschaft, denn auch zahlreiche namhafte Cloud-Anbieter und Kunden von Equinix haben sich in jüngster Zeit zu einem umweltfreundlichen Betrieb – mit einer Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien – verpflichtet und bieten klimaneutrale Dienstleistungen.
Wie Equinix es schafft, bei maximalem geschäftlichen Nutzen minimale Auswirken auf die Umwelt zu erzielen, lesen Sie hier >>>
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