Trotz der Enthüllungen über die NSA-Spähaktivitäten, nutzen viele Unternehmen immer noch keine Verschlüsselungssoftware.
Alle reden darüber, keiner macht es. Dabei hat es so vielversprechend begonnen: Nach dem Bekanntwerden der Ausspähaktionen von NSA & Co. verzeichnete der Hightech-Verband Bitkom im Dezember 2013 einen regelrechten Trend in Richtung Verschlüsselung.
Nach Edward Snowdens Enthüllungen nutzen derzeit rund fünf Millionen Internetuser in Deutschland eine Verschlüsselungslösung für ihre E-Mail-Kommunikation. Ein halbes Jahr zuvor waren es noch drei Prozent weniger. Auch die Zahl der Anwender von Datenverschlüsselung stieg auf zehn Prozent an.
Das war leider nur ein kurzes Strohfeuer, wie sich herausstellen sollte. Denn die Mehrheit der Privatanwender verzichtet noch immer auf eine Verschlüsselungssoftware. Einerseits, weil der Aufwand zu groß erscheint, andererseits, der Kommunikationspartner nicht das gleiche Verschlüsselungssystem einsetzt.
Bei den Unternehmen sieht es nicht anders aus. Laut einer Bitkom-Umfrage im Juni 2014 ist sicherer E-Mail-Versand noch immer die große Ausnahme. Nur etwa jeder Siebte verschickt chiffrierte Mails am Arbeitsplatz. Fast 65 Prozent der befragten Angestellten haben nicht die technischen Voraussetzungen, elektronische Post überhaupt verschlüsseln zu können.
Weitaus interessanter ist jedoch, dass rund jeder fünfte Beschäftigte zwar über eine solche Verschlüsselungslösung verfügt, sie aber nicht nutzt. Als Grund werden zu hoher IT-Aufwand und Probleme mit der Benutzbarkeit angeführt. Dabei verlangt gerade die offene Architektur der E-Mail nach einem Sicherheitsmechanismus: Sie enthält für gewöhnlich immer personenbezogene Informationen.
In den Unternehmen entstehen dadurch hohe Schäden. Der neue Chef des Verbandes der Deutschen Ingenieure (VDI), Ralph Appel, schätzt den jährlichen finanziellen Schaden in der Wirtschaft durch Industrie- und Wirtschaftsspionage auf mindestens 100 Milliarden Euro.
Das ist gut das Doppelte als eine Schätzung des Bundesinnenministeriums, weil Appel mit einer enormen Dunkelziffer rechnet. Denn viele Unternehmen würden erst gar nicht bemerken, dass sie ausspioniert werden oder den Schaden aus Imagegründen gegenüber Kunden und Wettbewerbern geheim halten.
Oliver Dehning, Leiter der Eco Kompetenzgruppe Sicherheit, sieht deshalb die Anbieter in der Pflicht: „IT-Unternehmen sind aufgerufen, Benutzern den Einsatz von Verschlüsselungen mit intuitiv bedienbaren Lösungen so einfach wie möglich zu machen.“
Entscheidend sei dafür, moderne Verschlüsselungslösungen frühzeitig in interne Prozesse und Infrastrukturen zu integrieren. Außerdem sollten die Mitarbeiter gezielt für das Thema sensibilisiert und geschult werden. Der Einsatz von Verschlüsselungslösungen muss in Unternehmen daher integraler Bestandteil der IT-Sicherheitsrichtlinien sein.
Dass sich bequemes Handling und eine einfache Installation bei einer solchen Software nicht ausschließen müssen, beweist die Verschlüsselungslösung DESlock+. Bei der Anwendung steht der sichere Datenaustausch im Vordergrund: von E-Mail-, über Dateien- bis hin zu Ordnerverschlüsselung. Auf Knopfdruck kann sogar die Verschlüsselung ganzer Festplatten vorgenommen werden.
Neben umfassender Datensicherheit liefert die benutzerfreundliche Oberfläche von DESlock+ ein Argument mehr, den Schutz im Unternehmen nicht mehr zu vernachlässigen. Auch wenn es keine 100prozentige Sicherheit gegen Schnüffelnasen wie NSA & CO. gibt, empfiehlt der Eco Verband deutschen Unternehmen den breiten Einsatz von Verschlüsselungslösungen.
Auf die Weise legen sie den Geheimdiensten entscheidende Hürden in den Weg und vertrauliche Informationen können nicht ohne weiteres ausgelesen werden. Das Abhören von Firmen- und Privatrechnern wird für die Spione weitaus schwieriger, teurer und zeitaufwendiger. Schon allein das ist es wert.
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