Microsoft unterstützt den internationalen Standard – die ISO-Norm 27018 – für den Datenschutz in der Cloud.
Bisher gab es für den Datenschutz im Cloud Computing keinen allgemeinen Standard. Jeder Anbieter hat mehr oder weniger das gemacht, was er für angemessen und rechtlich korrekt hielt. Seit August 2014 gibt es einen neuen internationalen Standard für den Datenschutz in der Cloud, die ISO-Norm 27018.
Sie setzt Mindeststandards für die Sicherheit von personenbezogenen Daten in der Cloud. Grundlage der neuen Norm ist der bereits existierende Sicherheitsstandard nach ISO 27002. Die datenschutzrechtlichen Anforderungen existieren in anderen Bereichen bereits seit längerem, sind aber für die besonderen Sicherheitsrisiken des Cloud-Computings angepasst.
Dadurch gibt es nun einen Anforderungskatalog, der alle Besonderheiten des deutschen Datenschutzes berücksichtigen. Anbieter können ihre Dienste nun zertifizieren lassen, wodurch sie an Attraktivität gewinnen dürften. Vor allen Dingen größere Unternehmen und Konzerne achten darauf, in der IT-Beschaffung möglichst nur zertifizierte Anbieter zum Zuge kommen zu lassen.
ISO 27018 für Azure, Office 365 und Dynamics CRM
Microsoft ist einer der ersten Anbieter in Deutschland, die den neuen Standard für Datenschutz in der Cloud übernehmen. Das British Standards Institute (BSI) hat überprüft, dass zusätzlich zu Microsoft Azure auch Office 365 und Dynamics CRM Online mit den „Codes of Practice“ des Standards zum Schutz von personenbezogenen Daten (Personally Identifiable Information, PII) in Public Clouds entsprechen. Zudem wurde dieser Test für Microsoft Intune vom Bureau Veritas durchgeführt.
Diese Prüfung stellt sicher, dass der Datenschutz auf unterschiedliche Weise beachtet wird:
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