OneNote mobil

Notizbuch für alle Plattformen

Kostenlos und mit handschriftlichen Notizen – die neuen Apps von OneNote zeigen, dass Microsoft seinen Notizblock zum Produktivitätswerkzeug ausbauen will.

Der Notizblock aus Papier ist bei vielen Leuten out. Wer etwas notieren will, benutzt heute gerne sein Smartphone. Und wer so etwas öfter macht, setzt ein Phablet oder Tablet mit Stift ein. Dafür gibt es komfortable Notiz-Apps wie OneNote von Microsoft.

OneNote kann Notizen aller Art aufnehmen, nicht nur Texte. Dazu gehören auch Sprachnotizen, Bilder, Dateianhänge, Weblinks, Inhalte aus Webseiten und vieles mehr. Mit einem Touchscreen und einem Stylus können die Notizen sogar von Hand geschrieben werden. Und kleine Zeichnungen sind auch möglich.

OneNote gibt es für Android, iOS und Windows Phone sowie als App für Windows  und natürlich wie gewohnt als Anwendung für den Windows-Desktop. Alle Varianten sind kostenlos, sogar die Desktop-Anwendung. Außerdem gibt es die Webapp OneNote Online, die für Nutzer von OneDrive gedacht ist.

Das Prinzip von OneNote lautet „Eine Struktur ausdenken und dann strukturiert mit Inhalten füllen“, denn die Anwendung erlaubt eine tief gestaffelte Gliederung. Sie spiegelt sich in den oberen Ebenen sehr gut in der Desktop-Benutzeroberfläche mit Notizbüchern, Registern und Seiten wider.

Eine Seite in OneNote entspricht einer großen Zeichenfläche, auf der alle möglichen Objekte (Texte, Bilder, Skizzen usw.) beliebig angeordnet werden können. Am besten funktioniert das mit der Desktop-Version von OneNote, dem Dickschiff unter den Notizblockprogrammen.

Offener Betatest für Android

Hier bleiben im Grunde keine Wünsche mehr offen. OneNote ist ein hervorragendes Werkzeug für alle, die eine Vielzahl an Aufgaben, Ideen, Konzepten, Textentwürfen, Linksammlungen und anderen Dingen im Griff behalten müssen.

Praktisch: Unter allen Windows-Versionen können Online-Notizbücher unter Sharepoint und OneDrive für die Cloud-Synchronisation mit allen Geräten genutzt werden. Es gibt auch eine recht gut funktionierende Handschrifterkennung, die allerdings den Einsatz eines Windows-Tablets erfordert.

Die mobilen Versionen für Android und iOS waren bisher etwas karg geraten. Doch seit kurzem rüstet Microsoft alle Apps auf und baut zusätzliche Funktionen ein. Auch auf anderen Plattformen tut sich etwas: So gibt es zum Beispiel im Amazon-Appstore eine spezielle OneNote-App für den Kindle Fire und das Fire Phone.

Aktuell ist die Android-App in einem offenen Betatest. In der Google+-Gruppe "OneNote for Android Beta Program" kann jeder Mitglied werden und sich als Tester anmelden. Die Oberfläche ist jetzt an Tablets angepasst und bietet auf einem Smartphone eine dreigeteilte Oberfläche, deren Elemente durch Wischen angezeigt und auch wieder ausgeblendet werden.

Neu in der App sind erweiterte Formatierungsmöglichkeiten sowie die Eingabe von Handschrift mit Stylus oder Finger. Diese Funktion ist übrigens auf Anregung der Betatester in die App gekommen, weitere Wünsche können in der Google+-Gruppe geäußert werden.

 

Link: Google+-Gruppe "OneNote for Android Beta Program"

Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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