Eine besondere Rolle spielt dabei nach Ansicht von Stratodesk-Geschäftsführer Emanuel Pirker auch ein sich generell wandelnder Umgang mit älterer PC-Hardware, die aus Performance-Gründen eigentlich ersetzt werden müsste. „In Gesprächen mit unseren Kunden und Interessenten kristallisieren sich meist zwei Hauptaspekte heraus“, berichtet Pirker. „Zum einen ist die Budgetsituation gerade in den IT-Abteilungen oft angespannt. Dies führt dazu, dass Investitionen in neue Hardware häufig möglichst lange hinausgeschoben werden. Zum anderen stellt sich in vielen modernen IT-Infrastrukturen auch zunehmend die Sinnfrage: Benötigt ein Mitarbeiter außerhalb spezieller Bereiche wie etwa Grafik oder Videobearbeitung wirklich einen Rechner am Arbeitsplatz, dessen Leistungsfähigkeit bei den typischen Büroanwendungen in der Regel nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft wird?“
Unternehmen oder Organisationen, die ihre betagten PCs ersetzen möchten und eine zentrale, virtualisierte IT anstreben, haben Pirker zufolge grundsätzlich zwei Möglichkeiten: den Umstieg auf Hardware-Thin-Clients oder aber die weitere Nutzung der PC-Hardware durch den Einsatz einer Repurposing-Software mit zentraler Verwaltung.
Hier gilt es, je nach Situation und Anforderungsprofil abzuwägen. „Thin Clients haben gegenüber regulärer PC-Hardware natürlich mehrere Vorteile“, weiß Pirker. Dazu zählt er den geringeren Stromverbrauch und die Wartungsarmut, da die Geräte ohne Lüfter und Festplatten auskommen und keine drehenden Teile vorhanden sind, sowie Sicherheitsaspekte.
Allerdings liegen die Anschaffungskosten je nach Ausstattung oft in der Region einfacher Office-PCs. „In vielen Fällen ist deshalb auch die Umwidmung der älteren PCs und ihre Einbindung als Thin Clients ins Netzwerk eine sehr attraktive Alternative, die vor allem preislich kaum zu schlagen ist“, so Pirker weiter. Und auch im Sinne der Nachhaltigkeit und unter ökologischen Gesichtspunkten sei eine möglichst lange Nutzungsdauer der Hardware zu begrüßen.
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