In diesem dynamischen Geschäftsumfeld ist die Hölle los, falls einmal die Daten für das Tagesgeschäft nicht verfügbar oder nicht fehlerfrei sein sollten. Bob van Groeninge, Leiter der IT-Abteilung bei MOL Logistics in Tilburg, sorgt deshalb akribisch dafür, dass alle Mitarbeiter immer, sofort und ohne große Umstände Zugriff auf alle Echtzeitbetriebsdaten haben – damit sie die richtigen Entscheidungen treffen können. Dazu hat der langjährige AS/400-Anwender auf seinen Power-i-Systemen mehrere Produkte der Quick-Software-Line (QSL) installiert.
Die Entscheidung dafür fiel laut van Groeninge vor Jahren, nachdem „uns bewusst wurde, dass uns eine einzige Stunde Stillstand bei unserer IBM-i-Maschine 150.000 Euro kosten würde, indirekt sogar noch erheblich mehr“. Weil sich MOL Logistics deshalb bei diesem Server keinen solchen Zwischenfall leisten kann, wurde eine großangelegte Untersuchung dazu gestartet, wie man sich für einen solchen Fall am besten wappnen könnte. Nach der Prüfung mehrerer Optionen fiel die Entscheidung auf die Software Quick-EDD/HA.
„Wir sind treue Nutzer von IBM i, weil wir der Meinung sind, dass dies die robusteste Serverplattform auf dem Markt ist“, sagt van Groeninge. „Dennoch kann immer etwas passieren. Quick-EDD/HA repliziert deshalb unsere Betriebsdaten kontinuierlich im Hintergrund auf eine andere unserer Power-i-Maschinen an einem anderen Standort.“
Damit existiert immer eine Stand-by-Kopie der Arbeitsumgebung, auf die im Störungsfall schnell umgeschaltet werden kann. „So können wir nach einer Störung genau da mit unserer Arbeit weitermachen, wo wir stehenbleiben mussten. Und das nach einer ganz kurzen Unterbrechung“, so van Groeninge. „Außerdem ist die Software im Nu installiert und sehr leicht zu warten. Das schafft unsere IT-Abteilung fast allein, was für uns natürlich ein wichtiges Argument ist. Und nicht zuletzt konnten wir keine andere Software finden, mit der wir unsere IBM-i-Maschinen so rasch in den ursprünglichen Zustand versetzen können.“
Der Softwarelieferant QSL Northern Europe B.V. machte MOL Logistics dann auf eine ähnliche Replikationssoftware – Quick-EDD/DRm – aufmerksam. DRm steht für „Data Replication in Multi-Plattform-Umgebungen“, denn mit der Software lassen sich Betriebsdaten in Echtzeit zwischen der Power-i-Produktionsmaschine und anderen SQL-Datenbanken spiegeln, die sich in einer heterogenen Umgebung befinden, z.B. DB2 LUW, aber auch Microsoft SQL Server, Oracle- oder Sybase-Datenbanken. „So können wir jetzt unsere Daten dynamisch in die Windows-PCs übertragen, die unsere Manager üblicherweise benutzen“, erklärt IT-Manager van Groeninge das Einsatzfeld. „Das macht unsere Geschäftsabläufe noch transparenter; wir brauchen in unserer Kundendienstabteilung nicht mehr 20, sondern nur noch 10 Mitarbeiter.“ Außerdem dank der Replikation weniger Dokumente ausgedruckt und archiviert werden. Mit Quick-EDD/DRm kann MOL Logistics nun sogar eigene Webseiten für seine Kunden aufbauen, diese ständig auf dem neuesten Stand halten und sogar „Apps“ dafür einrichten und diese warten.
Allerdings müssen bestimmte Dokumente weiterhin ausgedruckt werden, beispielsweise die CMR-Frachtbriefe. „Außerdem brauchen wir Scanetiketten, damit wir unser Lager effektiver betreiben können“, begründet van Groeninge die Installation der Software Quick-Press auf der Power-i-Maschine. „Wir können jetzt individuelle Dokumente, Berichte und Etiketten erstellen, sogar bestehende Dokumente mit Bar- und QR-Codes versehen und direkt vom System i an unsere Großdrucker schicken – ohne Umwege über einen PC.“ Es werden viel weniger, aber dafür individuelle Berichte erstellt, so dass im RZ statt 1,6 Mio. nur noch 1,2 Mio. Seiten im Jahr ausgedruckt werden.