Die neue Funktion „XQuery Update“ ist nur eines von mehreren neuen Features der Produktlinie Altova 2015 mit neuen Versionen der Mission-Kit-Tools wie XML Spy oder Map Force sowie der Serverprodukte des Herstellers.
Altova hat sich auf die Entwicklung von Software-Tools spezialisiert, die Programmierer unterstützen – und zwar plattformübergreifend auch in der AS/400-Welt bei Datenmanagement, Applikationsentwicklung (auch mobiler Lösungen) und bei der Datenintegration. Das neue Release soll das Arbeiten mit XML und damit in Zusammenhang stehenden Standards erleichtern. Firmenchef Alexander Falk will diese Standards nicht nur unterstützen, sondern darüber hinaus auch innovative Implementierungen und grafische Optionen bieten, „dank derer Entwickler die Möglichkeiten der einzelnen Technologien in vollem Umfang ausschöpfen können“.
Falk hebt Verbesserungen hervor wie das neue XQuery-Update-Fenster, JSON-Datenmappingfunktionen und eine XBRL-Tabellenlayoutvorschau in Echtzeit hervor. Die Update-Facility für XQuery in XMLSpy ist eine Erweiterung der „XML Query Language“, die durchgehende Änderungen an XML-Instanzen mit Hilfe von Aktualisierungsausdrücken ermöglicht.
Dazu erhält XML Spy 2015 ein neues XQuery-Update-Fenster mit Syntaxfärbung, Codekomplettierung, Implementierungshinweisen oder Fehlermeldungen, um die Erstellug und Ausführung von XQuery-Kommandos zu beschleunigen und vereinfachen. Die Ergebnisse der Aktualisierungen können im XQuery-Update-Fenster angezeigt und dann mit einem Klick auf eine oder mehrere Dateien angewendet werden. So lassen sich XQuery-Updates in Form eines einfachen Suchen&Ersetzen-Modells implementieren.
Das Tool Map Force 2015 unterstützt nun JSON-Dateien als Quell- und Zielkomponente beliebiger Datenmappingprojekte. Dadurch können laut Falk grafische Mappingprojekte zur Integration von JSON-Daten mit jeder Kombination von XML-, Datenbank-, EDI-, XBRL-, Flat File-, Excel- und/oder Webservice-Daten erstellt werden. Die „JavaScript Object Notation“ ist ein kompaktes Datenformat in Textform für den Datenaustausch zwischen Anwendungen, das sich wachsender Beliebtheit erfreut. Unterstützt wird – wie bei XML Spy – u.a. die IBM-Datenbank DB2 für i in den beiden Versionen 6.1 und 7.1.
Eine Layoutvorschau für XBRL-Tabellen im grafischen Linkbase-Editor in XML Spy macht schon beim Erstellen einer Tabelle deutlich, wie diese aussehen wird und wie sich jede einzelne Bearbeitung auswirkt. Damit wird das Definieren von XBRL-Tabellen erheblich einfacher. Diese Tabellenlayoutvorschau kommt auch im Formel-Editor von XML Spy zum Einsatz, um das Erstellen von XBRL-Formeln auf wenige Mausklicks zu verkürzen. Durch einfaches Klicken auf die gewünschte Datenzelle in der XBRL-Tabellenlayoutvorschau können Fact-Variablen der Formeln definiert werden, was deren bisher mühsame Erstellung erheblich erleichtert.
Auch für die Server-Produkte hat Altova neue Funktionen angekündigt, etwa die XQuery Update Facility für den XML-Server Raptor. Wie XML Spy wird sie auch von Raptor XML unterstützt, wobei außerdem verbesserte Unterstützung für XSLT 3.0 sowie bis zu 100 Mal schnellerer Support für EBA 2.1 (COREP/FINREP)-Taxonomien hinzukommen.
Zudem erhält der Flowforce-Server eine Reihe neuer Verwaltungsfunktionen, mit denen ein Administrator neue Installationen konfigurieren und vorhandene verwalten kann. Die Map-Force-und Style-Vision-Server unterstützen nun ein Anwendungsprogramminterface (API) zur direkten Ausführung durch Programme, die in Windows in C# und VB.Net geschrieben wurden, zur Ausführung anderer Windows-Apps über eine COM-Schnittstelle und zur Ausführung von Java-Programme in Windows, Linux und Mac OS. Über diese neue API können Entwickler Funktionen dieser beiden Server in ihre eigenen Applikationen integrieren.