Neue Funktionen für In-Memory- und Cloud-Datenbanken

Aqua Data Studio 17 veröffentlicht

Das texanische Softwarehaus Aqua Fold hat mit Aqua Data Studio 17 ein Upgrade seiner Datenbankmanagement- und Analytiksoftware veröffentlicht, das es Benutzern ermöglicht, die neueste Gattung in Sachen Big Data und Cloud-basierten Datenbanken gestalten und verwalten zu können.

Screenshot der Visual Analytics Box von Aqua Data Studio 17

„Die Benutzernachfrage nach Nutzung fortschrittlichster Analytik bei Adhoc-Abfragen steigt“, erläutert Niels Gron, CEO von Aqua Fold. „Wir haben eine Integration der Programmiersprache R hinzugefügt, um die Lücke zwischen Adhoc-Abfragen und Direktanalysen zu schließen.“ Die neue Version erhöhe die Produktivität für Wirtschaftsanalytiker, erweitere die Datenbank-Integration und verspreche bessere Erkenntnisse für Business Intelligence-Anwender. Außerdem die Excel-Funktionen verbessert, ein neuer JavaScript-Editor für MongoDB und Explain Plans, neuen Charts und neuer Analytik ergänzt sowie die Tools für Datenbankadministratoren erweitert.

Visuelles Analytik-Tool

Im visuellen Analytik-Tool gibt es neun neue Charttypen und eine Integration der Programmiersprache R für die Datenanalyse. Mit Hilfe von „Filled Maps“ können nun geografische Daten dargestellt werden. „Horizon Charts“ lassen sich zur Visualisierung großer Mengen von Zeitreihendaten nutzen. Die Dashboards wurden ebenfalls überarbeitet, um Text- und Bildobjekte zu unterstützen, so dass die Analyse-Ergebnisse effektiver übermittelt werden.

„Cloud- und Hadoop-Datenbanken gewinnen für unsere Kunden weiterhin an Bedeutung“, beobachtet Gron – und verspricht die Integration von Google Big Query, SAP Hana und eine Unterstützung für Apache Spark für „eine reibungslose Umstellung auf neue Systeme“. Die Version 17 erlaube zusätzlich mit dem neuen MongoDB-Editor die Ausführung von MongoDB-Befehlen und die Darstellung der Ergebnisse in Baumstruktur, Raster- und Textansicht.

In-memory-Datenbank mit vollständiger SQL-Syntax

Dank einer SQL-In-memory-Datenbank für die Abfrage von Excel-Dateien mit vollständiger SQL-Syntax ermöglicht es die neue Version den Nutzern auch, Ergebnisse von Excel-Dateien zu verbinden, abzufragen und zu generieren. Des Weiteren wurde ein neuer Excel-Import-Assistent hinzugefügt, der Excel-Daten in bestehende oder neue Datenbanktabellen importiert.

Die Version 17 verbessert zudem die DBA-Tools um die Verwaltung von weiteren Datenbanken und einen verbesserten Explain-Plan-Support zur schnellen Identifizierung von Performance-Engpässen bei SQL-Abfragen. Zu den unterstützten Datenbanken gehören Amazon Redshift, Greenplum, Teradata Aster, Netezza, PostgreSQL. Die Unterstützung für Datenbanken wurde durch die Integration von Teradata Aster 6.1, IBM DB2 z/OS 11, Vertica 7.1.2, Cloudera 5.4, Hortonworks 2.3, MapR 5.0, PostgreSQL 9.4, VoltDB 5.5, SQLite 3.8.10.1 und einem verbesserten Amazon Redshift-Treiber erweitert. Es gibt auch Treiber für DB2 for iSeries.

Aqua Data Studio 17.0 steht in 9 Sprachen zur Verfügung und kann mit Windows, Mac OS X, Linux, Solaris und der Java-Plattform betrieben werden. Die Software kann ab sofort heruntergeladen werden. Eine kommerzielle Lizenz für einen einzelnen Benutzer kostet weiterhin 499 Dollar. Aktuelle Lizenzinhaber können ihre abgelaufenen Abonnements für 174,65 Dollar verlängern.

www.aquafold.com

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