*Stefan Rauner ist Bereichsleiter Produkte & Märkte beim Sicherheitsspezialisten Governikus
Die Gefahr ist groß, dass dabei Falltüren geöffnet werden, durch die ungebetene Gäste eindringen könnten. Anwendungen auf einer AS/400 werden meist viele Jahre betrieben – und häufig mangelt es den Kommunikationsprotokollen auf der Netzwerkseite an Authentisierungs- und Verschlüsselungsmechanismen.
Bei der Anpassung der Kommunikation an die heutigen Anforderungen kommt es darauf an, die Zahl der Schnittstellen zum Server so gering wie möglich zu halten – etwa durch einheitliche, vorgelagerte Gateways und Services. Dadurch lassen sich die Anwendungen zentral verwalten und warten; neue Kommunikationssysteme und -kanäle können bei Bedarf jederzeit hinzugeschaltet werden.
Um die Kommunikation abzusichern, sind spezielle Lösungen gefragt. So muss beim Datenaustausch via Internet ein autorisierter Zugang über Authentisierungstokens gewährleistet sein, bevor die Daten – geschützt durch klassische Transportabsicherungen – übertragen werden. Denn Identitätsdiebstahl und andere Formen des Missbrauchs von Login-Daten durch Dritte haben zuletzt massiv zugenommen.
Umso wichtiger ist der Einsatz sicherer Identitätsnachweise sowie moderner Transportabsicherungstechniken mittels Verschlüsselung. Das ermöglicht eine nachvollziehbare Protokollierung – bis hin zur revisionssicheren Quittierung einzelner Kommunikationsvorgänge.