Ronald Bürscher, Geschäftsführer der Infoniqa Informationstechnik GmbH
Sisa, 1972 in Lugano gegründet, hat sich mit 50 Mitarbeitern auf die Entwicklung und die Beratung auf dem Gebiet Logistik und Zollabwicklung spezialisiert und betreut rund 200 Kunden. Mit der Freigabe der mit Asna Wings weiterentwickelten Anwendung Trans|it Web wird die Software nun auch im Rechenzentrumsbetrieb als SaaS-Dienstleistung vollständig browserbasiert angeboten.
Roland Schumacher, CEO von Sisa, will Trans|it mit Wings noch stärker auf das Web und die neuen technischen Anforderungen ausrichten. „Gleichzeitig fördert Wings das Know-how unserer Entwickler“, erklärt Schumacher. „So schaffen wir eine Verbindung der Microsoft- und IBM-Welt, in der wir die Stärken der jeweiligen Plattform ideal nutzen können.“
Die Asna-Suite basiert auf der 2010 eingeführten Schnittstelle Rational Open Access for RPG der IBM und erstellt aus den auf „Display Files“ (DSPF) der 5250-Welt basierenden Dialogen eigenständige Webanwendungen, die mit der bestehenden RPG-Programmlogik auf dem IBM System i kommunizieren. Wings wandelt DSPF-Dialoge in ASPX/.Net-Seiten um, die von .Net-Entwicklern gewartet und in jedes bestehende Umfeld, von Web-Seiten bis zu produktspezifischen Clients, integriert werden können.
Die Infoniqa Informationstechnik GmbH unterstützt mit Wings alle AS/400-Kunden in Österreich, die ihre AS/400-Applikationen im Web oder Portalen zur Verfügung stellen wollen, beispielsweise als Warenwirtschafts-Informationsportal für interne und externe Mitarbeiter oder auch für Kunden und Lieferanten. Wings integriert die Dialogebene ohne die bestehende Logik der Anwendungen zu ändern.
Damit ist eine schnellere Umsetzung von Projekten möglich – und auch der Entwicklungsaufwand ist geringer als bei anderen Konzepten, benennt Ronald Bürscher, Geschäftsführer Infoniqa, die Vorteile. Die Lösung bringe beispielsweise bei der Online-Bestellerfassung auf AS/400-Basis große Vorteile, denn die AS/400-Webanwendung muss nicht von Grund auf entwickelt werden. Für die Nutzung der modernisierten Anwendungen genügt am Client ein Browser und die Verbindung zum Webserver, auf dem die Anwendung läuft. „So ist die Software auch für den Außendienst zur Nutzung auf mobilen Engeräten ideal geeignet“, erklärt Bürscher.
Die Infoniqa Informationstechnik GmbH ist Teil der auch in Deutschland aktiven Infoniqa-Gruppe und betreut von den Standorten Wien und Wels aus rund 200 Kunden am österreichischen Markt. Die Infoniqa-Gruppe wurde 2006 gegründet und betreut mit etwa 200 Mitarbeitern rund 3.000 Kunden von dreizehn Standorten im deutschsprachigen Raum.
Bildquelle: Infoniqa