29.08.2017 Redundante Datensicherung in deutschen Rechenzentren

Bechtle bietet Backup als Cloud-Service

Von: Berthold Wesseler

Als Auftakt für eigenproduzierte Business-Cloud-Services bietet das Systemhaus Bechtle nach dem Launch seiner neuen Multi-Cloud-Plattform „Backup as a Service“ an.

Die Abrechnung des neuen BaaS-Dienstes erfolgt auf den Tag genau.

Die Abrechnung des neuen BaaS-Dienstes erfolgt auf den Tag genau.

Bechtle startet mit der Vermarktung selbst produzierter Cloud-Services, die im modernen RZ auf dem E-shelter-Campus in Frankfurt am Main betrieben werden. Mit dem Dienst „Backup as a Service“ (BaaS) können Kunden über den Branchenstandard Amazon S3 oder via Netapp Altavault-Lösungen ihre Daten sichern und damit Verfahren wie beispielsweise Tape-Backups ablösen. Weitere in Eigenregie bereitgestellte Cloud-Services, die die Public-Cloud-Dienste von Herstellerpartnern ergänzen, sollen folgen.

Der über www.bechtle-clouds.com bestellbare Dienst ermöglicht Kunden die sichere Auslagerung ihrer Backup-Daten in Bechtles Frankfurter Tier3+-Rechenzentrum. Neben der einfachen Bestellung, Verbrauchsübersicht und Abrechnung über die zentrale Cloud-Plattform bietet das neue BaaS-Angebot verschiedene Optionen zur initialen Übertragung großer Datenmengen (sogenanntes „Seeding“), hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit sowie die georedundante Datenspeicherung in zwei gespiegelten Rechenzentren (Frankfurt und Rüsselsheim).

Der Preis für das Pay-as-you-go-Modell beträgt initial 0,049 € pro GB/ Monat. Weitere Preismodelle wie Staffelpreise für größere Volumina oder Flatpreise sollen zeitnah folgen. Die Abrechnung des BaaS-Dienstes von Bechtle erfolgt auf den Tag genau. Das heißt: Kunden bezahlen ausschließlich für den tatsächlichen Verbrauch. Dadurch sparen sie im Vergleich zur herkömmlichen Datensicherung auf kundeneigener Hardware Kosten für nichtgenutzte Kapazitäten.

Zum Start von Backup as a Service bietet Bechtle die kostenfreie Datenübertragung bei der Wiederherstellung aus der Cloud bis zum 31.12.2017. In den kommenden Monaten sollen weitere Varianten dieses Backup-Angebotes auf Basis der Technologien von Veeam und anderen Herstellern angeboten werden. Ebenfalls in Vorbereitung ist ein ergänzendes „Disaster Recovery as a Service“ (DRaaS).

Bildquelle: Thinkstock

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