Mit den Marken AEZ, Dotz, Dezent, Enzo und KFZ Stahlrad ist Alcar international als Anbieter von Stahl- und Leichtmetallrädern für den PKW-Nachrüstmarkt aktiv.
Die in Hirtenberg in Niederösterreich beheimatete Alcar Group arbeitet in Teilen bereits seit 2001 mit Infor M3 (früher Movex von Intentia). Als nächstes werden die Handelsgesellschaften in Russland, Rumänien und Frankreich erstmals damit live gehen. Erklärtes Ziel ist es, Vertrieb, Distribution und Finanzmanagement durchgängig mit modernen ERP-Funktionen zu unterstützen und Intercompany-Prozesse zu straffen.
Das ist wichtig, ist Alcar doch in den vergangenen Jahren zu einem internationalen Anbieter von Stahl- und Leichtmetallrädern für den PKW Nachrüstmarkt mit über 1.100 Mitarbeitern gewachsen. Mit fünf eigenen Werken und einem Vertriebsnetz ist Alcar heute weltweit in 17 Ländern mit 32 Tochtergesellschaften vertreten.
Wichtig für den erfolgreichen Umstieg war auch ein kurioser, da ungewöhnlicher Aspekt in der Software-Branche: Sowohl auf Seiten von Alcar als auch bei Infor waren nahezu die gleichen Projektmitglieder involviert, die sich bereits um die Erstimplementierung vor zehn Jahren gekümmert hatten – und das, obwohl der schwedische Hersteller Intentia im Jahr 2006 vom amerikanischen Softwarehaus Lawson übernommen worden war, das seinerseits 2011 durch Infor geschluckt wurde.
„Das vorhandene Wissen auf beiden Seiten hat uns viel Zeit und Reibungsverluste erspart“, sagt Andreas Ritter, CIO der Alcar-Gruppe. „In dieser Konstellation konnten wir diesen Big Bang wagen.“ Für den Umstieg auf das neue ERP-Release mit seinem branchenspezifischen Standardumfang sprach zudem, dass Alcar damit eigens programmierte Anpassungen ersetzen und neue umgehen konnte. Beispiel Lagerwirtschaft: In Deutschland nimmt die Gruppe im Frühjahr 2014 ein vollautomatisiertes Hochregallager im sauerländischen Balve in Betrieb, das als zentrales Produktionslager 500.000 Räder fassen wird. M3 bietet eine integrierte Schnittstelle für die Verknüpfung mit der Softwaresteuerung des Lagers.
Auch Finanzprozesse wie die Umsatzsteuerfindung und -berechnung, die insbesondere für die Auftragsabwicklung zwischen den eigenen Gesellschaften wichtig ist, unterstützt M3 nun ebenfalls fast vollständig im Standard. Außerdem wird jetzt mit Smart Office gearbeitet: Die intuitive, personalisierte Benutzeroberfläche ermöglicht den direkten Zugriff auf Infor- und Microsoft-Anwendungen, die Aktualisierung von Daten über Anwendungen hinweg und Workflows mit integrierten Alerts, um Entscheidungen und Aufgaben schneller voranzutreiben.
Bildquelle: Alcar