„Big Data Transport“ ist in das optische Netzwerksystem FSP 3000 integriert, das mit IBM Metro und Global Mirror auch im AS/400-Umfeld einsetzbar ist.
Connectivity-Szenario bei der RZ-Kopplung à la Adva.
Laut Christoph Glingener, Vorstand Technologie bei Adva, ist BDT sehr skalierbar – von 10Gbit/s über 40Gbit/s zu 100Gbit/s und darüber hinaus. Die 100G-Übertragungstechnik mit Direktempfang arbeite mit 192 extrem eng gestaffelten Wellenlängen auf nur einer Glasfaser. Dies sei ein wesentlicher Vorteil in Zeiten von Faserknappheit und Ressourcenoptimierung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der integrierte Abhörschutz durch eine robuste Verschlüsselungstechnologie. Laut Glingener ist BDT derzeit die einzige Lösung in der Branche mit „In-Flight“-Verschlüsselung gemäß AES-256 mit einer Datenrate von 100Gbit/s. Jedes Bit, das über die lokalen Schnittstellen eingespeist wird, werde auch verschlüsselt - nicht nur die Nutzlast oder ausgewählte Bytes.
Durch die Verschlüsselung auf der untersten Netzebene ist BDT völlig agnostisch bezüglich der zu transportierenden Datenprotokolle: Fibre Channel, Infini Band und Ethernet werden allesamt verschlüsselt übertragen. Im Hinblick auf die jüngsten Sicherheitsskandale und die inzwischen verfügbaren Abhörtechniken für Glasfaser ist dieser zusätzliche Schutz für all die Unternehmen wichtig, die ein Höchstmaß an Sicherheit fordern.
„Um das Potential von Big Data zu heben und nutzbar zu machen brauchen wir echte Innovation“, glaubt Stephan Rettenberger, Marketing-Manager bei Adva Optical Networking. „Wir brauchen optische Übertragungstechnik, die skaliert werden kann, die sicher ist, die effizient ist. Das war unsere Vision, als wir BDT entworfen haben. Unsere Ingenieure haben eine Lösung geschaffen, die es Unternehmen ermöglicht, neue Geschäftsfelder zu entwickeln und ihre Ambitionen umzusetzen.“
Bildquelle: Adva Optical Networking