Die Genossenschaft Landgard ist führender deutscher Direktvermarkter im Gartenbau und bringt es auf rund 3.500 Mitarbeiter.
Landgard mit Hauptsitz am Niederrhein hat die Aufgabe, Produkte seiner Mitglieder zu vermarkten und zu verkaufen, denn hinter der Genossenschaft stehen landwirtschaftliche Betriebe. Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse sind die Produkte, die schnell und frisch in den Handel kommen. Angesichts der komplexen logistischen Aufgabe, muss die Informationstechnologie stimmen. Interne und externe Prozesse müssen zuverlässig laufen und dazu auch noch nutzerfreundlich abgebildet sein. Dem Zufall kann man da nichts überlassen. Die Genossenschaft ist nämlich der führende deutsche Direktvermarkter im Gartenbau und bringt es auf die stolze Zahl von rund 3.500 Mitarbeitern.
Diese Dimensionen waren ein weiterer Grund für den Vorstand, sich für die Bit IT Service GmbH zu entscheiden. Die Neuwieder haben nach eigenen Angaben einen reichen Erfahrungsschatz bei Planung und Realisierung komplexer Strukturen. Sie seien z.B. Spezialisten für die Integration mächtiger Datenbanken ins Intra- und Internet. Ihre Stärke sei es, Lösungen aus einer Hand anzubieten. Das Spektrum soll hierbei von Redaktions- und Warenwirtschaftssystemen bis hin zum sogenannten Hosting reichen. Durch diese Bündelung entstehen IT-Dienstleistungen aus einem Guss. Kunden haben nur einen Ansprechpartner und können sich auf das Wesentliche konzentrieren – auf ihr Geschäft.
Für alle Kunden und Freunde von Landgard war die Erneuerung der Internetpräsenz der Genossenschaft ein sichtbares Zeichen des kompletten Neuauftritts. Hierfür erstellte der Dienstleister den vollständigen technischen Aufbau der Typo3-basierten Plattform. „Neben dem Design und der Programmierung musste für die Zielgruppe eine Vielzahl von Informationen auf der Seite zugänglich gemacht werden“, erklärt Michael Plies, Geschäftsführer der Bit IT. Zu jedem der Landgard-Standorte in ganz Europa mussten die Programmierer spezifische Informationen anlegen. „Mit der konsequenten Einführung des neuen Unternehmensmarkenbildes im vergangenen Jahr war es uns besonders wichtig, auch unserem Internetauftritt ein neues Erscheinungsbild zu verleihen“, erläutert Torsten Brandt, Marketingleiter bei Landgard. „Schließlich ist das Internet im Bereich der neuen Medien für Unternehmen so etwas wie eine Visitenkarte.“
Eine weitere Hürde des Projekts stellten die bestehenden Extensionen des Vorgängersystems dar: So mussten beispielsweise diverse Angebotstools und eine Adressverwaltungsdatenbank, die aus anderen Systemen stammten, auf die neue Typo3-Plattform überführt werden. „Eigentlich stammen diese Informationen nicht aus dem Web-Content-Management-System, weshalb wir entsprechende Extensions gebaut haben, damit sämtliche Funktionen nun auch auf der neuen Plattform komfortabel verfügbar sind“, betont Michael Plies. Diese Informationen sollen zukünftig nur noch im Intranet von den jeweiligen Fachabteilungen gepflegt werden und ohne doppelte Arbeit im Extranet publiziert werden. Zur Lösung dieser Problemstellung entwickelt der Dienstleister einen speziellen Typo3-Websphere-Adapter.
Die zweite zentrale Komponente des Großprojekts war die Neugestaltung des Intranets, das auf den IBM-Produkten Websphere Portal, Connections und Quickr basiert. Hier verantwortete Bit IT die Umsetzung des auf die Anwender optimierten Usability Designs. Auf einer einheitlich gestalteten Plattform mussten hierfür Software-Komponenten, die Möglichkeiten der Online-Zusammenarbeit mit sogenannten Collaboration-Tools und weitere Applikationen zusammengeführt werden. „Hierbei handelte es sich um eine hochkomplexe und arbeitsintensive Herausforderung. Die Lösung aus einem Guss muss nämlich auch mit der Extranet-Oberfläche verbunden werden, um einen Datenaustausch in beide Richtungen zu ermöglichen“, erklärt Michael Plies.
www.landgard.de
www.bit-it.com
Bildquelle: Landgard