Petra Riepe, Vertriebsleiterin der Wünsch AG
In Unternehmen setzen sich viele kleine Aufgaben zu Ketten zusammen. Gepaart mit Aktivitäten entsteht ein Prozess. Somit arbeiten wir alle jeden Tag in Prozessen - bewusst oder unbewusst. Das „Bewusst werden“, dass wir wie selbstverständlich in Prozessen arbeiten, ist der erste Schritt hin zu einem Prozessmanagement.
Denn erst wenn wir uns darüber im Klaren sind, dass wir ständig in Prozessen arbeiten, können wir uns damit auseinandersetzen. Und damit beginnt die Analyse der Prozesse. In dieser Phase ist das Wichtigste der gesunde Menschenverstand. Der Einsatz eines IT-Tools ist zu dem Zeitpunkt zweitrangig.
Sind Prozesse analysiert, wird schnell auffällig, wo es nicht rund läuft. Und diese Auffälligkeiten wieder rund machen, ist nichts anderes als Prozessoptimierung. Der nächste Schritt hin zum Prozessmanagement.
Prozesse analysieren
Nüchtern betrachtet ist das selbstverständlich. Jedes Unternehmen kann das leisten. Nun stellt sich die Frage, in welchem Ausmaß Prozessmanagement betrieben wird. Reicht zur Umsetzung der Prozessanalysen und -optimierungen ein Tool aus? Oder soll ein ganzheitlicher Ansatz für das „Business Process Management“ umgesetzt werden?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Genauso einzigartig, wie die Prozesse in jedem Unternehmen sind, genauso individuell ist die Entscheidung für oder gegen eine IT-Unterstützung der Prozesse. Und damit sind wir beim Kern: BPM kann nur so gut sein, wie die Lösung zum jeweiligen Unternehmen passt!
Die Auswahl kann und muss individuell getroffen werden – nach der Optimierung der Kernprozesse. Denn erst wenn die Soll-Prozesse bekannt sind, sind auch die Anforderungen an ein BPM-Tool bekannt. Das kann definitiv Kosten sparen, wenn es „passt“. Das richtige Maß macht’s.