Ein Mischer DW40 in der Werkshalle von Eirich
Partsolutions kommt bei Eirich ausschließlich in der mechanischen Konstruktion zum Einsatz, wo ca. 30 Personen die Software als Modellbibliothek mit zugeordneten Teilenummern nutzen. Das trägt dazu bei, die Produktkosten bereits in der Konstruktions- und Entwicklungsphase durch eine effiziente Verwaltung von Komponenten bzw. deren CAD-Modellen zu reduzieren sowie die Konstruktionszeiten durch eine ausgefeilte Suchfunktion zu verkürzen.
Das Teilemanagement verfügt auch über Schnittstellen zu den übrigen bei Eirich eingesetzten Softwarelösungen. Das gute Zusammenspiel von dem 3D-CAD-System Solid Works, der PLM-Software Keytech, dem ERP-System Oxaion und Partsolutions ermöglicht die Optimierung von Unternehmensprozessen und bietet allen Konstrukteuren vollständige und aktuelle Komponenteninformationen.
Das Teilemanagement verringert die Suchzeiten sowohl für Kauf- als auch für Eigenteile deutlich, was die Konstruktionszeiten und damit die Kosten reduziert. Die bessere Übersicht über das Sortiment der jeweiligen Zulieferer gibt Konstrukteuren einen Einblick in die Produktvielfalt des gewünschten Teils/Artikels. Darüber hinaus konnten interne Prozesse beschleunigt und weniger fehleranfällig gestaltet werden. Regelmäßige Updates sichern den aktuellen Stand der Modelle von Bauteilen. So werden Unstimmigkeiten zwischen CAD-Modellen und den später eingesetzten Produkten vermieden.
Zwar hat sich seit der Einführung von Partsolutions die Anzahl der Teile nicht verringert, dies war allerdings auch nie Ziel der Softwareeinführung. Der Grund für die dauerhafte Teilezunahme liegt darin, dass Eirich stetig neue Maschinen entwickelt und dafür auch stets neue Teile benötigt werden. „Ohne den Einsatz von Partsolutions wäre der Zuwachs der Neuteile wahrscheinlich wesentlich höher ausgefallen“, glaubt Martin Fischer, Technischer Bearbeiter Normenstelle bei Eirich. „Vor allem beim Anlegen von Norm- und Kaufteilen wurde eine zweite sehr einfache Kontrollmöglichkeit geschaffen, um Dubletten schon frühzeitig als solche zu erkennen und zu vermeiden.“
Bildquelle: Gustav Eirich GmbH