Cimdata-Geschäftsführer Holger Looks erwartet „Synergieeffekte“
Cimdata wird nun Teil einer mittelständischen Unternehmensgruppe im Bereich Enterprise-Software mit Fokus auf das ERP-Segment. Alpina hatte dafür bereits im vergangenen Jahr (noch unter dem damaligen Namen WHEB) den Grundstock gelegt und im Rahmen einer Buy-and-Build-Strategie die Mehrheit am Ettlinger ERP-Anbieter Oxaion erworben, der inzwischen nicht mehr als Aktiengesellschaft firmiert.
Laut Dr. Florian Strehle, Partner bei Alpina Partners, ist Cimdata „ein anerkannter Anbieter von spezialisierten ERP-Softwarelösungen mit klarer Fokussierung auf den produzierenden Mittelstand.“
„Es war uns wichtig, dass wir einen Käufer finden, der mit seiner Strategie das erfolgreiche Weiterbestehen der Cimdata garantieren kann“, erklärte Infoniqa-Geschäftsführer Karl-Heinz Götze. „Mit Alpina konnte ein Partner gefunden werden, der uns auf unserem Wachstumskurs begleiten und unterstützen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die Synergieeffekte innerhalb der Gruppe“, kommentierte Cimdata-Geschäftsführer Holger Looks. Auf diese Synergieeffekte darf man gespannt sein.
Seit 1983 entwickelt Cimdata Software für mittelständische Kunden in der Fertigungsindustrie. Der heutige Firmensitz Westheim befindet sich zwischen Nördlingen und Gunzenhausen im Fränkischen Seenland. Aus dem Kern Produktionsplanung und -steuerung wurde die Software cimERP (vormals als XDPPS bzw. cd2000 bekannt) weiterentwickelt, die auch in verschiedenen Branchenausprägungen erhältlich ist. Daneben bietet der IBM-Partner Cimdata mit cimAPS (früher XDAPS) auch ein Werkzeug für die grafisch-interaktive Feinplanung von Fertigungsaufträgen; APS steht dabei für „Advanced Planning and Scheduling“.