08.09.2017 Adobe und Microsoft erweitern ihre Partnerschaft

Cloud-basierte Teamarbeit

Das Anfang des Jahres im Rahmen einer Partnerschaft lancierte erste gemeinsame Produktangebot auf Basis von Adobe Experience Cloud, Microsoft Azure und Dynamics bauen Adobe und Microsoft weiter aus, um die Effizienz betrieblicher Abläufe in modernen Arbeitsumfeldern zu steigern. Ab sofort ist Adobe Sign Microsofts bevorzugte Lösung für E-Signaturen, während Microsoft Teams zum bevorzugten Chat-basierten Arbeitsbereich der Adobe Cloud-Dienste wird.

Abhay Parasnis, Chief Technology Officer bei Adobe

Abhay Parasnis, Chief Technology Officer bei Adobe

„Adobe und Microsoft arbeiten gemeinsam an der Neugestaltung des modernen Geschäftserlebnisses auf Basis der Kernelemente Collaboration, Identität, Daten und Intelligenz“, erklärt Abhay Parasnis, Chief Technology Officer bei Adobe. Gemeinsames Ziel seien integrierte Cloud-Dienste, „mit deren Hilfe Unternehmen ihre digitale Transformation voranbringen und ihren Kunden großartige Erlebnisse bereiten können.“

Ab sofort ist Adobe Sign offiziell Microsofts bevorzugte Lösung zur elektronischen Signatur im gesamten Produkt-Portfolio, auch für die nach Herstellerangaben monatlich 100 Mio. aktiven Business-Nutzer von Office 365. Außerdem ist Microsoft Teams, die chat-basierte Arbeitsumgebung von Office 365, ab sofort der präferierte Collaboration-Dienst für die Adobe Creative Cloud, Document Cloud und Experience Cloud. Neben diesen Produktintegrationen will Adobe auch Azure zu seiner bevorzugten Cloud-Plattform für Adobe Sign machen. Folgende Punkte stehen dabei im Zentrum der Partnerschaft; erste Produkte sollen „in naher Zukunft“ verfügbar werden:

  • Die Verknüpfung von Office 365 mit Adobe Sign soll eine schnelle, sichere elektronische Signierung in Word, Powerpoint und Outlook ermöglichen, für elektronische Unterschriften auf jedem beliebigen Device.
  • Die Verknüpfung von Adobe Creative Cloud und Adobe Stock mit Microsoft Teams soll es den Adobe-Kunden erlauben, über die Teamarbeitsumgebung kreative Rückmeldungen, wiederkehrende Arbeitsabläufe und Entscheidungen schneller umzusetzen. Microsoft Teams soll später auch noch mit Adobes Experience Cloud verbunden werden.
  • Die Verknüpfung von Adobe Sign mit Microsoft Teams soll die elektronische Erstellung, Genehmigung und Unterzeichnung von Vereinbarungen teamübergreifend beschleunigen. Die Sign-App innerhalb von Microsoft Teams enthält einen Tab, über den Dokumente zur Unterzeichnung versandt werden können, sowie einen Assistenz-Bot, mit dem die einzelnen Teammitglieder Dokumente nachverfolgen und verwalten können.
  • Die Verknüpfung von Adobe Sign mit Microsoft Flow soll vollständig digitalisierte Arbeitsabläufe unter Flow ermöglichen, wobei Flow bald auch in weitere Microsoft-Anwendungen – wie Sharepoint, Dynamics oder One Drive – eingebunden werden soll.

Für Microsoft Dynamics und Sharepoint ist Adobe Sign bereits verfügbar. Weitere Verknüpfungen für Microsoft Teams, Flow, Word, Powerpoint und Outlook werden voraussichtlich in den kommenden Wochen freigegeben, heißt es in der Pressemitteilung. Auch Adobe Creative Cloud wird voraussichtlich in den kommenden Wochen in Microsoft Teams eingebunden; eine Einbindung von Experience Cloud soll kurz darauf folgen.

Bildquelle: Adobe

©2017 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH