Zachary Meath, ein Student am Marist College, demonstriert die bisherigen Entwicklungsergebnisse, die es System- und Netzwerkadministratoren ermöglicht, mit einem Smartphone oder Tablet wichtige Ressourcen des Kommunikationssystems in der Cloud zu verschieben.
Der Hurrikan Sandy führte vor einem Jahr in Amerika zum Ausfall wichtiger Kommunikations-Systeme über Tage, Wochen und in einigen Fällen sogar Monate hinweg. Solch empfindliche Störungen will IBM mit einer neuen Cloud-Lösung künftig verhindern – durch ein Verfahren, mit dem die entsprechenden Daten und Applikationen in nur wenigen Minuten von einem Rechenzentrum in ein anderes außerhalb der Gefahrenzone transferiert werden können – mittels eines einfachen Tablet-Computers oder Smartphones und von einem sicheren Standort aus.
Die „Cloud Computing Disaster Prevention Invention” wird gegenwärtig im SDN Innovation-Lab des „Marist College“ bei New York getestet. Ziel ist es, das sogenannte Re-Provisioning von mehreren Tagen auf Minuten zu reduzieren, um mittels Software-Defined Networking (SDN) Netzwerkunterbrechungen und -ausfälle möglichst zu verhindern. Die Technologie soll unter dem Namen „Cloud Computing Disaster Prevention Invention“ im Jahr 2014 verfügbar werden.
Das SDN Innovation Lab ist bereits seit einigen Jahren in Betrieb und gehört New York State Center for Cloud Computing and Analytics. Von IBM gesponsort, kommt dort bereits seit Jahren IBM-Techologie zum Einsatz. Andere Forschungspartner des Marist SDN Innovation Lab sind die Universitäten Columbia, New York, New Paltz und das California Institute of Technology (Caltech); zu den Sponsoren zählen neben IBM auch Adva Optical Networking, Big Switch Networks, Ciena Corporation und NEC.
Die Originalmeldung der IBM (englisch)
Bildquelle: IBM