Jürg Feuz, Vorstandsmitglied der A-Mea Informatik AG, will die namhaften Comarch-Referenzen nutzen, um neue Verträge an Land zu ziehen
Die 20 Mitarbeiter starke A-Mea Informatik AG mit Sitz in Arbon (Kanton Thurgau) verfügt über Erfahrungen mit Software für das „Enterprise Resource Planning“ (ERP) sowie das Finanz- und Rechnungssystemen für kleine und mittelständische Unternehmen und bearbeitet ca. 50 Kundenprojekte. Der Umsatz wird mit ca. 4 Mio. Euro jährlich beziffert; der Kaufpreis soll die Summe von 2 Mio. Franken und das Eigenkapital der A-Mea nicht überschreiten.
Comarchs Finanzchef Konrad Taranski sieht in der Übernahme einen großen Schritt zur Verbesserung der Position auf dem Schweizer IT-Markt. „Der deutschsprachige Markt ist von strategischer Bedeutung für uns“, ergänzt Professor Janusz Filipiak, Gründer und Präsident von Comarch SA. Beinahe 30 Prozent des Umsatzes stammten aus den deutschsprachigen Ländern.
„Namhafte Referenzen ermöglichen es uns, neue Verträge an Land zu ziehen“, hoffen Anton Stäheli und Jürg Feuz, Vorstandsmitglieder der A-Mea Informatik AG. „Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Schritt das sehr gute Vertrauen unserer Kunden weiter stärken sowie viele Interessenten und Kunden von unserer erweiterten Leistungsfähigkeit überzeugen können. Zusammen mit Comarch wird es möglich, dass die A-Mea auch vermehrt global gesetzte Projekte von Schweizer Kunden noch besser bedienen kann.“ Immerhin betreue Comarch hat in mehr als 30 Ländern auf vier Kontinenten Kunden, habe über 3000 Projekte erfolgreich abgeschlossen und beschäftige 3.500 Mitarbeiter weltweit.
A-Mea ist bereits seit 2003 Semiramis-Partner. Größter Kunde ist der Messerhersteller Victorinox einschließlich der Tochter Wenger SA, die von A-Mea auch nach der Inbetriebnahme der heute Comarch ERP Enterprise genannten Software im Jahr 2005 umfassend betreut wird.
Bildquelle: A-Mea Informatik AG