05.05.2017 Neues CRM-System für die FFG-Gruppe

CRM-Daten werden mobil

Von: Dirk Kosellek

Der weltweit operierende Mischkonzern FFG hat sich für die Einführung von Pisa Sales CRM entschieden. In Zukunft will sie die Vertriebs- und Serviceprozesse ihrer europäischen und amerikanischen Werkzeug-maschinenhersteller (FFG Europe & Americas) mit dieser Software optimieren.

Aus dem FFG-Portfolio: Das Werkzeug-Kettenmagazin mit 32 HSK mit 63 Werkzeugaufnahmen und schnellem elektromechanischem Werkzeugwechsler

Die 1979 in Taiwan gegründete FFG-Gruppe entwickelte sich mit Marken wie Leadwell und Feeler schnell zum größten Werkzeugmaschinenhersteller des Landes. Heute ist sie mit über 80 Firmen in den Bereichen Werkzeugmaschinenbau, Leiterplattentechnologie, Industrieausrüstung und Umwelttechnik aktiv. FFG Europe & Americas vereint Traditionsmarken im Werkzeugmaschinenbau wie VDF Boehringer, Hessapp, Pfiffner, Jobs oder MAG und beschäftigt in Deutschland rund 1.600 Mitarbeiter, weltweit etwa 2.500.

360°-Sicht nicht nur auf alle Kunden

Wesentliche Zielstellung des CRM-Projektes ist es, allen FFG-Mitarbeitern eine 360°-Sicht auf alle Kunden, Leads, Interessenten und Mitbewerber sowie die Abbildung aller Kernprozesse aus den Bereichen Vertrieb und Kundenservice in einer zentralen und konsistenten Unternehmenslösung zu ermöglichen. Ausschlaggebend für die Investition in die neue CRM-Lösung war neben dem breiten Standard-Funktionsumfang die Branchenkompetenz des Herstellers im Maschinen- und Anlagenbau. Darüber hinaus kann die Mehrmandantenfähigkeit und Mehrsprachigkeit von Pisa Sales CRM in einer späteren Projektphase die reibungslose Anbindung der internationalen FFG-Standorte erleichtern.

Von besonderer Priorität für FFG ist die mobile Verfügbarkeit der CRM-Daten für den Außendienst. Das neue CRM-System trägt dem mit individuell anpassbaren Apps für iOS-, Android- und Windows-Devices Rechnung. Insbesondere für den technischen Kundenservice bei FFG unterstützen Apps wie die mobile Arbeitszeiterfassung und die Rückmeldung dieser Zeiten an die Zentrale inklusive verbauter Ersatzteile, verbrauchter Materialien etc. die Abrechnung. Der Vertrieb erhält für den Arbeitsalltag eine Besuchsberichts-App, mit der über frei konfigurierbare Fragebögen die Bedürfnisse des Gegenübers digital dokumentiert und Folgeaufgaben für den Innendienst automatisch delegiert werden können.

Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinweg

Ebenso soll die Kommunikation zwischen Teams über Abteilungsgrenzen hinweg gestärkt werden. Hier bietet das Pisa Sales Features wie eine vorgangsbezogene Chat-Kollaboration, mit der sich Kollegen zum Beispiel über die neuesten Updates einer Angebotsverhandlung oder den aktuellen Stand eines Serviceeinsatzes austauschen können. Blitzschnelle Push-Nachrichten – sofern abonniert – informieren alle involvierten Mitarbeiter, wenn ein Kollege eine Nachricht im Chat postet oder bei Neuigkeiten bezüglich eines Vorgangs im CRM-System (z.B. Angebot gewonnen).

Auf technischer Seite wird Pisa Sales, das auch über Schnittstellen zu AS/400-Anwendungen verfügt, tief in die IT-Infrastruktur der FFG-Gruppe integriert. Dazu zählt eine komplexe Kopplung für den bidirektionalen Datenaustausch mit einer Vielzahl unterschiedlicher ERP-Systeme (u.a. von SAP, Sage und Proalpha), die bisher in der gewachsenen FFG-Konzernstruktur separat im Einsatz sind.

Bildquelle: FFG Werke GmbH

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