Die Alcar-Gruppe plant ein Upgrade auf die aktuelle Version 10.1 von Lawsons ERP-Software M3. Europas führender Anbieter im PKW-Nachrüstmarkt will deren neue Funktionen weltweit dazu nutzen, die Distributions- und Finanzprozesse zu vereinfachen.
Künftig sollen 220 Nutzer aus den Bereichen Einkauf, Distribution, Lager, Finanzen und Controlling über alle Standorte hinweg mit der neuen Version von Lawsons Software arbeiten, die bei Alcar bereits seit 2001 im Einsatz ist (damals noch Movex von Intentia). Anfang November wurde mit dem Upgrade auf Lawson M3 10.1 begonnen; der Go-Live ist für Januar 2013 geplant. Dabei arbeitet Alcar mit dem gleichen Projektteam wie bei der Implementierung der ersten Lawson-Lösung vor zehn Jahren zusammen.
Alcar produziert und vertreibt mit mehr als 780 Mitarbeitern in rund 30 Gesellschaften in 14 Ländern auch Stahlmöbelsysteme. Das Upgrade auf die M3-Version 10.1 soll vor allem die Intercompany-Abrechnung erleichtern und so den administrativen Aufwand der Gruppe reduzieren. Zudem ermöglicht sie die Anbindung zusätzlicher Anwendungen, insbesondere im Bereich der Konfiguration.
„Die Anbindungen werden immer mehr und immer vielfältiger“, beobachtet Alcars CIO Andreas Ritter. „Bisher waren wir auf Lawson-Spezialisten angewiesen, die Konfigurationen in Modifikationen anpassen mussten. Zukünftig können wir diese größtenteils selbst vornehmen.“ Denn mit nur sehr wenigen Modifikationen arbeite man nahezu im reinen Standard der ERP-Software. Der Vorteil: Anstatt Schnittstellen einzeln programmieren zu lassen, kann man künftig mit einer standardisierten Toolbox arbeiten. Ein weiteres Highlight des Projekts soll die Implementierung von Lawsons Smart Office werden.