IBM erweitert Unterstützung mobiler IT-Strategien

Das Büro in der Jackentasche

Bis 2020 werden über zehn Milliarden mobile Geräte in Umlauf sein und das Konsum-verhalten ebenso wie den Arbeitsalltag verändern, prophezeit IBM – und zitiert eine aktuelle McKinsey-Studie, die von 130 Mrd. Dollar Umsatzpotential für die IT-Industrie durch Software und Services für mobile Anwendungen im Jahr 2015 ausgeht.

Beispiele für die Vorteile mobiler Anwendungen

Weil Management und Sicherheit der Daten und Anwendungen auf mobilen Geräten entscheidend zu Umsatzwachstum, Produktivität und Markenpflege beitragen können, will IBM jetzt mit einer Palette neuer Angebote, dem eigenen Beispiel und erfolgreichen Kundenreferenzen in die Offensive gehen.

Zu diesen Referenzen zählt die auf Test- und Messlösungen spezialisierte Münchener Hightech-Firma Rohde & Schwarz. Sie hat ihre dicken Produktkataloge ausgemustert und stattdessen ihren 2.000 Mitarbeiter starken Außendienst mobilen Endgeräten und Anwendungen ausgestattet, so dass diese nun vor Ort beim Kunden alle wichtigen Informationen online präsent haben. „Weil wir unsere Vertriebsprozesse mobil gestaltet haben, können unsere Vertreter und unsere Produktdatenbank auch unterwegs abfragen und unseren Kunden schon im Meeting die neuesten Produkte vorführen“, erklärt Manfred Metz, Corporate Mobility Manager beim SAP-Anwender Rohde & Schwarz. Mit IBM-Unterstützung habe man diese Applikation nicht nur effizient entwickelt, sondern auch in eine Reihe von Backendsystemen integriert, die im gesamten Unternehmen genutzt werden. Neue Apps könne man nun in Wochen statt in Monaten bereitstellen.

„Bei unserem eigenen ‘Bring Your Own Device’-Programm geht es uns darum, unsere Mitarbeiter dabei zu unterstützen, dass sie genauso arbeiten können, wie es für sie am besten passt,“ wird Jeanette Horan, CIO von IBM, heute in einer Pressemitteilung zitiert. „Dafür bekommen sie von uns die notwendigen mobilen Werkzeuge. Gleichzeitig müssen wir in jedem Fall sicherstellen, dass die Integrität unseres Geschäfts gewahrt bleibt.“

Entscheidend dafür ist laut IBM eine adäquate „Mobile Infrastruktur“, bei deren Planung man durch die Entwicklung maßgeschneiderter Strategien und Integrationskonzepte Unterstützung anbieten will. Betrachtet werden bei der Nutzung privater Geräte unterschiedliche Einsatzszenarien und Collaboration-Lösungen sowie Compliance-Anforderungen, Datenschutz-Auflagen, Mitbestimmungsregularien und das Thema Governance. Außerdem werden Wege aufgezeigt, wie mit flexiblen Cloud-basierten Bereitstellungsmodellen die Transformation zu einem „Mobile Enterprise“ gelingen kann.

IBM unterstützt, managt und verbreitet mobile Applikationen für Apple (einschließlich Support für iOS6), Android, Windows und Blackberry. Angeboten werden entsprechende Netzwerklösungen, um Stabilitäts- und Verbindungseigenschaften anzupassen. Die IBM-Lösungen sollen den gesamten Lebenszyklus mobiler Anwendungen abdecken, von der Beratung über Projektmanagement, Rollout und Management der Infrastrukturen bis hin zu deren Support und Wartung. Dabei sollen der IBM Security Framework und dedizierte Services für Sicherheit beim Einsatz mobiler Endgeräte sorgen, insbesondere durch Sicherheitsanalysen, Backend-Sicherheit sowie Sicherheitslösungen für Daten, Netzwerke und Applikationen.

www.ibm.de

Die Originalmeldung (englisch)

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Bildquelle: IBM

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