Die speziellen Anforderungen sowie die auf internationales Wachstum ausgerichtete Sixt-Strategie erforderten eine Neuausrichtung der IT. „Mobilität spielt heute mehr denn je eine Schlüsselrolle“, erklärt dazu Jochen Werling, CIO von Sixt. „Das trifft sowohl auf unsere Kunden zu, die sich ein auf ihre Bedürfnisse maßgeschneidertes Mobilitäts-angebot wünschen, als auch auf uns als Unternehmen.“ Für Mobilität sorge die Cloud, denn ob in den USA, Europa und insbesondere Deutschland, „mit Office 365 erhalten unsere Mitarbeiter Zugriff auf eine Plattform für die gesamte Kommunikation und Zusammenarbeit“. Administration und Skalierung würden dabei zentral gesteuert und verwaltet, ohne in die Kerngeschäfte eingreifen zu müssen.
Mitarbeiter erhalten so einen mobilen Zugriff auf ihre E-Mails, können Dokumente gemeinsam bearbeiten und die Terminkoordination direkt über die Cloud abwickeln. Zudem profitieren sie von der Kommunikation via Instant-Messaging, vom Desktop-Sharing und von der Telefonintegration. Da sich einzelne Kostenpunkte gezielt aufschlüsseln lassen, erhält Sixt mehr Transparenz in der gesamten Kostenstruktur.
Um den laufenden Betrieb an den rund 700 internationalen Standorten durch die Migration auf Office 365 nicht einzuschränken, erfolgte der unternehmensweite Rollout in mehreren Etappen. Die Herausforderung bestand laut Projektleiter Sebastian Linder darin, „den Umstieg für die 6.000 User von Sixt und seinen Partnern so angenehm und nahtlos wie möglich zu gestalten“.
Die schrittweise Migration erfolgte nach einer detaillierten Projekt-planung im Vorfeld, die sicherstellte, dass der laufende Betrieb zu keinem Zeitpunkt unterbrochen wurde. Herausforderungen bestanden dabei vor allem in der Bereinigung des Active Directory sowie in der Konvertierung von speziellen Nutzer-Mailboxen auf geteilte Mailboxen.
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