Dirk Bingler, Sprecher der Geschäftsführung bei Gus Deutschland
Der Digital Hub soll Anfang 2017 für die Gus-OS Suite 6 verfügbar werden. Dirk Bingler, Sprecher der Geschäftsführung bei Gus Deutschland, will so die Kunden in die Lage versetzen, „ihre Prozesse digital mit Menschen und Maschinen auf der ganzen Welt zu vernetzen, ohne dass sie dazu in teure Integrationsprojekte investieren müssen“.
Das soll so funktionieren: Mit dem grafischen Format-Designer der ERP-Suite können Nutzer eine REST-Schnittstelle konfigurieren, die dann als Digital Hub Service in der Cloud veröffentlicht wird. Dort lässt sich der Service dann von autorisierten Nutzern oder Partnern abrufen.
Ähnlich funktioniert auch die Kommunikation mit Maschinen. Diese können beispielsweise mit einem Wartungsservice über den Hub mit Gus-OS verbunden werden. Melden die Sensoren der Maschine einen Fehler oder einen drohenden Ausfall, wird über den Hub umgehend ein Instandhaltungsauftrag im ERP-System gestartet.
Besonderes Augenmerk wurde laut Bingler auf die Sicherheit des neuen Digitalisierungs-Tools gelegt: Der Digital Hub selbst kennt nur die Metadaten für seinen Service. Weder Benutzerinformationen, noch Stamm- oder Bewegungsdaten werden in der Cloud gespeichert. Die Kommunikation zwischen dem externen Anwender, beziehungsweise einer Maschine und dem Digital Hub Service verläuft zudem verschlüsselt.