Neue Daten-Pipelines gelegt
Lediglich zwei Tage dauerten Installation und Basisschulung der neuen EDI-Lösung. Die Tochter der französischen Saint-Gobain-Gruppe benötigte dazu spezielle Zugangsdaten und Firewall-Einstellungen von der Konzernmutter. „Wir haben das ganz pragmatisch in einer deutsch-französischen Telefonkonferenz abgestimmt und direkt umgesetzt“, erinnert sich Frank Mildner, EDI-Projektmanager bei Lobster. Nach dem Systemtest konnte die Software bereits einen Tag später freigeschaltet werden.
In der folgenden Zeit legte man bei Saint-Gobain die Schnittstellen für die bestehenden Kunden an. Lobster_data übernimmt dabei auch Monitoring-Funktionen und dokumentiert sämtliche von ihr koordinierten Vorgänge. Kommt es etwa bei einer elektronischen Bestellung zu Problemen bei der Übermittlung, weil beispielsweise der Server eines Kunden streikt, meldet das System dies umgehend und ermöglicht so ein direktes Eingreifen ohne Zeitverlust.
Schnittstellenanbindung vereinfacht
„Früher standen wir vor einer undurchdringlichen Blackbox“, zeigt sich Christoph Bastuck, IT-Leiter bei Saint-Gobain PAM Deutschland, „fasziniert von der einfachen Handhabung, zum Beispiel, dass man die Zielfelder der unterschiedlichen Software-Formate einfach per Drag & Drop miteinander verbindet.“ Nun sei man endlich selbständig in Sachen EDI, freut sich Bastuck. „Wer hätte gedacht, dass die Schnittstellenanbindung so leicht zu managen ist?“
Dr. Martin Fischer, Geschäftsführer der Lobster GmbH, konnte damit bereits die zweite Gesellschaft der Saint-Gobain-Gruppe als Anwender gewinnen, denn schon seit 2009 nutzt die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH Lobster_data für den Austausch elektronischer Daten mit Kunden, Partnern und Dienstleistern.
Bildquelle: Saint-Gobain PAM