Mit der Zeit war die Anzahl der Queries hier auf über 100 angewachsen; sie waren teilweise unübersichtlich inkonsistent und somit wenig aussagekräftig geworden. Die Folge: Unzufriedenheit bei den Anwendern.
„Unser BI System war historisch gewachsen“, erinnert sich Patrick Schlichter, Head of European Controlling bei der Daiichi Sankyo Europa GmbH in München. „Wir hatten keine wirkliche Transparenz. Vorgerechnete Kennzahlen fehlten. Mehrdimensionales Ad-hoc-Reporting war so schlichtweg unmöglich. Die Navigation war zudem kompliziert, die Standardisierung unzureichend.“ Eine benutzerfreundliche Lösung sieht anders aus.
Die Neukonzeption des Reportings wurde von Key-Usern aus ganz Europa gemeinsam mit Avantum Consult erarbeitet. Heute gibt es bei Daiichi Sankyo weniger, dafür wirklich aussagekräftige Berichte. Zudem ist die Notation eindeutig und selbsterklärend. Anwenderschulungen oder spezielle IT-Kenntnisse sind daher nicht mehr notwendig.
Ergebnis ist ein durchgängiges Standard- und Ad-hoc-Reporting für den gesamten Finanzbereich, das durch eine Hichert-konforme Notation und wenige Einstiegs-berichte sehr übersichtlich ist. Ein er-weiterbares Datenmodell auf SAP-Basis macht Ad-hoc-Abfragen für die Fachabteilungen komfortabler und beschleunigt so auch den Informationsaustausch.
Um dahinzukommen, wurde zunächst ein erstes Set von Standardreports kreiert, die intuitiv zu bedienen sind. Versorgt werden diese Reports aus einem neuen Datenmodell, das in einem eigens geschaffenen „Cube“ realisiert wurde. Beim Abruf dieser Standardreports besteht deswegen keine Notwendigkeit mehr für erneute Berechnungsläufe. „Unser neues Reporting weist daher eine Topperformance auf“, berichtet Schlichter. „Aufgrund dessen kommen jetzt auch die vielen Anwender außerhalb der Controllingabteilung an ihre Informationen in genau der Granularität, die sie benötigen, und wählen dazu einfach ihre Standardberichte.“
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Bildquelle: Daiichi Research