Das Wichtigste vorab: Bestimmte technische Voraussetzungen sind dafür laut Infor nicht notwendig. Zudem arbeite ION ressourcenschonend und sei flexibel, „was die Einbindung in eine existierende Software-Landschaft angeht.“ Als geeignete Middleware dafür setzt sie designtechnisch auf offenen Standards auf und kann so auch Lösungen anderer Hersteller mit einbeziehen – nicht nur die des Middleware-Herstellers selbst. Optimalerweise tauschen alle involvierten Applikationen sogenannte „Business Object Documents“ (BODs) aus. Sprich: Standard-XML-Nachrichten auf Basis der „Open Applications Group Integration Specification“ (OAGIS) wandern event-getrieben von einer Geschäftsapplikation zur anderen. Damit wird eine lose gekoppelte Architektur möglich, die klassische Middleware-Drehscheiben ersetzt.
Können darüber zudem auch Regeln für Events und Workflows weitergegeben werden, lassen sich Abläufe individuell automatisieren. Da sich alle Applikationen die gleichen Stammdaten teilen, kann die Middleware auch als Grundlage für „Business Intelligence“ dienen: Informationen zu Transaktionen und Stammdaten werden in einem Repository vorgehalten und bilden die Basis für Reporting, Analysen, Suchfunktionen, Lokalisierungen und mobile Anwendungen. Außerdem verbessern sich Arbeitsprozesse: Zusammenhänge zwischen Prozessschritten werden klarer, Aufgaben und Informationen werden aktiv zum zuständigen Mitarbeiter gepusht, so dass er sich Daten nicht mehr mühsam suchen muss.
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