12.07.2016 Common will „IT-ADAC“ des Mittelstands werden

Eine User-Group positioniert sich neu

Die User-Group Common Deutschland richtet ihren Tätigkeitsschwerpunkt auf neue Aufgabengebiete aus. Dabei geht es insbesondere um den Umgang mittelständischer Unternehmen mit den aktuellen Themen „Big Data & Analytics“, Cloud sowie Security.

Bei den aktuellen IT-Themen stellen sich viele Fragen. Deshalb will Common als „kompetente Beratungsstelle den gegenseitigen Wissensstand der Mitgliedsbetriebe und Fachanwender verbessern“ – ganz im Sinne eines „IT-ADAC“ des Mittelstands. Ziel ist es, eine konkrete Hilfestellung für zukunftssichere und innovative IT-Anwendungen zu bieten.

Als „Sprachrohr zwischen Mittelstand und IT-Anbietern“ sieht sich die Anwendervereinigung laut Pressemitteilung „am Puls der Entwicklung beteiligt, um an neuen Lösungen mitzuwirken und aus Innovationen im Mittelstand Mehrwerte zu erzeugen“. Eine enge, historisch gewachsene Beziehung gibt es dabei zu IBM und ihrer Power-Plattform bzw. dem Open-Power-Ökosystem; diese Beziehung hat sich aus dem weit verbreiteten Einsatz der mittelstandsorientierten AS/400-Midrangesysteme (heute IBM i) ergeben. Doch die Organisation gibt sich auch offen für viele andere Themengebiete.

Insbesondere durch das Fortschreiten von Cognitive Computing, Industrie 4.0 und Cloud-Services wird eine stabile und beherrschbare IT das Rückgrat für innovative Unternehmen. Dabei will Common helfen, vorhandene Systeme und neue Aufgabenbereiche miteinander in Einklang zu bringen.

Ebenfalls neu ist das Konzept der „Power Academy“. Die Anwendervereinigung bietet gemeinsam mit der IT-Akademie Bayern ein IBM Power/i-Qualifizierungsprogramm an. Ab Juli finden beispielsweise Seminare speziell für Systemadministratoren und Softwareentwickler statt.

Die User-Group veranstaltet auch künftig diverse Events zum Erfahrungsaustausch: Arbeitskreise, Regionaltreffen und Kongresse. Bei den überregionalen Arbeitskreisen haben Teilnehmer die Gelegenheit, ihr Fachwissen zu erweitern und sich mit anderen Anwendern persönlich auszutauschen. Die Arbeitskreise werden an den aktuellen Bedarf der Mitglieder angepasst. Aktuell gibt es zwei Arbeitskreise zu den Themen „SAP on IBM i“ und Storage.

Eine weitere Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bieten die Regionaltreffen, die mehrmals im Jahr in verschiedenen deutschen Städten veranstaltet werden. In den Regionaltreffen sind auch Nicht-Vereinsmitglieder willkommen. Die Konferenz wird zweimal im Jahr regional wechselnd angeboten.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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