Die mehr als 400 Entwickler und Systemintegratoren bei Fritz & Macziol beantragen benötigte Systemressourcen nicht länger telefonisch oder per E-Mail, sondern über ein webbasiertes „Self Service“-Portal der neuen „Private Development & Test Cloud“.
Weil die Abläufe früher nur zum Teil standardisiert waren und manuell bearbeitet wurden, dauerte es oft lange, bis die einzelne Ressource tatsächlich auch zur Verfügung stand. Zudem blieben viele Prozesse und Umgebungen nach Abschluss der Arbeiten im System aktiv. Das führte nicht nur zur unnötigen Belastung, sondern erhöhte auch die IT-Kosten.
Es war nur bedingt transparent, welcher Prozess auf den über 300 Systemen noch in Verwendung ist, wer ihn benötigt, ob er archiviert werden soll oder einfach gelöscht werden kann. Im „Self Service“-Portal können die IT-Experten nun die benötigte Testumgebung im Server- und Client-Umfeld einfach per Mausklick zusammenstellen. Die benötigten Systemressourcen stehen nach wenigen Minuten automatisiert zur Verfügung – manuelle Freigabeverfahren entfallen komplett.
Die Produktivität in der Entwicklung und bei der Systemintegration, aber auch in der IT-Administration konnte so laut Geschäftsführer Oliver Schallhorn deutlich gesteigert werden, denn Altsysteme, die ausgemustert werden, müssen nicht mehr zwingend durch neue Maschinen ersetzt werden. Aber auch auf die Kosten für Softwarelizenzen hat sich die Cloud bereits positiv ausgewirkt. Allein schon deshalb, weil es weniger ungenutzte, aber weiterlaufende Umgebungen und Prozesse gibt.
Die Standardisierung von Prozessen, Ressourcen sowie der damit verbundenen Lizenzierung wirkte sich laut Schallhorn zudem positiv auf die Qualität bei Entwicklung und Testen aus. Denn während früher ein gewisser Wildwuchs bei eingesetzten Systemen sowie den Versionsständen unvermeidlich war, habe die Private Cloud für Vereinheitlichung gesorgt.
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